12. März 2012CDU Ilsede:
Kugelwasserturm nicht wichtig für die Zukunft der Gemeinde
Der Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände ist marode.
Seit Jahren muss jährlich ein Gutachten zur Standsicherheit eingeholt werden,
das „blätterteigartige Korrosionsschichten [von] mehreren Zentimetern“
feststellt. Zurzeit werden rund 900.000€ Sanierungskosten veranschlagt, wovon
möglicherweise rund 80% durch Zuschüsse finanziert werden kann. Der Gemeinde
Ilsede würden also im besten Fall Kosten von 180.000€ entstehen – wohlgemerkt
alleine, denn Lahstedt hat sich schon entschieden, die Sanierung nicht mit zu
tragen.
Alleine im Jahr 2012 wird Ilsede über 2 Mio. € neue Schulden
machen, die sich auf insgesamt 13,2 Mio. € summieren. Das sind weit über 1.000€
pro Einwohner, vom Kleinkind bis zum Greis. Um unsere Zukunft nicht weiter zu
verspielen, ist eisernes Sparen angesagt, vor allem dort, wo der Gemeinde noch
Handlungsspielräume bleiben, bei den sogenannten „freiwilligen Leistungen“.
Zuletzt im Januar 2012 hat der niedersächsische Landesrechnungshof
festgestellt, dass die Gemeinde Ilsede hier viel zu großzügig Gelder ausgibt.
Ilsede baut auf die Solidarität der Nachbargemeinden, des
Landkreises und hofft auf Zuschüsse des Landes. „Wir würden uns komplett
unglaubwürdig machen, wenn wir für die Sanierung des Kugelwasserturms nochmals
neue Kredite aufnehmen und die Verschuldung weiter erhöhen würden“ sagt CDU-Fraktionsvorsitzender
Lutz Schrader, der auch betont, dass der Kugelwasserturm für die Solschener,
Bültener und Klein Ilseder nicht die gleiche Symbolkraft hat wie für einige
Groß Ilseder.
Die Gemeinde wird ein Gutachten für 25.000€ in Auftrag
geben, das nochmal die genauen Kosten der Sanierung ermitteln soll. „Das ist
Geldverschwendung“, sagt Gisela Braackmann, Mitglied im Haushaltsausschuss.
„Wenn wir uns die Sanierung sowieso nicht leisten können, brauchen wir auch
kein teures Gutachten.“
Auf dem Hüttengelände ist bereits die denkmalgeschützte
Gebläsehalle wunderbar saniert worden; die intensive Nutzung bestätigt dieses
Konzept. „Dadurch entsteht ein echter Nutzen für Ilsede und für die den
Landkreis – von Catering über Bühnentechnik bis zu Übernachtungen bleibt bei
jeder Veranstaltung viel Geld in der Region. Der Kugelwasserturm ist hübsch
anzuschauen, mehr nicht“ ergänzt Marcus Seelis.
Ilsede hatte eine erfolgreiche Vergangenheit, dafür steht
der Kugelwasserturm. Aber eine Gemeinde am Tropf fremder Geldgeber muss sich
entscheiden zwischen dem Gedenken an die Vergangenheit und einer besseren
Kinderbetreuung, weniger Zinsen und mehr Zukunftschancen. Für die CDU ist die
Sanierung des Kugelwasserturms eine sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern.
Ilsede hat wahrlich andere Probleme.

14. Februar 2012Bock auf Arbeit im Ilseder
Familienunternehmen
Dem
Jungunternehmer Helge Schwark nimmt man ab, dass die 26 Mitarbeiter der Firma
HGT „Bock auf Arbeit“ haben. Beim Besuch des Unterausschussvorsitzenden für
Häfen und Schifffahrt aus dem Landtag, Tischlermeister Kai Seefried, der auf
Einladung der örtlichen Landtagsabgeordneten Silke Weyberg nach Ilsede
kam, stellte er gemeinsam mit seiner
Schwester Imke und seinem Vater Hans, der das Unternehmen
gründete, die Greiferproduktion vor. „Die Greifer werden in unterschiedlichen Größen montiert und sind die
Hand großer Baumaschinen oder Hafenanlagen“, erläuterte Schwark. In dem Familienunternehmen wird auf regionale
Produkte und ein gutes Betriebsklima wert gelegt. So werden die Mitarbeiter
durch Schulungen auf den neuesten technischen Stand gebracht, Auszubildende
übernommen und die Produkte für den Zusammenbau wenn möglich aus der Region, zu
80% aber aus Deutschland geordert. Silke
Weyberg hatte den Betrieb schon im Herbst beim Braunkohlessen der CDU in Ilsede
besichtigt und war sehr beeindruckt von der Arbeitsphilosophie und den
Produkten. Sie sagte damals zu, Ihren für Häfen und Schifffahrt zuständigen
Stader Kollegen Kai Seefried einzuladen, um ihm dieses tolle Niedersächsische
Unternehmen vorzustellen. Seefried zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen.
„Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihre Greifer am beim neuen Niedersächsischen
Tiefseehafen Jade Weserport eingesetzt werden“ sagte er und versprach einen
Kontakt zur Betreiberfirma N-Ports herzustellen.
Darüber
hinaus ist für das Unternehmen, das besonders gern individuelle Aufträge für
weltweit agierende Firmen umsetzt, der Bereich Forschung
und Technik ein wichtiger Punkt. Hier sagte Silke Weyberg zu, Kontakt zum Zusammenschluss der Technischen
Universitäten Braunschweig, Hannover und Clausthal-Zellerfeld aufzubauen.
Gisela
Braackmann von der CDU Ilsede, die den Besuch organisierte freute sich über die konkreten Punkte die
beim Besuch vereinbart wurden und hob die besondere Bedeutung mittelständischer
Betriebe für die innovative wirtschaftliche Entwicklung hervor. 
22. Dezember 2011
Weihnachtsgruß
Liebe
Mitglieder im CDU Gemeindeverband Ilsede,
liebe
Freundinnen und Freunde der CDU,
wir blicken auf die letzten Tage des Jahres 2011 und denken
daran, was sich in den zurückliegenden Monaten so alles ereignet hat.
Beruflich, in der Familie, in der Gesellschaft und in der Politik. Von Geld war in 2011 in der Politik oft die Rede
und der Blick war immer wieder auf Hunderttausende von Millionen gerichtet. In
diesen Zeiten des großen Geldes und der riesigen Schuldenberge verlieren wir
jedoch sehr schnell das Unscheinbare und Kleine aus unserem Blick.
Das bevorstehende
Weihnachtsfest bietet uns die Möglichlkeit, unseren Blickwinkel zu
verändern und auf das Unspektakuläre zu schauen, wie auf das Kind in der
Krippe, unscheinbar und klein.
Vor einigen
Tagen erhielt ich diesen Weihnachtsgruß, der mir
sehr hilft, meine Gedanken ein wenig zu
ordnen, sie wieder neu auf Weihnachten auszurichten. Ich möchte
diesen Text daher auch nicht für mich allein behalten sondern
gebe ihn gern
weiter:
Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf
unserer Suche nach dem Grossen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und
Kleine hingewiesen werden. Die
CDU Ilsede wird aber auch im neuen Jahr wieder für jeden einzelnen Bürger ein
offenes Ohr haben und für Sie da sein. Und deshalb freuen wir uns, mit allen
Bürgern Ilsede auch 2012 weiter voran zu bringen.
So wünschen wir Ihnen und ihren Familien ein frohes und
gesegnetes Weihnachtsfest mit dem Blick auf das Unscheinbare und Kleine.
Für das Jahr 2012
Gesundheit, Glück und Erfolg.
 Lutz Schrader Gisela Braackmann Marcus Seelis

21. November 2011
„Tradition
trifft auf Moderne“: CDU-Veranstaltung bei Ilseder High-Tech-Betrieb
Einen ganz besonderen und hochmodernen Veranstaltungsort hatte sich die
Ilseder CDU für ihr traditionelles Braunkohlessen ausgesucht: die gerade fertig
gestellte neue Produktionshalle des Ilseder Unternehmens HGT
Hydraulikgreifer-Technologie GmbH im Gewerbegebiet Peiner Feld. "Mit diesem Veranstaltungsort konnten wir unseren mehr als 60 Gästen für
unser traditionelles Braunkohlessen ein Event bieten, bei dem sie
Hochtechnologie zum Greifen nah erfahren konnten“, freut sich Mitorganisatorin
Gisela Braackmann. Und was diese Hochtechnologie ausmacht, erklärte
HGT-Geschäftsführer Helge Schwark in einem spannenden Vortrag über das Ilseder
Familienunternehmen: „Wir produzieren
Zwei- und Mehrschalengreifer, Universal- und Sondergreifer sowie Greifer für
verschiedenste Anwendungen und liefern an unsere Handels-partner in europäische
Standorte wie Skandinavien, Benelux, Frankreich, Spanien oder auch nach
Russland. Damit ist die HGT einer der größten europäischen Greiferhersteller.“
Und stolz beschreibt Helge Schwark, der nun die zweite Generation des
Familienunternehmens, nach seinem Vater Hans Schwark, vertritt, auch die
innovativen Besonderheiten der soeben fertig gestellten dritten
Produktionshalle. Diese wird mit Erdwärme beheizt (es wurden fünf Erd-bohrungen
bis auf ca. 100 m vorgenommen) und über das gesamte Dach sind Kollektoren zur
Energieoptimierung verlegt. Und das konnten die Gäste spüren: trotz der Größe
der Halle, in der jetzt Hydraulikgreifer in verschiedensten Ausführungen und
Größen produziert werden, war es angenehm warm, bei draußen frostigen
Temperaturen.
Die Redner dieses von der CDU Ilsede veranstalteten Abends, wie die Landtagsabgeordnete
Silke Weyberg, der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Hans-Werner Fechner und
Günter Mertins, Ilseder CDU-Ratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzender,
sprachen allesamt ihre Anerkennung für diese Investition am Standort Ilsede aus
und zollten dem Familienunternehmen großen Respekt für seine Leistungen.
„Familie wird bei uns in der CDU großgeschrieben und nicht nur deshalb gilt
unser Respekt auch allen anderen Ilseder Familienbetrieben wie beispielsweise
hier im Peiner Feld der Druckerei Braackmann und auch der Spedition Koberger“,
so die Redner. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann in Kürze
einen Beitrag im neuen Videoportal „Ilsede.tv“ sehen.

3. November 2011
Braunkohlessen in greif-barer NäheCDU Ilsede veranstaltet erstmals
Braunkohlessen bei HGT Greifer
Die CDU Ilsede lädt
auch dieses Jahr wieder alle interessierten Bürger zum traditionellen
Braunkohlessen am 17.11.2011 ein. Als Gäste werden wir dieses Mal Landtagsabgeordnete
Silke Weyberg sowie dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans-Werner Fechner begrüßen dürfen.
  Es besteht die Möglichkeit mit ihnen und allen alten und neuen Mandatsträgern
in die politische aber auch unpolitische Diskussion zu treten.
Das Highlight des
diesjährigen Braunkohlessens ist der Veranstaltungsort und die für alle
interessierten Besucher vorausgehende Besichtigung der neuen Produktionshalle
der Firma HGT durch Geschäftsführer Helge Schwark im Industriegebiet in Groß
Ilsede (Industriestraße, gegenüber der Druckerei Braackmann). Bekannt ist der
Familienbetrieb HGT durch die hochwertige Produktion von Hydraulik-Greifern
auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Die
Besichtigung startet gegen 17 Uhr bei HGT, wo wir dann circa 18.30 Uhr in der
neuen Produktionshalle auch essen werden. Die Bewirtung erfolgt durch das
Clubhaus Union Groß Ilsede.
Ihre Anmeldung
nimmt Karl-Gerhard Giffhorn (0 51 72/93 42 06,
giffhorn@highland-hof.de) entgegen. Auch dieses Jahr gibt es wieder Schnitzel
als Alternative zum Braunkohl. Ihre Essensauswahl geben Sie bitte bei der
Anmeldung mit an. Das Braunkohlmenü kostet 10,50€ und das Schnitzelmenü 8,50€.
Über
ein zahlreiches Erscheinen und einen geselligen Abend würden wir uns sehr
freuen!

2. November 2011
Leserbrief: Das Ilseder Spar-VersprechenDie erste Sitzung des neuen Ilseder Rates am 1. November 201
CDU und SPD hatten das Leitmotto
"Sparen" in ihren Wahlprogrammen. Wieviel wirklich dahinter steckt,
zeigt gleich die erste Sachentscheidung in der ersten Sitzung des neuen
Ilseder Gemeinderates: SPD und Grüne als Mehrheit setzen einen weiteren
Ausschuss durch, obwohl die bisherige Aufteilung der Ausschüsse
wunderbar funktioniert hat, und die Themen zwischen "Bauen" und
"Planen" sowieso zusammenhängen. Aber irgendwie müssen ja alle
Gruppenmitglieder mit Ämtern versorgt werden. Damit hat man gleich die
zusätzlichen Kosten für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben. Hier
zeigt sich, ob ein Wahlprogramm wirklich Programm für die eigenen
Handlungen ist (CDU), oder nur dazu dient, die Wahl zu überstehen
(SPD). Die Kosten von heute sind die erhöhten Grundsteuern oder
Kindergartenbeiträge von morgen.
Marcus Seelis

11. September 2011
Kommunalwahl 2011
Der Gemeinderat
Ilsede für die Wahlperiode 2011 bis 2016 besteht aus 28 Mitgliedern mit folgender
Sitzverteilung:
- SPD: 13 Sitze
- CDU: 6 Sitze
- GRÜNE: 3 Sitze
- FDP: 1 Sitz
- Freie Bürger Ilsede: 3 Sitze
- Die LINKE: 1 Sitz
- PIRATEN: 1 Sitz
Für die CDU wurden gewählt:
- Lutz Schrader
- Günter Mertins
- Andreas Leinz
- Behrend Nottbohm
- Gisela Braackmann
- Melanie Olm

29. August 2011
Die Antwort der CDU Ilsede auf Fragen der Peiner NachrichtenWas wird Ihre
Partei tun, damit es doch zu einer Fusion der Gemeinde Ilsede mit Lahstedt kommt?
Die CDU Ilsede verfolgt die Fusion mit Lahstedt bereits seit
2009. Der Lahstedter Rat und Bürgermeister wollen nicht, und die handelnden
Personen in beiden Fraktionen im Lahstedter Rat werden aller Voraussicht nach
der Wahl wieder das Sagen haben – warum sollte sich ihr Standpunkt also
ändern? Eine Fusion mit einer oder mehreren weiteren Kommunen bleibt unser
klares Ziel. Ein Zusammengehen mit der Stadt Peine bietet langfristig die
besten Entwicklungsmöglichkeiten.
Unabhängig von einer
Fusion muss die Gemeinde Ilsede kräftig sparen - welche Vorschläge dazu haben
Sie?
Sparen als Selbstzweck ist nicht
sinnvoll. Es muss uns gelingen, sparsam mit den Steuergeldern zu haushalten und
der nachfolgenden Generation keine unverhältnismäßigen Schulden aufzubürden.
Die Verwaltung darf nicht weiter aufgebaut werden – die von der Mehrheit
beschlossene Vergrößerung des Rates oder die zusätzliche Stelle einer
Integrationsbeauftragten halten wir für falsch. Die Aufgabenwahrnehmung des
Bauhofs muss auf den Prüfstand, um durch effektivere Struktur und gemeindeübergreifende
Zusammenarbeit Kosten zu sparen. Die Infrastruktur und damit die Attraktivität
Ilsedes als lebendige Wohngemeinde gilt es zu erhalten.
In der Gemeinde Ilsede wurden Grundschulstandorte geschlossen. Droht auch Kindergärten die Schließung?
Es wird immer genauso viele Kindertagesstätten in Ilsede
geben, wie es Kinder gibt. Bei den Krippenplätzen haben wir nach dem Ausbau in
Klein Ilsede erst 35% erreicht, sodass wir noch weitere Krippenplätze
einrichten werden, um die Nachfrage zu decken.
Der
Gebäudekomplex
Eichstraße 10 in Groß Ilsede (Bereich KIK/Schlecker) ist unattraktiv;
der Wochenmarkt auf dem angrenzenden Marktplatz könnte besser laufen.
Welche Möglichkeiten hat die Gemeinde, um dieses Groß Ilseder Zentrum
attraktiver zu machen?
Bürgermeister Brandes und der Wirtschaftförderer arbeiten
bereits seit vielen Monaten daran, die Attraktivität des Zentrums zu erhöhen.
Wir werden diese Aktivitäten unterstützen und geben hier nicht öffentlich „gute
Ratschläge“. Leerstände sind nicht nur
in Groß Ilsede ein Problem. Die Menschen in den Ilseder Ortschaften und
Ortsteilen vermissen so manchen Nahversorger. Auch hier gilt, dass wir an
diesem Thema mit Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung weiterhin arbeiten müssen.

20. August 2011
Neues Plakatkonzept der CDU Ilsede
zur Kommunalwahl
Lutz Schrader |
Neue
Wege
geht die Ilseder CDU mit ihren Großplakaten zur Kommunalwahl
am 11. September 2011. Anstatt auf Standard-Design mit der
Abbildung einzelner Spitzenpolitiker zu setzen, geht die CDU
mit einem Gruppenfoto in das Rennen. Das Foto wurde auf dem
ehemaligen Hüttengelände aufgenommen. „Der Ort dokumentiert
wunderbar unsere Verbundenheit mit der Gemeinde Ilsede,
symbolisiert aber gleichzeitig auch den Neuanfang“ stellt
Vorsitzender Lutz Schrader heraus. Im Hintergrund des Fotos
sind sowohl ein Kühlturm als auch der Teil eines Brückenkopfes
zu sehen. „Wer
unser Wahlprogramm liest, erkennt genau, warum wir es mit ‚Zukunft
gestalten – Bewährtes erhalten‘ überschrieben haben“ ergänzt
Marcus Seelis, der stellv. Vorsitzender der Ilseder CDU. „Wir
gehen ungewöhnliche Wege, wir arbeiten als Team und es geht uns um
eine erfolgreiche Zukunft, nicht um die Verwandlung Ilsedes in ein
totes Museum“.
Marcus Seelis |
16 Kandidaten für den Gemeinderat sind auf dem Plakat zu sehen –
ein weiterer hat sich erst nach dem Fototermin für eine Kandidatur
entschieden. Es zeigt Menschen, die direkt von der Feldarbeit
kommen. Manche tragen Sakko, manche Freizeitkleidung. Eine
vielfältige Mischung von Kandidaten, die gemeinsam Ilsede
voranbringen wollen.
Das Plakat ist zwar in der Design-Linie der CDU gehalten, folgt
aber sonst nicht dem üblichen Format: Anstatt auf Plakatwänden
hängen die CDU-Plakate auf Bauzäunen. Die Parteifreunde haben
jeweils ein Plakat in Klein Bülten, in Klein Ilsede und vor dem
Rathaus in Groß Ilsede aufgebaut.
15. August 2011
CDU Ilsede feiert
Familienfrühschoppen
Ein buntes Familienfest hat die CDU Ilsede am vergangenen
Sonntag auf dem Gelände der Druckerei Braackmann im Ilseder Industriegebiet gefeiert.
Musikalisch hat die Band 1890 die Gäste mit einer Mischung aus Soul, Rock und
herausfordernden Texten unterhalten.
Für die kleinen Kinder gab es eine Hüpfburg sowie eine
Verlosung. Franziska (4) darf als Gewinnerin ihren fünften Geburtstag in drei
Wochen gemeinsam mit ihren Freunden im Meisterhaus auf dem Hüttengelände verbringen.
Unter fachkundiger Anleitung sollen die Kinder Zugang zu künstlerischer Arbeit
finden. „Und Spaß machen wird es auch“, verspricht Fritz Lutz, der diesen Preis
gestiftet hat.
Die Wolfenbütteler Tee-Timers haben eine komplette mobile
Frisbee-Golf-Ausrüstung mit vier Körben beigesteuert. Von einem festgelegten
Abwurfpunkt aus (dem Tee) mussten die Ilseder versuchen, die Scheibe in einen
Korb zu werfen. Auf dem Weg zum Korb befanden sich Bäume, die es zu umspielen
galt.
Lebhafte Diskussionen gab es mit den anwesenden Kandidaten
für den Gemeinderat und den Kreistag über die Politik in Ilsede. Hier gab es
Gelegenheit, im persönlichen Gespräch die Hintergründe besser und individueller
zu erklären, als dies über die Medien möglich ist. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung
den Austausch über politische Themen fördern, und dabei besonders junge
Familien ansprechen“ zieht Lutz Schrader ein positives Resümee der
Veranstaltung.

6. August 2011
Infobrief August 2011
Die
August-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig - Schwerpunkt ist
der Abdruck des Wahlprogramms im Wortlaut, um allen Ilsedern den
Vergleich mit anderen Parteien zu ermöglichen.
Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:
- Ilsede könnte schon weiter sein - Kommunalwahl im September
- Ilsedes Zukunft - Stand der Fusionsdiskussion
- Honig als Kontaktmittel - Im Gespräch mit dem Bürger
- Das Dorf des Deutschen - Neue politische Bücher
- Was versprechen andere
Parteien? - Wahlprogramme im Vergleich
- Stark vor Ort - Die Ortsrats-Kandidaten
- Was – Wer – Wie – Wo? - FAQ zur Kommunalwahl
- Veranstaltungskalender: Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

10. Juli 2011
CDU Ilsede sucht den Kontakt zu Bürgern
Das Gespräch mit dem Bürger ist wichtig. Daher lädt die Ilseder CDU
regelmäßig zu den „Stammtischen“, oder – wie am vergangenen Wochenende
– rückte sie dem Bürger auf den Pelz. Viele der Kandidaten für die
Gemeinderats- und Ortsratswahl am 11. September stellten sich hinter
den Kassen des Ilseder REWE-Marktes den Fragen der Bürger. Und damit
die Kontaktaufnahme nicht allzu schwer wurde, wurde jeder Kontakt mit
einem kleinen Glas Honig eingeleitet. Als Zeichen der Offenheit stammte
der Honig von einem Lahstedter Imker.
Um die gescheiterte
Fusion Ilsede/Lahstedt drehten sich dann auch die meisten Fragen. Hier
konnten die Kandidaten kompetent Stellung beziehen und gleichzeitig das
Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der Lahstedter Gemeinderat seinen
Bürgern diese Chance vorenthält. „Auch der Weg der Ilseder CDU, jetzt
auf Peine zuzugehen, wurde begrüßt“ wirbt Marcus Seelis für die
Vorgehensweise in den nächsten Wochen. Viele Fragen rankten sich um
das Thema Schule – von den Schulschließungen angefangen über ganz
konkrete Probleme mit Busverbindungen zu den neuen Schulstandorten.
„Hier konnte ich viel erklären und vor allem um Unterstützung für die
neuen gemeinsamen Schulen werben“ sagt Lutz Schrader aus Klein Ilsede. „Den
Bürgern hat es gefallen, dass wir auf sie zugegangen sind“ freuen sich
Simone und Melanie Olm, die diese Aktion organisiert haben. Und auch
sonst gab es sehr viele positive Rückmeldungen: Die gute
Infrastruktur in Ilsede mit Supermarkt, Tankstelle, Bank, Ärzten und
Apotheken, die vielen Lahstedter, die nach Ilsede zum Einkaufen kommen,
und der Ausbau des Hüttengeländes, der mittlerweile eine echte
Bereicherung für Ilsede und Lahstedt geworden ist.

19. Juni 2011
Zukunft
gestalten – Bewährtes erhalten
Die CDU verteilt mit dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl "Zukunft gestalten - Bewährtes erhalten" dabei
nicht nur Wohltaten für alle möglichen Interessengruppen: Mit der
Fusion, dem Bauhof und der primären Einbindung
von privaten Initiativen anstatt zusätzlicher Aufgaben für die Gemeinde
sind heiße Themen für die kommende Ratsperiode bereits jetzt besetzt
worden.
Die
kommenden Jahre werden uns alle vor viele Herausforderungen stellen, und es gilt
für die Gemeinde Ilsede wichtige Weichenstellungen zu treffen. Wir wollen unsere
Zukunft gemeinsam mit den Ilseder Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Dabei
wollen wir offen für Neues sein. Notwendige Veränderungen werden wir mit
Nachdruck voranbringen. Wir werden uns aber auch dafür einsetzen, dass Bewährtes
erhalten und nicht leichtfertig „über Bord geworfen wird“.
Ilsede
braucht Zukunftsperspektiven, um Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, aktiv
daran mitzuarbeiten. Dabei setzen wir verstärkt auf Eigenverantwortung und
privates Engagement der Bürger. Zugleich wollen wir die
Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger an den Entscheidungen unserer Gemeinde
erweitern. Wir sind davon überzeugt, dass in der Bevölkerung ein feines Gespür
besteht, welche Dinge in Ilsede wirklich notwendig oder überflüssig sind. Nicht
alles ist bezahlbar, daher müssen die zur Verfügung stehenden Mittel besonders
zielgerichtet eingesetzt werden.
Mit
unserem Programm zur Kommunalwahl 2011 stellen wir unsere Ziele für die
kommende Ratsperiode 2011 bis 2016 vor. Es enthält Themen wie ein familienfreundliches
Ilsede, Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Verkehrsführung und Fusion.
Es werden aber nicht nur Schlagworte gebracht, sondern ausgehend von
einer Analyse der aktuellen Situation in klarer Sprache die
CDU-Positionen benannt und Lösungen angeboten.

16. Mai 2011
CDU Ilsede nominiert Kandidaten für Kommunalwahl
Die CDU hat ihre Kandidaten für die Ilseder Gemeinderatswahl und
die Wahlen für die Ortsräte in Klein Ilsede, Bülten und Solschen am 11.
September 2011 aufgestellt. Zukünftig soll Lutz Schrader die Fraktion
im Gemeinderat führen.
Mit
einer weiblicheren und jüngeren Mannschaft tritt die CDU in Ilsede bei
der Kommunalwahl an. „Über eine Frauenquote können wir nur lachen“ sagt
Lutz Schrader und betont, dass die Hälfte der ersten sechs Listenplätze
in der Mitgliederabstimmung ganz ohne Quotenzwang mit Frauen besetzt
werden konnte. „Besonders freut es mich, dass wir einige junge, sehr
interessierte Kandidaten gewinnen konnten, junge Eltern oder
Studenten.“ so Günter Mertins, der selbst in der nächsten Ratsperiode
die Führung der Fraktion an Lutz Schrader abgeben wird.
 Die
Mitgliederversammlung hat auch das umfangreiche Wahlprogramm – es
umfasst immerhin acht Druckseiten – für die kommende Ratsperiode
beschlossen. Dem Beschluss vorausgegangen ist eine intensive
parteiinterne Diskussion des Vorstands und der Kandidaten mit den
Mitgliedern über die Inhalte. Das Programm setzt Schwerpunkte und Ziele
für die Ratsarbeit. Es enthält Themen wie ein familienfreundliches
Ilsede, Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Verkehrsführung und Fusion.
Es werden aber nicht nur Schlagworte gebracht, sondern ausgehend von
einer Analyse der aktuellen Situation in klarer Sprache die
CDU-Positionen benannt und Lösungen angeboten. Die CDU verteilt dabei
nicht nur Wohltaten für alle möglichen Interessengruppen: Mit der
Fusion, dem Bauhof, Gleichberechtigung und der primären Einbindung
von privaten Initiativen anstatt zusätzlicher Aufgaben für die Gemeinde
sind heiße Themen für die kommende Ratsperiode bereits jetzt besetzt
worden. Die Kandidaten für die Kommunalwahl können das Programm als
Person und vor ihrem Hintergrund aktiv vertreten.
Die CDU-Kandidaten im ÜberblickGemeinderat Ilsede Lutz Schrader, Klein Ilsede Gisela Braackmann, Groß Ilsede Günter Mertins, Solschen Melanie Olm, Ölsburg Marcus Seelis, Groß Ilsede Simone Olm, Ölsburg Behrend Nottbohm, Groß Bülten Erwin Winkler, Klein Ilsede Andreas Leinz, Groß Ilsede Karl-Otto Böker, Bülten Thomas Marx, Groß Ilsede Nils Weber, Klein Ilsede Joachim Raschewski, Klein Ilsede Frank Ende, Bülten Hendrik Hoppenworth, Solschen Glen Plew, Klein Ilsede Henning Lochstedt, Solschen | Ortsrat Klein Ilsede Erwin Winkler Nils Weber Joachim Raschewski Glen Plew
Ortsrat Bülten Karl-Otto Böker Frank Ende
Ortsrat Solschen Günter Mertins Steffi Neumann Hendrik Hoppenworth Henning Lochstedt |

13. März 2011
CDU-Mitglieder
diskutieren Wahlprogramm
Intensiv bereitet sich die Ilseder CDU auf die anstehende
Kommunalwahl im September vor, bei der ein neuer Gemeinderat sowie die Ortsräte
in Klein Ilsede, Solschen und Bülten und der Kreistag neu gewählt werden. Bei
der Mitgliederversammlung des Ilseder Gemeindeverbands am 10. März 2011 haben
Mitglieder und Vorstand den Entwurf des Wahlprogramms intensiv diskutiert. Man
war sich einig darin, dass die kommenden Jahre die Gemeinde vor viele Herausforderungen
stellen wird, und es gilt für Ilsede wichtige Weichenstellungen zu treffen.
Wichtige Punkte aus dem Wahlprogramm sind zum Beispiel die
Familienfreundlichkeit Ilsedes. Vorsitzender Lutz Schrader zitierte Bischof
Hubert mit den Worten „Wir wünschen uns einen Mentalitätswandel, durch den
nicht mehr die Reise in andere Kontinente als Statussymbol gilt, sondern der
Kindersitz im Auto.“ Intensiv diskutiert wurden auch Richtungsentscheidungen zu
Integration, Ehrenamt und anderen Themen.
„Mit Befremden habe ich gelesen, dass die Groß Ilseder SPD
schon Pöstchen im Gemeinderat und den Ausschüssen verteilt“ sagt der
stellvertretende Vorsitzende Marcus Seelis. „Uns geht es zuerst um Inhalte“.
Die in der Diskussion herausgearbeiteten Punkte sollen in das Programm
einfließen, das im Mai von den Mitgliedern beschlossen wird.
Auch die Kandidaten für die Kommunalwahl werden erst im Mai
von den Mitgliedern gewählt. Es gibt viele, die sich für eine Kandidatur
interessieren. „Wir möchten den möglichen Kandidaten die Chance geben, sich
vorzubereiten und die Entscheidung reifen zu lassen“ so die stellvertretende
Vorsitzende Gisela Braackmann. Am Ende haben die Mitglieder das Sagen, wen sie
für die CDU ins Rennen um die Wählergunst schicken wollen.
 |
|
Das Foto zeigt (von links): Simone Olm (Beisitzerin), Lutz
Schrader (Vorsitzender), Melanie Olm (Schriftführerin), Marcus Seelis (stellv.
Vorsitzender), Karl-Gerhard Giffhorn (Schatzmeister) und Gisela Braackmann
(stellv. Vorsitzende)
|
Kleinere Veränderung gab es im Vorstand, der ebenfalls bei
der Mitgliederversammlung gewählt wurde. Für weitere zwei Jahre im Amt
bestätigt wurden Lutz Schrader (Vorsitzender), Gisela Braackmann und Marcus
Seelis (stellv. Vorsitzende) und Karl-Gerhard Giffhorn (Schatzmeister). Die
Mitglieder haben Melanie Olm neu als Schriftführerin gewählt. Ihr Schwerpunkt
wird die Pressearbeit sein.
Als Beisitzer wurden Joachim Raschewski, Dr. Eberhard Weiß und
Behrend Nottbohm bestätigt. Neu als Beisitzerin gewählt wurde Simone Olm, die
sich intensiver in die politische Arbeit einbringen möchte und sich auch auf
eine Kandidatur für den Gemeinderat vorbereitet. Ebenfalls als Beisitzer wurde
Christoph Ehlers aus Solschen neu gewählt.
1. März 2011
Infobrief März 2011
Die
März-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig - das Design ist mit
einem frischen und sympathischen Blau neu gestaltet, aber der Inhalt
bietet bewährt gute politische Informationen aus Ilsede
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
- Nicht meckern - mitmachen: Vorbereitung auf die Kommunalwahl im September
- Ich will kandidieren! Simone Olm und Frank Ende stellen sich vor
- Ilseder Hütte: Ein Unternehmen prägte die Region – blockiert sie nun die Zukunft?
- Heiße Erbsensuppe: CDU Ilsede unterstützt Hartwig für Ölsburger Kinder
- Fleißige Hände beim Schneeräumen: Besuch auf dem Bauwirtschaftshof
- Ilseder Zukunfsdiskussion: Splitter
- Asse-Märchen und KT: Neue politische Bücher
- Atommüll-Entsorgung: CDU Ilsede diskutiert mit Greenpeace
- Veranstaltungskalender: Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

16. Februar 2011
Stellungnahme
von Andreas Leinz (CDU) zu den Vorwürfen des Ratsherrn Streichert in
der Sitzung vom 15. Februar 2011 gegen Herrn Bürgermeister BrandesUnser Bürgermeister Wilfried Brandes leistet hervorragende Arbeit!
Mit
Betroffenheit und Verärgerung erlebe ich die Vorwürfe des Ratsherren
Streichert gegen unseren Bürgermeister. Ich vermag nicht zu erkennen,
daß der Bürgermeister bei der Vorbereitung der Verträge zur Auflösung
des Planungsverbandes Fehler gemacht hat. Wir hatten im letzten Jahr
monatelang Zeit, uns zu beraten und mit dem Hüttenvertrag zu
beschäftigen, bevor die Vorlage im Dezember zur Abstimmung dem
Gemeinderat vorgelegt wurde. Für mich ist und bleibt es nach wie vor
unverständlich, warum die SPD Mehrheitsfraktion im Dezember das
Vertragswerk vertagte und dem ganzen jetzt ohne Änderung zugestimmt
hat. Das Problem ist offensichtlich die Zerrissenheit zwischen den
Koalitionspartnern SPD und Grünen: Die SPD stimmt für, die Grünen gegen
die Vorlage. Es ist ein starkes Stück von Herrn Streichert, davon
abzulenken und den Bürgermeister anzugreifen.
Ich – und da
spreche ich im Namen aller CDU Ratsmitglieder – bin sehr zufrieden mit
der Arbeit unseres Bürgermeister Wilfried Brandes. Herr Brandes übt
sein Amt mit hoher Fachkompetenz überparteilich und sachorientiert aus.
Er hat klare Zielvorstellungen und Perspektiven bei der Entwicklung und
Gestaltung der Gemeinde und vertritt konsequent seine Standpunkte auch
gegen populistische Angriffe. So hat Herr Brandes beispielsweise die
Zusammelegung der Grundschulstandorte auf den Weg gebracht und
verteidigt und bleibt gradlinig beim Ziel einer Fusion zwischen Ilsede
und Lahstedt.
Trotz oder besser wegen dieser eindeutigen
Haltungen -auch gegen Widerstände- genießt Herr Brandes ein hohes
Ansehen in der Ilseder Bevölkerung über die Parteigrenzen hinweg. Ich
empfinde es als unerträglich, wie sich der Grünen-Ratsherr Jürgen
Streichert augenscheinlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit negativ
über den Bürgermeister äußert. Und ich nehme befremdlich zur Kenntnis,
daß einige SPD Mitglieder offensichtlich mit Rücksicht auf den
Koalitionspartner Grüne dem Bürgermeister ebenfalls in den Rücken
fallen und ihm nicht beistehen.
Die Gemeinden Ilsede und
Lahstedt befinden sich aufgrund der Belastungen aus der Revitalisierung
des Hüttengeländes in einer schwierigen Lage. Beide Gemeinden benötigen
erhebliche finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen.
Diese wird es sicherlich nur bei einer Fusion und damit einer positiven
Entwicklungsprognose beider Gemeinden geben. Wir sollten alles tun, um
unseren Bürgermeister Brandes auf diesem Weg zu unterstützen. Meinen
bzw. den Rückhalt der CDU Ratsfraktion hat er. Wir wünschen uns, daß
unser Bürgermeister darüber hinaus auch die breite Unterstützung durch
den gesamten Ilseder Rat erhält.

23. Januar 2011
Fleißige Hände beim Schneeräumen
Der Bauwirtschaftshof des Zweckverbandes Wirtschaftsbetriebe Lahstet-Ilsede mäht den Rasen, flickt die
Straßen und räumt im Winter ab vier Uhr morgens den Schnee.
Die Ilseder CDU findet, das ist ein «Dankeschön»
wert. Den fleißigen Kollegen haben wir ein Frühstück
spendiert, und dies gleich mit einem Besuch im Bauhof verbunden, um uns
über die Aufgaben und die Arbeit dort zu informieren.
 |
| Das
Team des Bauhofs um Carsten Möller zusammen mit Gisela Braackmann,
Lutz Schrader, Günter Mertins und Marcus Seelis von der CDU |
Für uns ist es positiv, wenn jemand von „seinem
Unimog“ oder „seiner Maschine“ spricht. Dann weiss
man, dass er die Verantwortung übernommen hat und sich seiner
Aufgabe bewusst ist. Beim Winterdienst wird morgens um vier Uhr
entschieden, ob ausgerückt werden muss oder nicht, erläutert
Carsten Möller, der das Tagesgeschäft leitet. Und wenn es
notwendig ist, wird bis in die Abendstunden hinein gearbeitet.
Von den Mitarbeitern haben wir den Eindruck gewonnen, dass sie absolut
motiviert und verantwortungsbewusst sind. Da scheint jeder zu wissen,
was er zu tun hat.
Harald und Uwe Rau kommen zu spät zum Foto-Termin, weil sie noch
bei einer Beerdigung beschäftigt waren. Obwohl es weit nach
Feierabend ist, bekommen wir noch die „große
Führung“ über den Betriebshof und dürfen im Unimog
probesitzen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie im nächsten CDU Infobrief März 2011.

21. Januar 2011
SPD in Ilsede und Lahstedt favorisiert Eigenentschuldung anstatt Fusion - Stellungnahmen
Am vorigen Wochenende hat sich die Ilseder und
Lahstedter SPD für eine Eigenentschuldung der Gemeinden
ausgesprochen. Damit wird eine historische Chance vertan, die
Gemeinde Ilsede wieder in die Handlungsfähigkeit
zurückzubringen.
* * *
von Nils Weber, Vorstandsmitglied CDU Ilsede
Zunächst ist es erfreulich, dass unter Mitwirkung von
„bürgermeisterlichen“ Streitschlichtern ein sachlicher
Dialog zwischen den SPD Spitzen von Lahstedt und Ilsede begonnen wurde.
Es wird nun zuerst eine Eigenentschuldung der jeweiligen Gemeinden
angestrebt. Hierzu stellt sich die Frage, wie Gemeinden eine
Rückzahlung von Schulden gewährleisten wollen, wenn auch ohne
die Sonderbelastung Hüttengelände immer wieder neue
Schulden aufgenommen werden müssen.
Daher handelt es sich hier um eine völlig unrealistische
Forderung, die von der eigentlichen Problematik ablenken soll. Wer gibt
insbesondere innerhalb der Gemeinde Ilsede den politischen Weg vor?
Wohin steuert die Gemeinde?
Die Möglichkeit einer Fusion, verbunden mit erheblichen
finanziellen Vorteilen, liegt auf dem Tisch. Es braucht nun eine klare
politische Entscheidung. Ein Wegducken und Aussitzen der Thematik hilft
vielleicht einer orientierungslosen Mehrheitsfraktion im Ilseder
Gemeinderat, für Ilsede würden die Folgen jedoch fatal sein
und die zukünftige Handlungsfähigkeit der Gemeinde nachhaltig
gefährden.
* * *
von Marcus Seelis, Vorstandsmitglied CDU Ilsede
Sehnsucht nach Stillstand
Die Lahstedter und Ilseder SPD haben gemeinsam einer Fusion der beiden
Gemeinden eine Absage erteilt und wollen lieber an einer
„Selbstentschuldung“ arbeiten. Glauben Ilsede und Lahstedt
wirklich, jeweils als 10.000-Seelen-Gemeinde bestehen zu können?
Welche Handlungsmöglichkeiten werden Mini-Verwaltungseinheiten in
Zukunft haben? Erst recht wenn es vom „Verwalten“ zum
„Gestalten“ geht, ist eine Mindestgröße schlicht
unumgänglich.
Ilsede hat eine Lücke von mehr als 20% im aktuellen Haushalt.
Damit ist klar, dass man diese Größenordnung nicht einfach
ersparen kann, sondern tiefe strukturelle Veränderungen
herbeiführen muss. Vor 40 Jahren war die Gründung der
Gemeinde Ilsede sicherlich die richtige Antwort auf die Herausforderung
der damaligen Zeit. Jetzt ist es wieder an der Zeit, über neue
Strukturen zu sprechen. Werden unsere Straßen schlechter oder die
Schulen weniger, wenn das Rathaus in Gadenstedt oder Peine steht? Oder
können wir gar profitieren, wenn ein Profi-Team eine Aufgabe
übernimmt, anstatt dass ein einzelner Mitarbeiter sich um mehrere
verschiedene Themenbereiche kümmern muss?
In der Zukunftsdiskussion der Gemeinde Ilsede kommt sehr häufig
die Sehnsucht nach Stillstand zum Vorschein – alles ist gut, wenn
es bleibt wie es ist. Der Ilseder Gemeinderat hat es in dieser
Wahlperiode nicht geschafft, der Gemeinde eine entscheidende
Zukunftsausrichtung zu geben, sondern verharrt in überlieferten
Strukturen. Die SPD hat sogar beschlossen, die Anzahl der Gemeinderats-Posten
noch zu vergrößern. Siegen hier vielleicht eher die
Beständigkeit, das Kleben an den Stühlen vor dem Wohl der
Gemeinde? Die Bürger haben im September die Wahl.

28. Dezember 2010
Frauen Union erlebte hitzige Debatte um Hartz-IV-Gesetz in Berlin
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Ewa Klamt besuchte die Peiner
Frauen Union Berlin und konnte dort der hitzigen Debatte um das Hartz IV Gesetz in der Plenarsitzung im Bundestag beiwohnen.
Klamt begrüßte die Gruppe im Bundestag,
erläuterte ihre Arbeit und gab Hintergrund-
informationen zu der
gerade besuchten Plenarsitzung.
 |
| von links: B. Nowak-Röttger, C. Heuer, M. Övermöhle-Mühlbach, R. Rehnelt, M. Olm
|
Zwei Tage verbrachte die Besuchergruppe in der Hauptstadt. Neben dem
Bundestag und der Plenarsitzung stand das Kanzleramt auf dem Programm.
Hier empfing ein wissenschaftlicher Mitarbeiter die Peiner und
führte sie fachkundig durchs Kanzleramt. Es wurde die Architektur
des Gebäudes erklärt und auf die speziellen räumlichen
und technischen Anforderungen der Sitzungsräume eingegangen. In
der Gemäldegalerie der Altkanzler wurde besonders der
künstlerische Hintergrund der einzelnen Gemälde
erläutert.

23. Dezember 2010
Heiße Erbsensuppe zugunsten Ölsburger Kinder
An den vier Advents-Samstagen konnten sich die Ilseder
mit heißer Erbsensuppe, Glühwein und Kakao stärken. Michael Hartwig von CPS
Catering, der auch das Bistro Currywurst & Coffee in Ilsede betreibt, hat
leckere Erbsensuppe gekocht und die gesamten Einnahmen werden für zwei soziale
Projekte in Ölsburg gespendet. Die CDU Ilsede hat ihn am 4. Advents-Samstag
tatkräftig unterstützt.
 |
| Die Erbsensuppe war lecker – und sehr heiß
|
Bei
der Aktion „Frühstück für jedes Kind“ an der Ölsburger Grundschule kümmern sich
mehrere Frauen zweimal in der Woche um ein gesundes Frühstück für alle
Schulkinder. Es werden Brote belegt und Gemüse und Obst geschnippelt. Das
Frühstück kosten nur 50 Cent, und bedürftige Kinder zahlen gar nichts. Als
zweites Projekt soll der Spielplatz Schillerpark in Ölsburg von dem
Erbsensuppen-Verkauf profitieren.
Insgesamt
sind in den vier Wochen über 500 Euro zusammen gekommen. Die gesamten Einnahmen
gehen an die beiden Projekte. Sämtliche Kosten, also sowohl für die Zutaten als
auch für den Lohn der Mitarbeiter, trägt Hartwig. Am 4. Advents-Samstag haben
ihn die beiden Vorstandsmitglieder der CDU Ilsede, Gisela Braackmann und
Melanie Olm, tatkräftig unterstützt. „Ich freue mich, dass Gisela und Melanie
den Verkauf in die Hand genommen haben“, so Hartwig.
Beide würden auf jeden Fall
für weitere Aktionen zur Verfügung stehen. „Es hat richtig Spaß gemacht“ sagte
Braackmann. Und Olm fügte hinzu „Und geschmeckt hat es auch allen!“

11. Dezember 2010
Was nun, Frau Heuer? Was tun, Herr Streichert?
"Wie soll es weitergehen?" Die Gruppe aus SPD/Grüne/Dr. Rohne
hat Bürgermeister Brandes, der sich in Gesprächen mit
Bürgermeister Grimm, dem Landkreis Peine und dem Land
Niedersachsen in sondierenden Fusionsgesprächen (die Zeitungen
berichteten) befindet, einen "Bärendienst" erwiesen. Die
Gruppe SPD/Grüne/Dr. Rohne (die Mehrheit im Rat der Gemeinde
Ilsede) änderte die Tagesordnung der Dezembersitzung und
vertagte die Diskussion und die Abstimmung über den
Auseinandersetzungsvertrag, der für die Auflösung des
Planungsverbandes Ilseder Hütte (beschlossen zum Ablauf des Jahres
2011) erforderlich ist.
Ergebnis: Verbitterung und Enttäuschung in Lahstedt. Die PAZ titelte: "Die Fusion ist für Lahstedt vorerst erledigt" und zitiert Aussagen der Fraktionsvorsitzenden und des Lahstedter Bürgermeisters.
Diese Vorgehensweise war eine Steilvorlage für alle Gegner einer
möglichen Fusion von Lahstedt und Ilsede. Die Erklärungen
einzelner Ratsmitglieder der Gruppe, keine Blockierer zu sein und
auch zweifelsohne für eine Fusion zu sein, wurden
öffentlich mehr oder weniger als nur Lippenbekenntnisse
wahrgenommen. Nein, liebe Ratsmehrheit, so schafft man kein Vertrauen
in Richtung Lahstedt!
Nun wird den Bürgern in der PAZ vom 10.12.2010 erklärt, dass
Vertrag von vertragen kommt (Zitat: Marita Heuer). Doch
derartige Erklärungen und völlig unnötige
öffentliche Belehrungen in Richtung Lahstedt reichen nun
wirklich nicht aus. Für Vertragverhandlungen und
Verträge sind Zuverlässigkeit, Vertrauen und ein
guter Ruf unverzichtbar, und die Mehrheit im Ilseder Rat scheint
dieses einfach nicht zu beachten und noch schlimmer, auch nicht danach
zu handeln.
Was nun, Frau Heuer? Was tun, Herr Streichert?
In einem offenen Brief an
Landrat Franz Einhaus fordert Andreas Leinz (CDU, Mitglied im
Kreistag und im Ilseder Gemeinderat), die Themen Fusion und
Revitalisierung des Hüttengeländes zur Chefsache zu machen.

26. November 2010
CDU Ilsede diskutiert mit Greenpeace über Atommüll-Entsorgung
Demokratie lebt davon, dass es verschiedene Meinungen
gibt, und es ist demokratische Kultur, beiden Seiten ein Forum zu
geben. Greenpeace hat in den letzten 30 Jahren viel erreicht. Das wir
die Atomkraft heute überhaupt als "Brückentechnologie"
betrachten, ist sicherlich zu einem großen Teil Greenpeace zu
verdanken. Angesichts der Tatsache, dass mit Asse, Morsleben, Konrad
und Gorleben alle vier Atommüller-"Lager" im Umkreis von 150km um
Ilsede liegen, ist dies gerade für unsere Gemeinde ein
hochaktuelles Thema.
 |
Das
Foto zeigt von links: Marcus Seelis (CDU), Jens Voltmer und Matthias Preissner von Greenpeace, Lutz Schrader (CDU)
|
Im August letzten Jahres hatte die CDU Ilsede mit interessierten
Peinern das Erkundungsbergwerk in Gorleben und das Zwischenlager
besucht. Wir haben - vor allem durch die Offenheit der Betreiber -
einen positiven Eindruck mitgenommen (Bericht siehe Infobrief Oktober 2010).
Wir haben Jens Voltmer und Matthias Preissner von Greenpeace
eingeladen, mit uns über das Thema Atommüll-Endlagerung zu
diskutieren. Herr Preissner – selbst ehrenamtlich für
Greenpeace tätig – referierte ausführlich über
alternative Energien, den Beginn der Asse-Nutzung, das Spannungsfeld
zwischen „Forschung“ und „Bundessammelstelle“
und die Entstehung der Gorlebener Anlagen.
Die Diskussion zwischen den etwa 40 Teilnehmern untereinander –
und dies wahrlich nicht nur CDU-Anhänger – und den
Referenten konnte nur schwer in Bahnen gehalten werden. Die Positionen
waren hart, die Argumente im Ton nicht immer sachlich.

18. Oktober 2010
Infobrief Oktober 2010
Die
Oktober-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig, und wir
möchten Sie wieder über unsere Aktivitäten auf dem
Laufenden halten. In der aktuellen Ausgabe zeigen wir anhand unserer
Taten auf, was wir unter verlässlicher Politik verstehen.
Außerdem berichten wir über den Preis, den wir mit dem
Infobrief errungen haben sowie über viele andere interessante
Themen. Die gedruckte Ausgabe wird in dieser Woche an alle Ilseder
Haushalte mit Tagespost verteilt.
Im Zusammenhang mit dem Besuch des Erkundungsbergwerks Gorleben im
August möchten wir auf die Diskussionsveranstaltung mit Greenpeace
am 26.11.2010 hinweisen (siehe Veranstaltungskalender).
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
- Verlässlichkeit - Ein Vergleich zwischen Wahlprogramm und Wirklichkeit
- Gruppenbild mit Castoren - Besuch im Erkundungsbergwerk Gorleben
- Beste Parteizeitung - Ilseder Infobrief gewinnt 1. Preis
- Unsere Kindertagesstätten - Viel Leistung für wenig Geld
- Ewa Klamt MdB besucht Ilsede - Interview zur Zukunft unserer Kinder und Familienpolitik
- Flotte Bienen - Radtour zum Lehrbienenstand
- EXIT - Neue politische Bücher
- Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

7. Oktober 2010
Der Ast auf dem wir sitzen ...
Auf Einladung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag, Volker Kauder, besuchte das Ilseder
CDU-Mitglied Dr. Eberhard Weiß in seiner Eigenschaft als Mitglied
des „Bundesfachausschusses Klima, Umwelt und Energie“ den
Kongress „Der Ast auf dem wir sitzen… Entscheidung
für biologische Vielfalt und Klima“ im Berliner Reichstag.
 |
Das
Foto zeigt von links: Dr. Christian Ruck, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann,
Martin Meister, Hideki Minamikawa, Dr. Norbert Röttgen, Dirk Niebel,
Dr. Everton Vieira Vargas
|
Die Veranstaltung diente dazu, vor den Gipfeln der Vereinten Nationen
in Nogaya (Japan) und Cancun (Mexiko) über den Stand der
Diskussion hinsichtlich des Klimaschutzes und damit verbunden der
Erhaltung der biologischen Vielfalt auf unserer Erde zu informieren.
Ziel der beiden UN-Gipfel wird es sein, die Weltgemeinschaften nach den
enttäuschenden Ergebnissen des Kopenhagener Gipfels dazu zu
bewegen, sich endlich zu wirkungsvollen Maßnahmen durchzuringen,
die unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und so den
Weg in eine Nachhaltige Entwicklung weisen.
Nach einer Einführung in die Thematik durch den stellvertretenden
Fraktionssitzenden Dr. Christian Ruck, der ein klares Bekenntnis zur
Bewahrung der Schöpfung forderte, wurde der Kongress von Volker
Kauder eröffnet, der die Bewahrung der biologischen Vielfalt als
ein zentrales Thema der CDU und als ein existentielles Problem der
Menschheit bezeichnete. Umwelt und Klima stellen kein nationales
Problem mehr dar, wobei deren Schutz ohne das Zutun der aufstrebenden
Länder wie China, Indien und Brasilien nicht möglich sein
wird. Er schloss mit dem Satz: „Der Ast auf dem wir sitzen
hält nicht mehr viel aus“.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete zweifellos die Rede von
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, in der sie an die Verantwortung der
Weltgemeinschaft für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und
damit die Verantwortung für Klima und Umwelt, die eng verbunden
sind mit Fragen der Energieversorgung, erinnerte.

16. September 2010
Frauen-Union besucht Ilseder Druckerei Braackmann
Am
Donnerstag, den 16.09.2010 traf sich die FU Peine, um die Druckerei Burkhard
Braackmann in Ilsede zu besichtigen. Unter fachkundiger Leitung der Familie
Braackmann konnten sich die Teilnehmer ein Bild vom täglichen Ablauf innerhalb
des Betriebes machen.
Die
Druckerei ist ein Familienunternehmen, welches 1930 gegründet wurde und
mittlerweile in der 4. Generation geführt wird. Nach einem
herzlichen Empfang durch Gisela und Burkhard Braackmann gegen 18 Uhr, startete
die Führung durch die Firma in der Druckvorstufe. Dort erzählte der Junior-Chef
Jan Braackmann, Leiter der Vorstufe, etwas über die Vorzüge des Digitaldrucks
und erklärte die Plattenbelichtung.
Weiter ging es in der Produktionshalle.
Hier angekommen, erklärte das fachkundige Stammpersonal die Funktionsweisen der
beeindruckenden Maschinen – von der HEIDELBERGER Offset-Druckmaschine bis zur
Falzmaschine.
Danach gab es eine kleine Verschnaufpause in der
Vorstufe, wo den Besuchern Getränke und köstliche Canapés gereicht wurden. Nach
dieser Stärkung war noch einmal Eigeninitiative gefordert: Unter
professioneller Anleitung wurden dann von den Teilnehmern eigenhändig gedrehte
Notizblöcke gefertigt

6. September 2010
Drei Peiner in die Bundesfachausschüsse der CDU Deutschlands berufen
Mit Melanie Olm und Dr. Eberhard Weiss beraten zwei Ilseder den Bundesvorstand
Für die 17. Legislaturperiode wurden über den CDU
Landesverband Braunschweig Melanie Olm und Dr. Eberhard
Weiß, beide aus dem Gemeindeverband Ilsede, sowie aus Hohenhameln
Silke Weyberg in das Gremium der Bundesfachausschüsse berufen.
Melanie Olm belegt den Ausschuss für Entwicklungszusammenarbeit
und Menschenrechte, Dr. Eberhard Weiß den Ausschuss für
Klima-, Umwelt und Energiepolitik sowie Silke Weyberg den Ausschuss
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Der Kreisverband Peine stellt damit im Landesverband Braunschweig
überdurchschnittlich viele Mitglieder der
Bundesfachausschüsse. „Die Besetzungen werden unsere
fachliche Arbeit im CDU-Kreisvorstand sicher bereichern“, freut
sich Kreisvorsitzende Silke Weyberg.

28. August 2010
Ilseder Infobrief ist "beste Parteizeitung"
Die Ilseder CDU hat mit ihrem "Infobrief für
Ilsede" den 1. Preis als beste Parteizeitung in Niedersachsen
gewonnen. Auf dem Landesparteitag in Lingen wurden die Sieger des
vom CDU-Landesvorstand ausgeschriebenen Wettbewerbs geehrt.
An dem Wettbewerb um die beste Parteizeitung konnten
als Kreis-, Stadt-, Samtgemeinde-, Gemeinde- und
Ortsverbände der CDU in Niedersachsen teilnehmen. Prämiert
wurden Publikationen, die ihren Lesern politische Inhalte und
Botschaften auf interessante Weise näher bringen.
 |
Melanie Olm, Marcus Seelis, Gisela Braackmann und Lutz Schrader freuen sich über den Preis
|
Es wurden Preise in drei Kategorien ausgeschrieben, wobei die Ilseder
CDU den Preis in der Kategorie für Publikationen gewonnen hat, die
Botschaften der CDU nach außen transportieren. Zielgruppe sind
die Bürger, Wähler und Multiplikatoren, nicht nur die eigenen
Parteimitglieder. Außerdem wurden Preise in der Kategorie
für die beste Mitgliederzeitung und den besten Newsletter vergeben.
Die CDU in Ilsede konnte sich in der Königsklasse Zeitung-Bürgerinformation als Sieger durchsetzen. Unter 31 Einsendungen stach die Zeitung der Ilseder durch gute Aufmachung, hervorragende Druckqualität und interessante Inhalte hervor, wie Juryvorsitzender und medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Wittich Schobert hervorhob.
Dr. Eberhard Weiß nahm in Vertretung des Redaktionsteams die Auszeichnung entgegen. "So etwas kann man nur in hervorragender Teamarbeit erstellen", sagte
er und hob gleichzeitig die besondere Rolle der Redaktionsmitglieder
Lutz Schrader, Gisela Braackmann, Nils Weber, Melanie Olm und Marcus
Seelis für die Erstellung der Zeitung hervor.
    

27. August 2010
Ewa Klamt erneut in
den Landesvorstand gewählt
 |
Das Foto zeigt den Delegierten aus Ilsede,
Dr. Eberhard Weiß (ganz rechts) im Beisein von
Kreisvorsitzender Silke Weyberg (links) und Ewa Klamt MdB (Mitte)
|
Der Landesparteitag der CDU
in Niedersachsen hat am vergangenen Wochenende in Lingen einen neuen Vorstand
gewählt.
Die
CDU-Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt wurde mit einem hervorragenden Ergebnis als
Beisitzerin im Landesvorstand der CDU in Niedersachsen bestätigt. Diesen
Vorstand gehört sie bereits seit 1998 an.
Der Landesparteitag wurde
genutzt, um mit vielen Entscheidungsträgern Themen zu besprechen, die den
Landkreis Peine betreffen. Im Mittelpunkt stand dabei die Schulpolitik, die
intensiv mit Kultusminister Dr. Bernd Althusmann diskutiert wurde.

13. August 2010
Erkundungsbergwerk Gorleben
Mitte August fährt die CDU Ilsede in das Erkundungsbergwerk Gorleben und ins Atommüll-Zwischenlager.
Die Teilnehmer haben interessante Einblicke in den Stand der
Endlager-Suche bekommen und durch den direkten Kontakt mit den
Fachleuten die Zusammenhänge besser verstehen gelernt.



Einblicke in das Erkundungsbergwerk Gorleben
oben: Erläuterung der Geologie
mitte: Sprengverfahren
unten: Erkundungssohle

|
Zwischenlager: "Gruppenbild mit Castoren"
|
Die erste Station des Tages war das Erkundungsbergwerk Gorleben. Der
Salzstock Gorleben – im Gegensatz zur Asse wurde er zuvor nicht
kommerziell genutzt – wird auf seine Eignung als
Atommüll-Endlager für hochradioaktive Abfälle
untersucht. Nach dem 10jährigen Moratorium, das am 1. Oktober 2010
abläuft, wird die Erkundung wieder aufgenommen.
Im Erkundungsbergwerk wurde erst ein Teil der Erkundungssohle in 840 m
Tiefe aufgefahren. Die Erkundung selbst ist erst zu einem kleinen Teil
durchgeführt worden, und selbstredend existiert noch kein
Endlagerbereich. Zurzeit finden keine Erkundungsarbeiten statt, sondern
die Mannschaft beschäftigt sich ausschließlich mit dem
Offenhalten des Bergwerks.
Die Führung durch das Erkundungsbergwerk erfolgt nicht durch
Öffentlichkeitsarbeiter mit Hochglanz-Folien, sondern durch
Ingenieure, die direkt an den (zurzeit ruhenden) Erkundungsarbeiten
beteiligt sind. Ausgiebig wurde die Geologie des Gorlebener Salzstocks
erläutert sowie die Maßnahmen unter Tage direkt besichtigt.
Der Nachmittag war für das Brennelementelager, also dem
Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle, reserviert. In
diesem von der Energiewirtschaft betriebenen Zwischenlager sind die
Sicherheitsmaßnahmen ungleich intensiver als im Bergwerk, denn
hier stehen die 91 Castor-Behälter, die medienwirksam und unter
großem Polizeiaufgebot mit Bahn und Tieflader dort
hintransportiert wurden.
Besuchern ist es möglich, die Lagerhalle mit den
Castor-Behältern zu betreten und von einer Empore
direkt auf die Castoren zu blicken. Ein langer Arm genügt nicht,
um die Behälter zu berühren, aber weniger als 100m Luftlinie
trennen uns, ohne dass etwas anderes als Luft zwischen uns und den
Behältern wäre.
Dieser Tag hat intensive Einblicke in die betriebene aufwändige
Sicherheit gewährt, aber auch in die Notwendigkeit, den schon
bestehenden Atommüll irgendwann einmal endzulagern. Die 1
Mill. Jahre, die der Atommüll gelagert werden muss,
mögen uns
unüberschaubar erscheinen. Die geologischen Zeiträume von 250
Mill. Jahren, die das Gorleben-Salz bereits alt ist, lässt
aber erahnen, warum die Geologen mit so viel Zuversicht und
Selbstbewusstsein bei ihrer Arbeit sind.

29. Juli 2010
Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt besucht Gemeinde Ilsede
Die Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt hat im Rahmen ihrer
Sommertour im Juli die Gemeinde Ilsede besucht. Sie wurde im Rathaus
von Bürgermeister Wilfried Brandes und seinem Stellvertreter
Otto-Heinz Fründt empfangen.

|
| v.l.n.r.:
Elisabeth Seelis, Melanie Olm, Lutz Schrader, Günter Mertins,
Christel Stöter-Behme, Ilsedes Bürgermeister Wilfried
Brandes, Ewa Klamt MdB |
Bürgermeister Brandes ging auf die Entwicklung der Gemeinde Ilsede
ein und erläuterte insbesondere die strukturellen Probleme im
Zusammenhang mit der Schließung des Hochofenwerkes. Zentrales
Thema ist insbesondere die Vermarktung des Hüttengeländes,
nachdem die Sanierung abgeschlossen ist. Auch wurde das Thema
„Fusion“ in Zusammenhang mit dem Zukunftsvertrag des Landes
Niedersachsen diskutiert.
Bei dem anschließenden Besuch des Hüttengeländes wurde
von Bürgermeister Brandes auch die Situation des Kugelwasserturmes
angesprochen. Dieser Turm steht unter Denkmalschutz und bedarf nach 150
Jahren dringend der Sanierung. Ewa Klamt, die von den Ratsherren
Günter Mertins und Lutz Schrader sowie der
Geschäftsführerin Imke Jeske-Werner begleitet wurde, sagte
Bürgermeister Brandes zu, sich mit der Bundesumweltstiftung in
Verbindung zu setzen, um. Fördermöglichkeiten für den
Kugelwasserturm zu erfragen.
Auf dem Programm stand auch ein Besuch des neuen Puppencafés
von Frau Christel Stöter-Behme. Im Beisein von Frau Melanie Olm
und der Elternvertreterin Elisabeth Seelis wurde hier die
Krippensituation der Gemeinde Ilsede besprochen. Bürgermeister
Brandes berichtete, dass es immer schwieriger wird, qualifiziertes
Personal für die Krippen und Kindertagesstätten zu bekommen.
Des weiteren mahnte Bürgermeister Brandes an, dass der Bund und
das Land Niedersachsen ihre finanziellen Zusagen erfüllen
müssen, damit der Rechtsanspruch zur Umsetzung des
Krippenplatzangebotes auch vollständig erfüllt werden
könne. Von den Kommunen sei dieses auf Dauer allein nicht zu
schaffen.
Klein Ilsedes Ortsbürgermeister Lutz Schrader fragte nach dem
Sachstand des Ausbaus der Bundesstraße 444. Ihm liegen bereits
jetzt schriftliche Beschwerden vor. Ewa Klamt sicherte zu, beim
Straßenbauamt Wolfenbüttel nach dem Sachstand des
Planfeststellungsverfahrens zu fragen.

3. Juni 2010
Politische Diskussion um Freiheit und Sicherheit in Kobergers Werkstatt
Einen sehr reizvolle Veranstaltungsort hatten sich
Manfred Unruh und die Ilseder CDU für eine Lesung politischer
Bücher ausgesucht: Die Werkstatt der Spedition Koberger in Ilsede.
Vier Bücher hatte Manfred Unruh ausgesucht: Zwei Bücher zum
Islamismus – oder eher zum Kampf der westlichen Welt gegen des
Islamismus - und zwei Bücher, die sich mit dem Verlust von
Bürgerrechten im Zuge des „Kriegs gegen den Terror“
beschäftigen. Eine sehr gelungene Auswahl, denn hier wird klar,
wie viele Dimensionen unser Konflikt mit der islamischen Welt hat, der
sich nicht nur auf Taliban, Abu Ghraib, Burka und Öl reduzieren
lässt.
|
| Manfred Unruh liest in der Spedition Koberger |
Zwanzig interessierte Zuhörer folgten den von Manfred Unruh
gelesenen Ausschnitten aus den Büchern. Während die ersten
beiden Bücher noch aufmerksam zur Kenntnis genommen wurden,
entwickelte sich bei Ilija Trojanows and Juli Zehs Buch „Angriff auf die Freiheit“
eine lebhafte Diskussion um Überwachung, Kontrollen,
Bürokratie – und Verschwörung. Mehrere Zuhörer
konnten positive Beispiele für Überwachung anführen,
beispielsweise die Aufklärung von Verbrechung durch
Videoüberwachung. Aber vielen war auch mulmig angesichts der
Vielzahl von Überwachungseinrichtungen.
Das Buch beginnt als Prolog mit einer alltäglichen Szene am
Morgen, aber nicht aus der Perspektive des Ich-Erzählers
wiedergegeben, sondern aus der eines externen allwissenden Beobachters.
In Zeiten, in denen wir freiwillig (Kundenkarten, Facebook) und
unfreiwillig (biometrische Merkmale im Personalausweis) massenhaft
persönliche Daten preisgeben, verschwimmt die Grenze zwischen
Fiktion und Realität.
Die zwanzig anwesenden Gäste waren so interessiert, dass nicht nur
die vor der Lesung geplante „kurze“
Unternehmensführung dann noch eine ¾ Stunde dauerte,
sondern auch die Diskussion länger ausfiel als die eigentliche
Lesung.

2. Juni 2010
CDU Ilsede nimmt Kurs auf Peine
Fusionsgespräche von Christdemokraten aus Stadt und Gemeinde auf dem Hüttengelände
Die Ilseder Christdemokraten haben sich für ihren Wunschpartner
bei einer Fusion festgelegt: Gestern trafen sie sich mit der Peiner CDU.
Lesen Sie den vollständigen PAZ-Artikel hier.

30. Mai 2010
Auf Tuchfühlung mit den Bienen
Am Sonnabend bot sich für Bürger der Gemeinde Ilsede die
Möglichkeit der Sache mit den Bienen und den Blümchen einmal auf den Grund zu
gehen. Der CDU Gemeindeverband Ilsede veranstaltete eine Radtour
vom Ilseder Hüttengelände zum Lehrbienenstand des Imkervereins Peine im
Ökogarten der IGS Vöhrum.

|
| Imker Hannes Beims |
Hier angekommen gab es zunächst eine kurze Einführung in das
durchorganisierte Leben im Bienenstaat ehe die Teilnehmer auf Tuchfühlung mit
den geringelten Insekten gehen konnten.
Der Lahstedter Imker Hannes Beims erklärte den
Interessierten, wie nun aus Naktar der Honig produziert wird, wie Waben gebaut
werden und wie die fleißigen Insekten es schaffen über 90% der
Bestäubungsleistung weltweit zu übernehmen.
Komplett ohne Schutzanzüge gingen die Teilnehmer auf
Tuchfühlung, hielten Bienenbesetzte Waben in der Hand oder kosteten den
frischen Honig direkt aus der Wabe – und das alles ohne, dass einer der Beteiligten
gestochen wurde.
Krönender Abschluss der Bienendemonstration war das Suchen
und Kennzeichnen einer frisch geschlüpften, unbegatteten Königin, die mit einem
farbigen Punkt gekrönt wurde.
Abschließend fand eine Führung durch den Ökogarten unter der
Leitung von Frau Gube statt.

12. Mai 2009
Infobrief Mai 2010
Der
aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle
Haushalte in
Ilsede verteilt. Lesen Sie in dieser
Ausgabe unter
anderem: 
- Hähnchenmastanlage Solschen - Eine Stellungnahme der CDU
- CDU – wer ist das? - Melanie Olm neu im Vorstand
- Ortsdurchfahrt Groß Bülten - Vorschlag von CDU und FDP
- Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps
- Wo spielt die Musik? - Die aktuelle Fusionsdebatte
- von Weizsäcker: Ein deutsches Leben - Neue politische Bücher
- Der erste Rausch mit 13 - Der schmale Grat zum Missbrauch
- Gschmäckle: Gutachten-Vergabe und SPD beschließt Erhöhung der Ratssitze

7. Mai 2010
Hähnchenmastanlage Solschen - eine Stellungnahme
Landwirt Christoph Ehlers plant den Bau eines
Hähnchenmaststalls südlich von Klein Solschen. Knapp 40.000
Küken werden dort pro Durchgang gemästet. Wird es zu
Geruchsbelästigungen für die Anwohner kommen? Ist die
Hähnchenmast „barbarische Tierhaltung“, oder eher der
Spiegel unserer Gesellschaft, die fettarmes, gesundes und preiswertes
Fleisch möchte?

|
Sind wir wirklich so naiv zu glauben, unser Hähnchen-
brustfilet hätte vorher so gelebt? |
Der geplante Hähnchenmaststall von Christoph Ehlers soll etwas
1.000 m südlichen von Klein Solschen entstehen. Etwa sieben
Mal im Jahr werden knapp 40.000 Küken angeliefert, sechs Wochen
lang gemästet und dann zum Schlachthof abtransportiert. Danach
wird der Stall gesäubert und der Mist auf die Felder verteilt.
Hähnchenmist ist ein begehrter Dünger und alles andere als
„Abfall“. Für die Abfuhr des Mists sowie die
Tiertransporte und Futterlieferungen rechnet Ehlers mit etwa fünf
bis sieben Lkw im Monat.
„Privilegierte Vorhaben“ ohne Entscheidung der Gemeinde
Der Bauantrag liegt derzeit beim Landkreis. Bei solchen
landwirtschaftlichen Betrieben handelt es sich um sogenannte
"privilegierte Vorhaben", die von der Behörde genehmigt werden
müssen, sofern alle Auflagen erfüllt sind. Sowohl die
Gemeinde als auch der Landkreis hat hier keinen eigenen
Entscheidungsspielraum.
Soll mit dem Baurecht der Tierschutz verbessert werden?
Bei einer Hähnchenmastanlage gibt es verschiedene Interessen.
Für den Landwirt ist es eine Einkommensquelle, um sinkende
Einnahmen aus anderen Bereichen (zum Beispiel aus dem Ackerbau) zu
kompensieren. Der Anwohner fürchtet um die
Geruchsbelästigung. Verbraucher möchten gerne gesundes,
preiswertes Fleisch. Und wir alle wollen glückliche Hühner.
Passen diese Forderungen zusammen? Sind wir naiv wenn wir glauben, der
Landwirt würde jedem Tier einzeln gute Nacht sagen? Die
Entwicklung macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. Kleinbetriebe
sind heute leider nur noch in Nischenmärkten
überlebensfähig.
Wie viel hat eine Hähnchenmastanlage mit 40.000 Tieren gemein mit
unserer Vorstellung von einem respektvollen Umgang mit Tieren?
Vermutlich nicht allzu viel. Wir dürfen aber nicht von unseren
einheimischen Landwirten verlangen, dass sie Vorreiter im Tierschutz
sind und die gesetzlichen Vorgaben übererfüllen – und
damit die knappen Erträge aus der Landwirtschaft weiter
verringern. Das aktuelle Tierschutzgesetz, das bis zu 25 Tiere pro
Quadratmeter erlaubt, geht übrigens auf die Grüne Ministerin
Renate Künast zurück.
Wir sollten nicht versuchen, über den Protest gegen
Baugenehmigungen, auf die die Betreiber einen gesetzlichen Anspruch
haben, den Tierschutz zu verbessern. Damit erreichen wir im Zweifel
genau das Gegenteil.
Was wir tun können
Vom Verbraucher gekauftes Fleisch muss irgendwo produziert werden. Es
ist besser, wir produzieren das Fleisch hier in Ilsede, als wenn es von
weit her transportiert werden muss und außerhalb der hiesigen
Standards produziert wird. Damit helfen wir
dem Tierschutz, und wir stärken unsere einheimischen Landwirte.
Ilsede ist eine ländlich geprägte Gemeinde. Wir haben nur
wenig Industrie und keine Bodenschätze. Daher sollten wir unseren
Landwirten den Rücken stärken, anstatt sie an den Pranger zu
stellen.

21. April 2010
CDU Ilsede schaut nach Peine
Mitglieder diskutieren auf der Jahreshauptversammlung
am 15. April 2010 über mögliche Fusionspartner +++ Erster
Kreisrat Henning Heiß zu Gast +++ Melanie Olm neu in der Vorstand
gewählt
Noch bevor der
Zukunftsvertrag Niedersachsen, bei denen fusionierte Gemeinden eine 75%ige
Schuldenhilfe durch das Land Niedersachsen bekommen, in Kraft war, hat sich die
CDU Ilsede nach einem möglichen Partner umgesehen. Lahstedt schien nicht nur
die naheliegendste Lösung, sondern auch die einzig denkbare zu sein. Jetzt hat
sich eine zweite Alternative aufgetan, die auf der Mitgliederversammlung des
CDU Gemeindeverbands Ilsede am 15. April 2010 eifrig diskutiert wurde: Eine
Fusion der Gemeinde Ilsede mit der Stadt Peine. Das Votum der anwesenden
Mitglieder war eindeutig: Die Stadt Peine als Partner ist sehr attraktiv, und
zusammen können Ilsede und Peine viel erreichen. Angst vor eine Übermacht der
größeren Stadt haben die Ilseder nicht - bei einem Zusammengehen hätte Ilsede
rund ein Viertel der Ratssitze und würde sich damit als starken Partner
einbringen. Nicht nur räumlich ergänzen sich Ilsede und Peine ideal, sondern
beide Gebietskörperschaften rüsten sich damit für die Zukunft, die nach
handlungsfähigen Verwaltungseinheiten verlangt.

|
| Melanie Olm |
Als Gast hatten die Ilseder
den Ersten Kreisrat Henning Heiß eingeladen, um gemeinsam über die Chancen des
Zukunftsvertrags für die Region zu diskutieren. Auch der Landkreis Peine sieht
den dringenden Handlungsbedarf, insbesondere vor dem Hintergrund der
Finanzsituation der Gemeinden Ilsede und Lahstedt, die kommunalen Einheiten
zukunftsfähig aufzustellen und begrüßt die Aktivitäten der Ilseder CDU. Dass
dabei kein Stein auf dem anderen bleiben und bei einer Fusion Ilsede/Peine auch
die Struktur des Landkreises auf dem Prüfstand stehen wird, ist Teil dieser
Chance - und Risiko zugleich - die der Zukunftsvertrag bietet.
Die Mitglieder haben die
Ölsburgerin Melanie Olm neu in den Vorstand der Ilseder CDU gewählt. Die
20jährige Studentin der evangelischen Theologie wird das CDU-Team aktiv
verstärken und besonders die Belange jüngerer Menschen in die politische Arbeit
einbringen.

29. März 2010
"Hochzeitsglocken läuten für Peine und Ilsede"
„Hochzeitsglocken läuten für
Peine und Ilsede“, so titelte die Peiner Allgemeine Zeitung vom 24.
März 2010 und eventuell rieben Sie sich auch die Augen und schauten auf den
Kalender. Doch für einen vorgezogenen Aprilscherz war es nun wirklich noch zu
früh.
Die Lokalredakteure Thomas Kröger für die Stadt Peine
und Thorsten Pifan für Ilsede hatten
einen Wortbeitrag von Karl-Heinrich Belte (Peiner Bürger) bei der letzten
Kreistagssitzung zum Anlass genommen, den Blick bei der aktuellen
Fusions-Debatte auf Peine und Ilsede zu
lenken. Nun erleben wir gerade diese
ausgesprochen lebhafte, interessante und zugegeben reizvolle Diskussion, die im
Übrigen auch überregional Interesse findet.
Wir
wären jetzt
unredlich, wenn wir behaupten würden, dass wir in CDU/FDP-Fraktion
und im
CDU-Gemeindeverbandsvorstand nicht auch über eine
mögliche Konstellation Ilsede - Peine nachgedacht
hätten. Aber es verbot sich für uns, darüber
öffentlich zu sprechen. Gerade die gute Zusammenarbeit zwischen
der Ilseder CDU/FDP-Fraktion (in der Person von Günter Mertins)
mit den Vertretern aus Lahstedt im
Planungsverband „Ilseder Hütte“ sowie im
Zweckverband machte es uns unmöglich, öffentlich
über eine mögliche andere Ausrichtung Ilsedes laut
nachzudenken. Ilsede und Lahstedt, das sind (oder vielleicht besser:
waren?)
die Partner für eine Fusion. Wir hatten nun lange Zeit die
Hoffnung, dass sich die Kommunalpolitik
Lahstedts zumindest auf einen ergebnisoffenen Diskussionsprozess
einlassen
könnte. Doch was geschah: Lahstedt zeigte uns in Ilsede von Anfang
an
fraktionsübergreifend und einträchtig strikte Ablehnung und
nur die „kalte
Schulter“.
Ilsede hat über 12 Millionen Euro Schulden! Diese Generation
lebt auf Pump und wir haben nicht das Recht, die Freiheit unserer Kinder immer
stärker einzuschränken. Das ist unanständig! Das Land Niedersachsen kann uns
als Gemeinde Ilsede helfen. Wir können einen Zukunftsvertrag mit dem Land
schließen, ein Teil der Schulden könnte uns abgenommen werden. Sollen wir diese
Chance wirklich ungenutzt vorbeiziehen lassen?
Unser Fraktonsvorsitzender Günter Mertins
bringt es auf den Punkt: „Ilsede muss etwas tun und Ilsede wird
etwas tun!“ Ilsede und Peine ist also eine weitere
Option, über die wir zu diskutieren haben.
Wir bitten Sie daher: Bringen Sie sich mit Ihrer Meinung in die öffentliche und parteiinterne Diskussion ein.

29. März 2010
Einladung zur Mitgliederversammlung
Zur Mitgliederversammlung laden wir alle Mitglieder des CDU Gemeindeverbands Ilsede herzlich ein. Die Mitgliederversammlung findet statt am
Donnerstag, 15. April 2010 um 19.00 Uhr
in der
Gaststätte Groß Bültener Hof,
31241 Ilsede, Triftweg 2
Als Gast begrüßen wir
den Erster Kreisrat Herr Henning Heiß zum Thema "Zukunftsvertrag
- eine Chance für unsere Region?"

24. Februar 2010
Arbeitskreis Schule spricht mit Staatssekretär Althusmann
In einem Gespräch mit dem Staatssekretär im Kultusministerium Dr.
Bernd Althusmann wurde konstruktiv über mögliche Veränderungen durch die
demografische Entwicklung, den Fortbestand der Hauptschulen und das Abitur nach
12 Schuljahren diskutiert.

|
| Das
Bild zeigt von links: Arbeitskreissprecher Michael Künzler,
Gemeindeverbandsvorsitzender Ilsede Lutz Schrader, Kreisvorsitzende Silke
Weyberg, Staatssekretär Dr. Bernd Althusmann, Ursula Kalkreuth und Roland
Schönaich. |
Der Arbeitskreis Schule des
CDU Kreisverbandes Peine wurde aufgrund eines Beschlusses des letzten
Kreisparteitages, mit dem Ziel sich für eine zukunftsweisende Schulstruktur und
den Erhalt aller Schulstandorte im Landkreis Peine einzusetzen, ins Leben
gerufen. Im Gespräch mit Althusmann erzielte man Einigkeit über eine wohnortnahe
Beschulung. Der Staatssekretär wies insbesondere auf die Möglichkeit der Kooperationen
zwischen Haupt- und Realschulen hin. Man war sich einig, dass in der Diskussion
um das Abitur nach 12 viel mehr über die Möglichkeiten des Abiturs nach 13
Jahren an beruflichen Gymnasien informiert werden muss. Das bestehende
Schulsystem hat viele Möglichkeiten, die leider oft nicht bekannt sind. Der
Arbeitskreis bat den Staatssekretär die Experimentiermöglichkeiten der Schulen
vor Ort zu erweitern und unterschiedliche Formen gemeinsamer Beschulung z.B. in
Sekundarschulen zu prüfen.

21. Januar 2010
Der erste Rausch mit 13
Alkohol
hilft, sich zu entspannen. Alkohol fördert die Geselligkeit.
Alkohol ist immer und überall zu haben. Weil Alkohol so
„gut“ ist, ist er so gefährlich, gerade
für
Kinder und Jugendliche. Die Referentinnen Angelika
Kahl vom Lukas-Werk und Heike Kubow vom Jugendschutz
des Landkreises Peine haben auf einer Veranstaltung der Ilseder CDU
aufgezeigt, wie man als Eltern den sehr schmalen Grat zwischen
verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol und Missbrauch gemeinsam mit
seinen Kindern meistern kann.

|
| Angelika
Kahl gibt Eltern Tipps zum Schutz ihrer Kinder |
Den ersten Kontakt mit Alkohol haben Kinder durchschnittlich mit 13
Jahren, den ersten Rausch mit nicht mal 14. Dabei entwickelt knapp
jeder zehnte Jugendliche einen riskanten Alkoholkonsum. Etwa 23.000
Krankenhausaufenthalte jährlich von Jugendlichen bis 20 Jahren
wegen Alkoholvergiftung sind die Folge, davon knapp 4.000 Kinder bis 15
Jahren. Das ist eine bedrohliche Zunahme seit dem Jahr 2000 um 143%.
Die weiteren körperlichen und sozialen Schäden sind
offensichtlich.
Warum trinken Kinder? Gruppenstatus, Naivität, Langeweile und
Probleme sind die häufigsten Motive. Hier gilt es, seitens der
Eltern frühzeitig entgegen zu wirken. Den Kontakt zum Kind
niemals
abbrechen zu lassen ist die wichtigste Regel. Feste Regel vereinbaren,
an den Jugendschutzgesetzen orientieren, die Eigenverantwortung
fördern, und Hinschauen, was das Kind macht sind weitere
Tipps,
die Angelika Kahl Eltern geben kann. Vor allem aber weist die
Präventions-Expertin auf die Vorbildfunktion der Eltern hin.
Selbst einen verantwortungsvollen Umfang mit Alkohol vorzuleben sei der
beste Schutz: "Wir können unsere Kinder nicht erziehen - sie
machen uns eh alles nach" (Karl Valentin)
HaLT
– Hart am Limit ist ein bundesweites Projekt mit dem Ziel,
exzessivem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen früh und
präventiv zu begegnen sowie der Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol auf kommunaler Ebene. Dazu
gehören Einzel- und Gruppenangebote für betroffene
Jugendliche, die Elternberatung aber auch die konsequente Umsetzung des
Jugendschutzes sowie Sensibilisierung von Eltern, Lehrern und
Verkaufspersonal.

8. Januar 2010
Infobrief Januar 2010
Der
aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird in den nächsten Tagen an alle
Haushalte mit Tagespost in
Ilsede verteilt. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit den
Chancen, die uns der "Zukunftsvertrag Niedersachsen"
bringt. Lesen
Sie in dieser
Ausgabe unter
anderem: 
- Den Handwerker von
der Steuer absetzen - Hubert Pflaum erklärt wie
- Gleich nebenan:
Lahstedt - Adenstedt, Gadenstedt, Groß Lafferde,
Münstedt und Oberg
- Zukunftsvertrag -
Chance für Ilsede!
- Warum ich mich
nicht für
Politik interessiere - Das neue Buch von Beatrice von
Weizsäcker,
vorgestellt von Manfred Unruh
- Strukturen in der
Politik (Teil 1) - Gemeinde und kommunale Selbstverwaltung
- CDU – wer
ist das? - Die
Menschen hinter der Politik im Profil. Diesmal stellen wir Gisela
Braackmann, Nils Weber und Marcus Seelis vor
- Veranstaltungskalender
- Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

26. November 2009
Braunkohlessen
Arbeitskreis
Ortschronik der Solschener AG Kultur präsentiert virtuellen
Ortsrundgang durch die Geschichte. CDU-Kreisvorstand zu Gast.
Beim Braunkohlessen
der Ilseder CDU im Groß Solschener Gasthaus
"Zur Kastanie" stellten Otto-Heinz Böker und Karsten
Hülsing
die Geschichte Solschens in vielen Bildern und Anekdoten vor. Alte
Aufnahmen wurden aktuellen Fotos gegenübergestellt und zeugten
vom
steten Wandel des Ortsbildes. Eine wechselvolle Geschichte in den 850
Jahren, die es 2011 zu feiern gibt. Wachstum der beiden Ortsteile, der
große Brand in Groß Solschen, Gasthäuser,
Höfe
und das Pfarrwitwenhaus - das Leben dreht sich immer rund um
den
Kirchturm.
Vor dem Braunkohlessen tagte der Kreisvorstand der Peiner
CDU in
Solschen und war anschließend bei der Ilseder Veranstaltung
zu
Gast.

12. November 2009
Was bleibt ist ein Gschmäckle
Der
Abriss der Dampfzentrale soll jetzt anstatt der anvisierten
über
800.000 EUR nur noch 200.000 bis 300.000 EUR kosten. Dabei wurden mit
den hohen Abrisskosten in der Vergangenheit immer wieder
Alternativlösungen wie Umbau zu Büros oder die
Schaffung eines
Museums gerechtfertigt.
Auf ca. 300.000 Euro schätzt der Vorsitzende des
Planungsverbandes
Ilseder Hütte, Werner Kirschner (SPD), die Abrisskosten
für
die Dampfzentrale (PAZ
vom 11.11.2009).
Diese Summe bleibt weit unter der stets von Werner Kirschner genannten
Abrisssumme von über 800.00 Euro. Mit dieser Summe, die auch
für eine Sanierung und den Ausbau der Dampfzentrale
hätte
genutzt werden können, jonglierten die Akteure und machten
Stimmung.
Nie
wurden Werner Kirschner und die Gruppe im Ilseder Rat aus SPD, Dr.
Rohne und den Grünen müde, für ihr Projekt
eines Museums
Dampfzentrale zu werben. Gleichzeitig standen Ratsmitglieder, die
einfach nur anderer Meinung waren und die dieses auch
öffentlich
sagten, unter heftiger Kritik. Auch aus Reihen des Vereins Ilseder
Hütte.
Erstaunt kann der Leser der Peiner Allgemeinen Zeitung vom 11.11.2009
lesen, dass die Höhe der ersten kalkulierten Abrisskosten in
Höhe von 800.00 Euro dadurch entstanden sind, dass Teile des
Gebäudes noch vor wenigen Monaten hätten als
Sondermüll
entsorgt werden müssen. Eine Notwendigkeit, die nun nicht mehr
gegeben ist.
Es bleibt die Frage, warum hören wir erst im November 2009
davon,
dass Teile des Gebäudes offensichtlich vor Monaten noch als so
stark belastet eingestuft worden sind, dass diese Gebäudeteile
als
Sondermüll hätten entsorgt werden müssen.
Nicht
auszudenken, wären in einem mit Schadstoffen belasteten
Gebäude Konferenzräume und
Ausstellungsflächen gebaut
worden! Warum hat man das verschwiegen?
Der Planungsverbandsvorsitzende, Herr Werner Kirschner hat vollkommen
Recht:
Was bleibt ist ein "Gschmäckle". Und wer genau wissen
möchte, was ein "Gschmäckle" ist, der
schlage doch einfach mal nach. Wir empfehlen Wikipedia!

7. September 2009
Infobrief September 2009
Der
aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle
Haushalte in
Ilsede verteilt. Unter dem Motto "Tradition ist nicht das Bewahren der
Asche, sondern das Schüren der Flamme" ist das Thema der
aktuellen
Ausgabe die Ilseder Wirtschaft. Lesen Sie in dieser
Ausgabe unter
anderem: 
- Ilseder Wirtschaft
- Das Bekenntnis zur Zukunft
- Neue politische
Bücher -
"Die verlogene Gesellschaft" von Oswald Metzger und "Der Weg in den
neuen Kalten Krieg" von Peter Scholl-Latour
- Ilseder
Firmenhopping - Ewa Klamt besucht Familienunternehmen in Ilsede
- Im Schatten und in
der Sonne der Solschener Kirche - Ewa Klamt spricht mit Ilseder
Unternehmern
- Frau macht Politik
- Frauen Union ist das Netzwerk der Frauen in der CDU
- Veranstaltungskalender
- Alle Veranstaltungen der Ilseder
CDU sowie weitere Tipps
- Die
Wasserscheide zwischen Klein und Groß Ilsede ... - Informationstag rund ums Wasser

1. September 2009
Dampfzentrale kann abgerissen werden
Abwägung zwischen finanzieller
Belastbarkeit der Gemeinden Ilsede und Lahstedt und Denkmalschutz
Die
Ilseder CDU hat sich klar und deutlich für den Abriss der
Dampfzentrale ausgesprochen. Wir müssen das
unterstützen, was
wächst, gedeiht und lebt und uns als Gemeinde nach vorne
bringt.
Der schönste Umbau der Dampfzentrale in ein Museum hilft uns
hier
keinen Schritt weiter. Wir begrüßen daher, dass das
Niedersächsiche Ministerium für Wissenschaft und
Kultur
mitgeteilt hat, dass ein Abriss der Dampfzentrale möglich ist.
Dabei wurde die finanzielle Belastungsgrenze der Gemeinden Ilsede und
Lahstedt gegen den Denkmalschutz aufgewogen. Der Landkreis hat am
heutigen Tage die Abrissgenehmigung erteilt. Wir hoffen, dass dann im
Gemeinderat wieder Platz ist für Diskussionen, die Ilsede
weiter
bringen.

19. August 2009
Presseerklärung zur Schaffung einer
Integrationsbeauftragten-Stelle: Ilsede ist kein sozialer Brennpunkt!
Eine klare Absage erteilten die Fraktionen
CDU/FDP und
FBI dem Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Dr. Rohne, eine Stelle
für eine Integrationsbeauftragte bzw. einen
Integrationsbeauftragten in Ilsede zu schaffen. „Eine
Integrationsproblematik, die die Einrichtung einer solchen Stelle
rechtfertigen würde, ist uns in unserer Gemeinde nicht
bekannt“, sagen die Fraktionsvorsitzenden Günter
Mertins und
Ilse Schulz übereinstimmend. Auch der Anteil von 4,46%
ausländischer Bürger in Ilsede sei kein Indiz
für eine
Problematik.
Nach Meinung von Schulz „entsteht Integration aus
gegenseitiger
Akzeptanz und muss in konkreten Situationen gelebt werden“.
Das
Bewusstsein für Integration sei in vielen
Bereichen des Gemeindelebens vorhanden (Kindergarten, Schule, Vereine
und Organisationen, Jugendpflege etc.) und werde ausreichend
berücksichtigt. Besonders im Bereich des Sports bestehen
hervorragende Möglichkeiten zu gemeinsamen
Aktivitäten. Auch
die Begrüßungsaktion für Neugeborene sei
eine gute
Möglichkeit, frühzeitig mit ausländischen
Mitbürgern in Kontakt zu treten.
Günter Mertins: „Die Sprachförderprogramme
sind aktive
Integrationspolitik und schaffen die Grundlage für die
Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben“. Für Schulz stehen
„das
gemeinsame Erleben und Lernen sowie die Stärkung der
Persönlichkeit von jüngster Kindheit an im
Mittelpunkt aller
Bemühungen“. Beide Ratsmitglieder weisen darauf hin,
dass
die brisante finanzielle Lage der Gemeinde aus Sicht der CDU/FDP und
FBI diese freiwillige Aufgabe nicht rechtfertige: „Wir setzen
andere
Prioritäten. Wir haben gerade die
„ehrenamtliche“
Stelle für die Gleichstellungsbeauftragte besetzt und sollten
dabei helfen, die Stelle mit Leben zu füllen“. Dabei
werde
das Thema „Integration“ mit Sicherheit eine Rolle
spielen.
Nach der Diskussion dieses Antrages im zuständigen Ausschuss
hat
der Verwaltungsausschuss in nicht öffentlicher Sitzung dem
Antrag
von SPD/Grüne/Dr. Rohne gegen die Stimmen von CDU/FDP und FBI
zugestimmt. Das heißt konkret: Für die Dauer eines
halben
Jahres muss die Stelle einer (oder eines) Integrationsbeauftragten auf
400€-Basis ausgeschrieben werden. Danach solle die Stelle im
Stellenplan für 2010 ausgewiesen werden. Die Diskussion
darüber wird im Zuge der Haushaltsberatungen stattfinden.

8. August 2009
Die Wasserscheide zwischen Klein Ilsede und
Groß Ilsede ...
... ist kein Gebirgszug, sondern ein simpler
Schieber,
der das Netz in einen nördlichen und einen mittleren Teil
trennt.
Klein Ilsede wird aus den Wasserwerken Wehnsen und Burgdorfer Holz
versorgt, während der restliche Teil der Gemeinde Ilsede
(noch)
Wasser aus Brunnen der Salzgitter Flachstahl geliefert bekommt.
Interessante Einblicke in die Thematik der Wasserver- und
–entsorgung gewährte der Wasserverband Peine einer
Gruppe
der Ilseder CDU.

|
| Trink-Wasser |
„Trinkwasser ist das bestüberwachte
Lebensmittel“
betont Sandra Ramdohr, beim Wasserverband Peine zuständig
für
die Öffentlichkeitsarbeit. Tatsächlich werden
regelmäßig Proben gezogen und analysiert. Die
Grenzwerte
sind dabei sogar teilweise strenger als für Mineralwasser. Was
liegt also näher, als die Führung mit einer
Verkostung des in
Wehnsen erzeugten Wassers zu beginnen.
Grund-
und Oberflächenwasser
Im Wasserwerk Wehnsen wird Grundwasser aus sechs Brunnen kontinuierlich
gefördert – einer dient dem
Bewässerungsverband,
fünf der Trinkwassergewinnung. Das Rohwasser wird zweistufig
gefiltert und dabei Mangan und Eisen sowie Kohlensäure
abgesondert
– dann ist die gute Qualität erreicht.
Trinkwasser aus Grundwasserförderung ist mineralienreicher als
Oberflächenwasser wie beispielsweise das
„Harzwasser“,
welches sukzessive im Südkreis eingespeist werden wird.
Dafür
enthält Harzwasser weniger Kalk und ist daher
„weicher“. Allerdings muss
Oberflächenwasser in der
Regel aufwändiger gereinigt werden.
Investitionen
Während der Preis für Trinkwasser im Bereich Peine
für
alle Gemeinden identisch ist, variieren die Abwasserpreise stark. Der
Wasserverband hat seit 1996 die Abwasserentsorgung von einigen
Gemeinden übernommen, wobei die Netze in verschieden guten
Zuständen waren. Außerdem sind die gesetzlichen
Anforderungen, gerade im Abwasserbereich, extrem gestiegen –
Investitionen damit zwingend notwendig. „Ca. 80
Prozent der
Kosten des Wasserverbandes sind Fixkosten. Ein wesentlicher
Kostenfaktor resultiert aus Abschreibungen, also aus den
Bau-Investitionen in das Netz“ betont Wittemann. Mit einer
Angleichung der Preise in mehreren Gemeinden, dem Aufbau eines
Solidarbereichs für den Abwasserpreis ähnlich wie
beim
Trinkwasser, sei aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen daher auch
im nächsten Jahrzehnt nicht zu rechnen.
Kein
fließendes Wasser in Sicht
Aus hygienischen und Sicherheitsgründen verläuft das
Wasser
auch im Wasserwerk in geschlossenen Rohrsystemen. Wir haben uns einen
Vormittag lang intensiv mit Wasser beschäftigt, aber etwas
haben
wir abseits von Probenhähnen gar nicht gesehen: Wasser!

8. Juli 2009
„Im Schatten und in der Sonne der
Solschener Kirche“
Ewa Klamt spricht mit Ilseder Unternehmern
–
Stippvisite auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Groß
Bülten – Information über mögliche
Lösungen
für eine neue Kinderkrippe und den Spielkreis in Solschen
Lunch
mit Wirtschaftsvertretern
Ewa Klamt und die CDU Ilsede luden im Juli Vertreter aus Wirtschaft und
sozialem Leben der Gemeinde Ilsede zum Lunch in den Groß
Bültener Hof ein. In ihrem kurzen Eingangsstatement betonte
Frau
Klamt erneut die Bedeutung der Betriebe vor Ort, die trotz
Wirtschaftskrise für Beschäftigung und damit soziale
Absicherung sorgen. Im weiteren bot sich den 30 Besuchern die
Möglichkeit, in geselliger Runde mit Ewa Klamt ins
Gespräch
zu kommen. Sie nahm sich ausführlich Zeit, um von Tisch zu
Tisch
zu gehen und konnte so Wünsche und Anregungen aus den
persönlichen Gesprächen mit auf den Weg in den
nächsten
Bundestag nehmen.
Aber auch Frau Klamt hatte Gelegenheit, sich selbst, ihren Werdegang
und ihre Ziele vorzustellen. Einen Lebenslauf, der sie mit ihrer
elterlichen Familie in die USA führte, bei der aber ihr Vater
dafür sorgte, dass die Familie wieder nach Deutschland
zurückkehrt – bevor das erste Kind 18 Jahre alt wird
und
sich womöglich entscheidet, für immer dort zu bleiben.
Besuch
auf einem Betrieb des Agroteam Ilsede-Lahstedt

|
| Ewa Klamt
im Gespräch mit Landwirt Behrend Nottbohm |
Der Groß Bültener Betrieb des Agroteam
Ilsede-Lahstedt, der
Hof von Behrend Nottbohm, war die zweite Station dieses Tages. Herr
Nottbohm berichtete von den Wettbewerbsnachteilen der deutschen
Landwirte gegenüber europäischen Mitbewerbern
–
beginnend bei Genehmigungszeiten für Bauvorhaben bis hin zu
weitreichenden Prüfungs- und Nachweispflichten. Frau Klamt als
erfahrene Europa-Politikerin konnte hier teilweise Aufklärung
anbringen, nahm aber auch dringende Wünsche für die
Arbeit in
Berlin auf.
Ein Teilnehmer merkte positiv an, dass die meisten Politiker auf den
Veranstaltungen eine vorbereitete Rede halten und dann flugs
entschwinden, während Frau Klamt sich den Fragen der
Teilnehmer
stellte.
Kinderkrippe
und Spielkreis in Solschen
Zum Abschluss machte sich Bundestagskandidatin Ewa Klamt ein
Bild
über die aktuelle Diskussion zur Krippenplanung in der Ilseder
Ortschaft Solschen. Sie ließ sich vor Ort von
Mitgliedern aus der
CDU-Ratsfraktion den aktuellen Stand der Krippengesamtplanung
für
Ilsede erläutern und sprach mit Mitgliedern des
Kirchenvorstandes.
In Solschen sollen 15 Krippenplätze geschaffen werden, und es
wird
darüber diskutiert, in welchem Gebäuden diese
Räume
entstehen sollen. Ob ein kirchliches Gebäude ausgebaut oder
die ab
2011 zur Verfügung stehende Grundschule umgebaut werden soll.
Beide Lösungen, nämlich Umbau des
Schulgebäudes oder
Ausbau des Kirchengebäudes haben jeweils Vor- und Nachteile,
die
wir bereits im letzten Infobrief (Juni 2009) ausführlich
dargestellt haben.
Ewa Klamt war beeindruckt von der Atmosphäre des Ensembles der
St.
Pancratii-Kirche mit dem Spielkreisgebäude und dem zu
erweiternden
Gebäude für die Krippe – „im
Schatten und in der
Sonne der Kirche“. Ewa Klamt, die mit ihrer politischen
Laufbahn
in der Kommunalpolitik begann, erkundigte sich nach den Kosten beider
Modelle. Die Kosten für den Umbau des bestehenden alten
Gebäudes in dem Ensemble Kirche "Spielkreis" sind laut den
Architektenplänen nicht höher als die für
den Umbau der
Schule veranschlagten Kosten. Der Knackpunkt könnten die

|
| v.l.n.r.:
CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Mertins, Bundestagskandidatin
Ewa
Klamt, Kirchenvorstandsmitglieder Stefanie Neumann und Karl-Gerhard
Giffhorn |
Folgekosten sein, die für das Schulgebäude auf Grund
der
Gebäudegröße höher
eingeschätzt werden.
Frau Neumann vom Kirchenvorstand befürchtet, dass das
gewachsene
ehrenamtliche Engagement für den Spielkreis einen herben
Einbruch
erleben könnte, sollte der Umzug aller Kinder in das
Schulgebäude erfolgen. Ewa Klamt dazu: „Es ist immer
schade,
wenn ehrenamtlichen Engagement zerstört wird.“ Sie
machte
der Kirchengemeinde, den Eltern und Befürwortern Mut und
forderte
dazu auf, sich für ihre Lösung stark zu machen.
Letztendlich
sollte sich das durchsetzen, das im wirklichen Interesse der Mehrheit
der Bürgerinnen und Bürger eines Dorfes ist.

22. Juni 2009
Ilseder Firmenhopping mit Ewa Klamt
Ewa Klamt besucht vier familiengeführte
Unternehmen im Ilseder Industriegebiet 'Peiner Feld' und auf dem
Hüttengelände
Station 1: Druckerei Braackmann
In der Druckerei Braackmann steht mittlerweile die vierte Generation in
den Startlöchern – mit Jan Braackmann im
Prepress-Bereich
und Sabrina Braackmann in der Kundenbetreuung.
Aufträge können im Offsetdruck oder im Digitaldruck
umgesetzt
und anschließend in der Buchbinderei im eigenen Haus
verarbeitet
werden. Von der Visitenkarte bis zum mehrfach personalisierten Mailing
einschließlich Postauflieferung reicht das Angebotsspektrum.
80jährige Tradition heißt auch stetige
Weiterentwicklung:
Firmenchef Burkhard Braackmann stellte die neueste Drucktechnik
(Druckplattenbelichter) vor. Es handelt sich um eine CTP-Anlage, die
ohne Chemie arbeitet. Firma Braackmann hat somit die richtige Richtung
eingeschlagen, um umweltfreundlich zu arbeiten.
Station 2: Koberger
Spedition GmbH
Seit
über 60 Jahren ist die Spedition Koberger ein
mittelständiges, familiengeführtes Unternehmen, das
sich in
den vergangenen Jahren von einem Nah- und Fernverkehrsunternehmen zum
umfassenden Kontraktlogistikdienstleister entwickelt hat.
Mittlerweile sind vier Enkelkinder im Betrieb – die
Familie
Kicinski hat mit der Einrichtung eines eigenen
„Firmenkindergartens“ die Betreuung der Kleinen in
der
Nachmittagszeit gesichert.
Die Spedition fährt täglich 42
dm-Drogeriemärkte an. Die
Waren dazu werden ebenfalls bei Koberger kommissioniert. Weitere
große Auftraggeber kommen aus der Verlagsbranche. Das
Betriebsgelände umfasst eine Fläche von 16.000
m² mit
insgesamt 3.000 m² Lager- und Umschlagflächen. Tag
und Nacht
herrscht hier Betrieb – nicht umsonst ist die Spedition zu
einem
der größten Arbeitgeber in Ilsede gewachsen.
Station 3: HGT Hydraulikgreifer-Technologie GmbH und KINTEC
Maschinen GmbH
Es
gibt deutschlandweit nur zwei Unternehmen, die Hydraulikgreifer
herstellen, und eines davon ist die Firma HGT in Ilsede mit
über
40jähriger Erfahrung. Im Unternehmen sind 22 Mitarbeiter
tätig. Das Hauptgeschäft ist die Konstruktion und
Weiterentwicklung der Greifer, die kraftvoll zubeißen
–
nein: zugreifen – müssen, ohne dabei ihre Wendigkeit
und
Genauigkeit zu verlieren.
Allein fünf Beschäftigte sind mit der steten
Weiterentwicklung befasst. Dazu kommt ein europaweites Vertriebs- und
Servicenetz über Partner.
Unser Foto zeigt Familie Schwark zusammen mit Ewa Klamt beim Abschied.
Ganz rechts Geschäftsführer Helge Schwark.

Station 4: Christmann Informationstechnik und Medien
Das Jungunternehmen ist ansässig im Starterhof auf dem
ehemaligen
Hüttengelände der Gemeinde Ilsede. Der Juniorchef
David
Christmann stellt der Besuchergruppe den Rechner TEO-X
(Würfel)
vor. Schon ab 300€ ist dieser kleine Rechner
erhältlich.
Geringer Raumbedarf, minimaler Energieverbrauch, wenig Wartungsaufwand.
Für diese Entwicklung in Richtung Ressourceneffizienz hat die
Firma Christmann mehrere Innovationspreise erhalten.
Unser Bild zeigt David Christmann und Ewa Klamt zusammen mit einem
Stapel farbiger TEO-X.

12. Juni 2009
Infobrief Juni 2009 wird in Ilsede
verteilt
Der
aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird an alle Haushalte mit Tagespost
in
Ilsede verteilt. In dieser Ausgabe lesen Sie unter anderem:
- Ausbau der
Kinderkrippen in Ilsede: Mehrere Alternativen für Solschen
- Die Junge Union
Ilsede: Lieber handeln als behandelt werden
- Neue Mehrheiten im
Ilseder Gemeinderat: Gruppe aus CDU, FBI, Bündnis
90/Grünen und FDP zerbricht
- Menschen
können gemeinsam etwas bewegen: Ewa Klamt zu Gast in
Ilsede - sie hat
sich selbst, ihr Programm und ihre Wahlkampfziele vorgestellt
- Damptzentrale: Ein
Faß ohne Boden!
- Neuer Vorstand
gewählt: Lutz Schrader zum Vorsitzenden gewählt und
Generationswechsel
weiter vorangetrieben
- Veranstaltungskalender
Juni bis September 2009
- Ist Ihnen
CDU-Parteiarbeit etwas wert? Steuerliche Förderung von
Parteispenden besonders interessant
Schauen Sie mal rein!

23. April 2009
Presseerklärung: Dampfzentrale als Fass
ohne Boden
Vehement lehnen die Lahstedt Ratsfraktionen von
CDU und
SPD und die Ilseder Ratsfraktionen von CDU/FDP und FBI die
plötzliche Absicht des Landesamtes für Denkmalschutz
ab, zwei
Maschinen aus der Gebläsehalle unter Denkmalschutz zu stellen.
Nachdem es das Landesamt trotz intensiver Bemühungen
interessierter Kreise jahrelang abgelehnt hatte, Gebäude und
Maschinen unter Denkmalschutz zu stellen, wurde in zähem
Ringen
der Abriss der Bauruine auf dem Hüttengelände
durchgesetzt.
Das jetzt im laufenden Ausschreibungsverfahren eine Kehrtwende des
Amtes alles auf den Kopf stellt, stößt bei den
genannten
Fraktionen auf Unverständnis.
Nicht
nur das Bemühen, die Sanierung der Industriebrache
Hüttengelände zum Abschluss zu bringen, wird
torpediert, es
werden dem Planungsverband und damit den Gemeinden Ilsede und Lahstedt
zusätzliche Lasten aufgebürdet. Die Folgekosten der
Unterdenkmalstellung sind noch unabsehbar. Gleichzeitig wird den
Gemeinden von der Kommunalaufsicht ein strengerer Maßstab bei
der
Haushaltsgenehmigung 2010 angedroht. Damit würden diese noch
weiter in die Handlungsunfähigkeit getrieben und an
notwendigen
Zukunftsinvestitionen gehindert.
Schon jetzt entstehen durch ein notwendiges Gutachten zur
Abschätzung des erforderlichen Aufwandes zusätzliche
Kosten,
Geld, das für den Bau von Krippenplätzen und
ähnlichem
viel dringender benötigt würde. Außerdem
besteht die
Gefahr des Verlustes von Städtebaufördermitteln, wenn
der
Abriss der Dampfzentrale nicht bis Ende dieses Jahres abgerechnet wird.
Die unterzeichnenden Fraktionen setzen sich unverändert
für
Zukunftsinvestitionen, gegen die Zementierung abgängiger
Industrieruinen und für die geordnete Abwicklung der Aufgaben
des
Planungsverbandes ein. Zwei alte Maschinen unter Denkmalschutz zu
stellen würde die Entwicklung der beiden Gemeinden weiter
behindern.
Das Bemühen der Bürgermeister von Ilsede und
Lahstedt, das
Landesamt von der wirtschaftlichen Unmöglichkeit des Erhalts
der
Maschinen zu überzeugen, wird unterstützt.

16. April 2009
Nach vorne
schauen, nicht nach hinten!
In der PAZ vom 16. April 2009 (Link) wurde
berichtet, dass die ehemalige Dampfzentrale auf dem Ilseder
Hüttengelände nach Ansicht des Fördervereins
Haus der
Geschichte nicht abgerissen werden kann, weil die darin stehenden
Maschinen denkmalwürdig seien. Ein Transport an einen anderen
Ort
sei zu teuer. Dazu hat Marcus Seelis folgenden Leserbrief an die PAZ
verfasst:
"Viele Ilseder haben große Teile ihres Berufslebens in der
Ilseder Hütte oder in den Werken Peine und Salzgitter
verbracht. Bei Stahl
spürt man die Hitze und die Erschütterung des Bodens.
Der Gewerbepark Ilseder
Hütte übt eine große Anziehungskraft aus,
weil er genau diese Empfindungen
verkörpert: Die Gebläsehalle, die Dampfzentrale, die
Umformerstation und der
Kugelwasserturm sind faszinierende Gebäude von sehr
spezifischer Schönheit. Die
Beständigkeit, die solche Gebäude ausstrahlen, die
Liebe zum Detail, die
Freiheit, auch mal etwas nicht Zweckmäßiges zu
machen, die Verbundenheit mit
der Umgebung, all das lassen moderne Industriebauten heute vermissen.
Ich habe in den Gebäuden
der Ilseder Hütte, auch in der
inzwischen abgerissenen Kokerei, mehrfach fotografiert. Ich liebe den Charme
des Verfallenen, Vergangenen, der heute noch so reizvoll aussieht wie
vor 40 oder
100 Jahren. Als ob jemand die Zeit angehalten hätte.
Aber niemand hält die Zeit an; sie ist vergangen. Die
Aufgabe der heutigen Generation ist es nicht, Museen einzurichten und
Altes zu
konservieren, sondern auf der gelegten Basis in die Zukunft zu
investieren: Ein
Starterhof in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude, eine
Werbeagentur im
Kugelwasserturm, ein Veranstaltungsforum in der Gebläsehalle,
und vielleicht
ein Bürger-Solarkraftwerk auf der Freifläche. Wir
sollten das unterstützen, was
wächst, gedeiht und lebt und uns als Gemeinde nach vorne
bringt. Eine Halle mit
Maschinen gehört nicht dazu. Auch wenn es schade um sie ist.
Marcus Seelis"

26. März 2009
CDU/FDP-Fraktion möchte Solarkraftwerk
bauen
Die CDU/FDP-Fraktion beantragt im Ilseder
Gemeinderat, auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei
eine
große Solaranlage als ‚Leuchtturmprojekt’
zu errichten.
Eine
derartige Solaranlage könnte z.B. als Fond finanzierte Anlage
oder
als Bürgersolaranlage evtl. auf dem Hochofenplateau
für
potenzielle private Investoren in Ilsede genutzt werden.
Das Solarkraftwerk würde nicht nur sichtbare Kontakte
verschiedenster Akteure nach sich ziehen und wichtige Impulse setzen,
es würde auch helfen, Schritte zur Beteiligung
möglichst
vieler Menschen an einer öffentlichen Photovoltaik-Anlage so
einfach wie möglich zu gestalten.
Die Errichtung und der Betrieb eines derart großen
Solarkraftwerkes auf dem Kokereigelände könnte des
Weiteren
als ein ‚Leuchtturmprojekt’ genutzt werden, um auf
den
verfügbaren Gewerbe- und Industrieflächen ein
"Solares
Cluster" zu erzeugen und der Fläche ein besonderes Attribut
als
"Alleinstellungsmerkmal" verleihen.

12. März 2009
Lutz Schrader
neuer Vorsitzender der CDU Ilsede
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der CDU
Ilsede
wurde Lutz Schrader einstimmig zum neuen Vorsitzenden
gewählt. Mit den ebenfalls neu gewählten
Stellvertretern
Marcus Seelis und Gisela Braackmann wurde der Generationswechsel
innerhalb des Gemeindeverbandes weiter vorangetrieben.
Ebenfalls neu gewählt wurden Nils Weber als
Schriftführer
sowie die Beisitzer Philip Müller von der Jungen Union Ilsede,
Behrend Nottbohm
und Dr. Eberhard Weiß, der die CDU Ilsede auch im Landesfachausschuss
Nachhaltige Entwicklung und im Arbeitskreis Energie der CDU
Niedersachsen vertritt.
Lutz Schrader unterstrich in seiner Antrittsrede die Aufbruchstimmung,
die durch die Mischung von neuen und erfahrenen Vorstandsmitgliedern
bereits jetzt zu spüren ist.
Ganz besonders dankte er zusammen mit den anwesenden Parteimitgliedern
dem scheidenden Vorsitzenden Günther Mertins für
seine
geleistete Arbeit. Dieser führte in seinen Worten aus, dass er
die
Führung der CDU gerne in jüngere Hände
weiter gibt, um
sich fortan ganz auf seine Aufgabe als Fraktionsvorsitzender zu
konzentrieren. In seinem Bericht zum abgelaufenen Jahr ging
Günther Mertins auf die vielen erfolgreich
durchgeführten
Veranstaltungen, aber auch auf die Auflösung der gemeinsamen
Gruppe mit FDP, Grünen und FBI im Ilseder Rat ein. Gerade
deshalb
wird er auch weiterhin die Interessen der CDU in Gemeinderat und
Planungsverband offensiv vertreten.
Zum Abschluss ehrte der neue Vorsitzende Lutz Schrader Gisela und
Burkhard Braackmann für ihre 25jährige engagierte
Mitgliedschaft und blickte auf die anstehenden Veranstaltungen wie z.B.
den Besuch des Wasserverbandes im August 2009 voraus.
v.l.n.r.: Günter Mertins (scheidender
Vorsitzender), Gisela Braackmann (stellv. Vorsitzende), Behrend
Nottbohm (Beisitzer), Lutz Schrader (Vorsitzender), Nils Weber
(Schriftführer), Marcus Seelis (stellv. Vorsitzender),
Karl-Gerhard Giffhorn (Kassenwart), Dr. Eberhard Weiß
(Beisitzer), Joachim Raschewski (Beisitzer), Philip Müller
(Beisitzer)

9. März 2009
GRUPPE im Ilseder Rat löst sich auf
Nach den Grünen
verläßt auch die FBI
die GRUPPE im Ilseder Gemeinderat. Eine Weiterführung
der
Koalition in der Opposition erscheint wenig sinnvoll.
Am 9.März erklärt die FBI den Austritt aus der GRUPPE
im
Ilseder Rat. Nach der Gemeinderatswahl 2006 waren FBI,
Grüne,
FDP und CDU gemeinsam angetreten, um die jahrelange
SPD-Mehrheit
abzulösen. Mit dem Austritt der Grünen im
Februar hat
die GRUPPE die Mehrheit verloren, und es macht wenig Sinn,
eine
Koalition in der Opposition weiterzuführen. Es gab
und gibt
weiterhin eine große inhaltliche Übereinstimmung,
jedoch
erscheint eine formelle Abstimmung wie bisher nicht mehr
notwendig. CDU und FDP bilden jetzt eine gemeinsame Fraktion
mit
dem Namen "Fraktion CDU/FDP".

11. Februar 2009
Austritt von Bündnis 90/GRÜNE
aus der GRUPPE im Ilseder Gemeinderat
Am 6. Februar sind Bündnis
90/GRÜNE aus der
Gruppe (Koalition von CDU, FBI, FDP und Grünen) im Ilseder
Gemeinderat ausgetreten.
Nach dem Beschluss des Ortsverbandes der Grünen in Ilsede, die
Gruppe zu verlassen, trafen sich Mitglieder der Gruppe und die Fraktion
der Grünen zu einem Gespräch, um die
Hintergründe dieses
Beschlusses zu erhellen. Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP
drückten ihr Bedauern über den Schritt der
Grünen aus
und verwiesen mit ihnen auf die in Zusammenarbeit entwickelten und auf
die Fortentwicklung der Gemeinde ausgerichteten Beschlüsse in
den
Ausschüssen und im Rat der Gemeinde. Dazu zählen z.B.
die
Veränderung der Ratsstrukturen, die Neuordnung des
Grundschulwesens, die Sanierung der Sporthäuser, die
Familienfreundlichkeit bei den Baulandpreisen und dem
Begrüßungspaket für Neugeborene sowie bei
Maßnahmen zur Verbesserung der frühkindlichen
Bildung.
Abweichende Meinungen bei Einzelprojekten (z.B. Dampfzentrale) wurden
durch die von allen Fraktionen akzeptierten Gruppenregeln geduldet.
Die Diskussion über den Standort einer möglichen IGS
sowie
über deren inhaltlich-pädagogisches Profil bei
Neugründung hat zwar in der Presse für Irritationen
gesorgt,
aber in der Gruppe bisher nicht stattgefunden. Allen Beteiligten ist
bewusst, dass eine Entscheidung darüber erst nach Bekanntgabe
der
Prüfergebnisse im Kreistag getroffen wird. Als nachvollziehbar
schwierig zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass ein
bisheriges
Gruppenmitglied der Grünen im Kreistag eine gemeinsame
Fraktion
mit der SPD bildet. Das war bei Gruppenbildung bekannt und hat bisher
keine entscheidende Rolle gespielt.
Zum Abschluss des sehr sachlich geführten Gespräches
wurde
der gemeinsame Wille –wenn auch in veränderten
Konstellationen - zur Fortführung einer am Wohl der Gemeinde
Ilsede orientierten Kommunalpolitik zum Ausdruck gebracht.
Unberührt von den veränderten
Mehrheitsverhältnissen im
Ilseder Rat bleibt die Arbeit im Planungsverband „Gewerbepark
Ilseder Hütte“. Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP
setzen
weiter auf eine enge Abstimmung mit der Gemeinde Lahstedt zur
Bewältigung der Restaufgaben.
Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP setzen ihre bisherige
Zusammenarbeit fort und treffen sich am Montag (16.02.) zu einer
Sitzung mit Vertretern Ilseder Kindertagesstätten.
Über die Fortführung einer gemeinsamen Gruppe wird
bis zur nächsten Ratssitzung entschieden.

10. Februar 2009
Pressemitteilung
Stellungnahme zum Artikel „Grüne:
Misstrauen ist gestiegen, Bruch der
"bunten" Ratsgruppe in Ilsede – Christdemokraten kritisieren
Grüne“
in den Peiner Nachrichten (PN) vom 10. Februar 2009
In der vergangenen Woche haben Bündnis 90/GRÜNE die
GRUPPE
im Ilseder Gemeinderat verlassen. Außerdem ist Dr. Peter
Rohne aus persönlichen
Gründen aus der CDU-Fraktion ausgetreten. Damit
verfügt die GRUPPE –
gegebenenfalls gemeinsam mit dem Bürgermeister –
nicht mehr über die Mehrheit
im Ilseder Rat.
In der seit Herbst 2006 bestehenden Koalition aus CDU, FBI,
FDP und Grünen haben wir Ilsede weit vorangebracht. Die
verkrusteten Strukturen
aus jahrzehntelanger sicherer SPD-Mehrheit wurden aufgebrochen. Viele
Entscheidungen beispielsweise die Schullandschaft und das
Hüttengelände
betreffend waren lange überfällig. Diese
Entscheidungen waren nicht immer
populär, sind aber ein wichtiger Schritt für die
Zukunft unserer Gemeinde. In
einer veränderten Welt können wir nicht an Strukturen
aus den 1960ern
festhalten.
Das Grundschulkonzept mit zwei Standorten war eine
langfristige Entscheidung. Nach langer Diskussion und unter Beteiligung
aller
relevanten gesellschaftlichen Gruppen wurde das Grundschulkonzept 2007
von
einer großen Ratsmehrheit beschlossen. Auch die SPD hat
seinerzeit zugestimmt.
Es ist sehr verwunderlich, wenn die Fraktionsvorsitzende der SPD das
Thema nach
den geänderten Machtverhältnissen jetzt wieder auf
die Agenda setzen möchte.
Gerade in einem so sensiblen Bereich wie Schule sollte
verantwortungsvolle
Politik nicht „heute hü und morgen hott“
sagen.
Die CDU-Fraktion wird weiter für eine sachorientierte
und zukunftsorientierte Politik in Ilsede stehen.

5.
Februar 2009
Infobrief
Februar 2009 wird in Ilsede verteilt
Der aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte mit
Tagespost in
Ilsede verteilt. In dieser Ausgabe lesen Sie unter anderem:
- 2009: Konsolidieren
– Sparen – und Zukunft gestalten: Leitlinien
unserer Politik in Ilsede für dieses Jahr
- Tag der Sicherheit:
Besichtigung der Polizeistation Ilsede und Informationen zum Schutz vor
ungebetenen Gästen
- Ewa Klamt
für den Bundestag nominiert: Vorstellung unserer Kandidatin
für die Bundestagswahl im September
Schauen Sie mal rein!

4. Februar 2009
2009: Konsolidieren - Sparen - und Zukunft
gestalten
Leitlinien der CDU-Politik für dieses
Jahr
Alle Gedanken, alle Planungen für das neue Jahr 2009
können
nur unter dieser Überschrift zusammengefasst werden. Die
Vergangenheitsbewältigung und die Revitalisierung der
Industriebrache Ilseder Hütte hat die beiden Gemeinden Ilsede
und
Lahstedt in ein langfristiges finanzielles Handlungstief versetzt. Die
öffentliche und politische Diskussion war bisher stark von
Entscheidungen rund um das Hüttengelände
geprägt; Ilsede
ist jedoch nicht nur Ilseder Hütte. Und bei einem Spaziergang
wird
sichtbar (nutzen Sie doch einmal die Gelegenheit, falls Sie es noch
nicht getan haben sollten!), dass diese Arbeit auf ein wirklich gutes
Ende zugeht. Eine zügige Abwicklung der letzten
Sanierungsaufgaben
haben Vorrang, die letzten finanziellen Fördermittel
hierfür
müssen gezielt und kontrolliert eingesetzt werden. Die Region
kann
nun beginnen, sich mit der Ilseder Hütte und ihrer
Hinterlassenschaft auszusöhnen.
Es gibt auch das andere Ilsede: Einen gut strukturierten Kernort mit
einem Gesundheitszentrum, den Seniorenheimen, dem Jugendzentrum
Badehaus und dem Einzelhandel mit seinen
Einkaufsmöglichkeiten.
Und gerade hier gilt es die Initiativen der Ilseder Gewerbebetriebe und
des Vereins Ilsede.nett weiterhin zu unterstützen.
Bürgermeister Brandes und Wirtschaftsförderer
Gnädig
setzen hier (wie im übrigen auch in den Ortschaften) einen
wichtigen Schwerpunkt und haben unsere ganze Unterstützung.
Welche
Chancen haben unsere Kinder in Ilsede?
Auch im Jahr 2009 wollen wir als CDU weiter ein Hauptaugenmerk auf ein
„familienfreundliches Ilsede“ legen. Unsere
Mitarbeiterinnen an den Kindertagesstätten, die einen so
wichtigen
Beitrag hier leisten, brauchen künftig noch stärker
unsere
Unterstützung. Ihnen gilt unsere Anerkennung.
[...] Unsere Grundschulen und Groß Ilsede sind gut
aufgestellt.
Die GHS Groß Ilsede ist eine Ganztagsschule. Das Schulzentrum
Ilsede bietet - so wie es ist - mit all seinen Schulformen, mit seinen
motivierten Lehrerinnen, Lehrern und Mitarbeitern ein gutes und
vielfältiges Bildungsangebot und hat mit seiner Mensa alle
Voraussetzungen für den Ganztagsschulbetrieb, der im
Schulzentrum
inzwischen schon zur Normalität gehört.
Für dieses Schulzentrum stehen wir als CDU Ilsede ein. Wir
verkennen jedoch nicht, dass zahlreiche Eltern im Landkreis Peine ihre
Kinder an einer integrierten Gesamtschule unterrichten lassen
möchten. Falls der Landkreis Peine als Schulträger
das
Schulzentrum Ilsede als Standort für eine IGS
vorschlägt,
sollte sie von allen Betroffenen (Eltern, Schülern und
Lehrern)
aber auch wirklich gewünscht werden.
Letztlich dürfen wir nicht unterschätzen, dass sich
Schule
und Gesellschaft verändern. Auf einer kommunalen Ebene wie in
Ilsede sollten wir keine dogmatischen Diskussionen führen,
sondern
sehen, was für die Kinder und Ilsede das Beste ist. Hier ist
Mit-Gestaltung gefragt, keine Ja/Nein-Entscheidung. [...]
Zusammenarbeit
mit Lahstedt
Den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Gemeinden Lahstedt und
Ilsede, praktiziert durch die gemeinsamen Verbände
„Planungsverband Gewerbepark Ilseder
Hütte“ und
„Zweckverband Wirtschaftsbetriebe Lahstedt/
Ilsede“, gilt
es unbedingt im Interesse beider Gemeinden zu festigen. Auch wenn beide
Verbände ihrerseits Probleme haben, das Ziel einer
Zusammenarbeit
zwischen den Gemeinden ist gut und richtig. Wir möchten die
Gemeinsamkeiten weiter ausbauen.
Gruppe
aus CDU, FBI, Grünen und FDP ermöglichte Neuanfang
Nach der Wahl 2006 ist die CDU Ilsede gemeinsam mit ihren Partnern in
der Gruppe aus FBI, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in
die Lage
versetzt worden, die Schwerpunkte in der Ilseder Kommunalpolitik
politisch zu gestalten und neu auszurichten. Wir haben stets an der
Sache orientiert und konstruktiv gearbeitet, wir haben aber auch mit
der nötigen Beharrlichkeit unsere Vorstellungen und Ziele
verfolgt. Angesichts leerer Kassen waren unpopuläre
Entscheidungen
zu treffen, um Ilsede fit für die Zukunft zu machen.
Ilsede hat an Profil gewonnen; die CDU-Fraktion wird weiter an dieser
positiven Entwicklung mitwirken. Garantiert!

22. Januar 2009
Tag der Sicherheit
Besichtigung der Polizeistation Ilsede/Lahstedt,
ein
informativer Vortrag über Einbruchprävention
– und jeder konnte das Aufbrechen
eines Fensters praktisch „üben“
In der Polizeistation Ilsede/Lahstedt geht es ruhig zu an
diesem Abend – abgesehen von den dreißig Besuchern,
die am 22. Januar die
Chance wahrgenommen haben, einen Einblick in die Arbeit der Polizei zu
bekommen.
Zur Enttäuschung vieler Besucher gibt es keine Zellen in
Ilsede, und bis auf die Funkstation unterscheidet sich wenig von einem
gewöhnlichen Büro. Ab 22 Uhr wird der Dienst im
Wechsel mit Vechelde versehen,
sodass das Dienstgebiet die fünf Gemeinden Ilsede, Lahstedt,
Vechelde, Lengede und Hohenhameln
umfasst; das sind 25 km von Nord bis Süd und von Ost nach
West. Wir interpretieren das mal so, dass
wir in einem sehr ruhigen Bereich wohnen.
Was die wenigsten wissen: Entgegen dem Klischee
vom
"nächtlichen Besucher" werden weit über ein Drittel
der
Wohnungseinbrüche tagsüber begangen. Die meisten
"Tageswohnungseinbrüche" ereignen sich in
Großstädten und in
Mehrfamilienhäusern, aber auch in Ilsede sind wir nicht sicher.
Die Mehrzahl der Einbrüche wird nicht von Profis mit schwerem
Werkzeug verübt;
zumeist sind es Gelegenheitstäter, die mit Schraubendrehern
schlecht gesicherte
Türen oder Fenster aufbrechen.
„Die Versicherung zahlt ja den Schaden – warum soll
ich
vorsorgen?“ ist ein häufiges Argument gegen eigene
Vorsorge. Dabei steht nach
einem Einbruch gar nicht der materielle Schaden im Vordergrund, sondern
viele
Menschen leiden unter den psychologischen Folgen. Fremde Menschen im
Haus, die
privatesten Sachen durchwühlt. Und einem direkten
Aufeinandertreffen ist man
häufig nur knapp entgangen.
Der Polizeiberater brachte ein Standardfenster mit, wie es
in 70% der Häuser verwendet wird. Mit nur einem
Schraubenzieher bewaffnet
gelang es einer Dame aus dem Publikum mühelos, das Fenster zu
öffen – von
außen, versteht sich.
Einbrecher kommen ungebeten ins Haus. Die Polizei kommt
auch, aber man muss selbst aktiv werden. Es wird eine kostenlose,
herstellerneutrale und äußerst kompetente Beratung
zuhause angeboten. Nur am
konkreten Objekt können sinnvolle
Maßnahmenbündel besprochen werden. Ein nicht
durchdachtes Aufrüsten mit Baumarktartikeln ist
häufig teuer und wenig wirksam.
Kontakt für Ilsede:
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
Herr Bernd Neidhart
Tel.: 05341/1897-109
email: bneidhart(at)polizei.niedersachsen.de
Viele weitere Tipps und
Ratschläge auch über die Einbruchprävention
hinaus bietet die Website der Polizei unter

18. Januar 2009
Neue politische Bücher
- gelesen von Manfred Unruh, Kulturverein Ilsede -
Barack Obama: Ein amerikanischer Traum.
Die Geschichte meiner Familie.
Wer
den einflußreichsten Mann Amerika, einmal
persönlich kennen
lerne möchte, braucht nur seine frühe Biographie
zur Hand zu nehmen, die er schon 1995 veröffentlichte, also
noch bevor seine
großartige politische Karriere begonnen hatte. Darum
dürfen wir auch annehmen,
dass dieser Lebensbericht, der sich wie ein Familienroman liest, sehr
authentisch
und noch frei von politischen Tendenzen und propagandistischen
Elemente ist.
Barack Obama, in
Honolulu geboren, erzählt
von seiner
Kindheit in Indonesien, von
seiner Schulzeit auf Hawaii, vom College in
Los Angeles und vom Studium in New York. Ausführlich
berichtet
er dann von seiner Stadtteilarbeit in Chicago, wo er sozusagen als
Sozialarbeiter
für eine gemeinnützige Organisation in den schwarzen
Armenvierteln wirken
konnte. Da ist es besonders interessant zu erfahren, wie man
hoffnungslose und
frustrierte Menschen mobilisieren und entscheidende
Verbesserungen erreichen
kann.
Seine
Lebensgeschicht eende zu einer Zeit, als er wohl
selbst noch nichts wusste
von seinem anschließenden Jurastudium an der Harvard
Law School und seinem
politischen Aufstieg bis zum höchsten Amt – der
Verwirklichung des
amerikanischen Traums.
Ein lesenswertes Buch,
in dem man viel über die Menschen und ihre
Lebensverhältnisse in Amerika
erfährt.
- - -
Hans-Jürgen Arlt,
Wolfgang Keßler, Wolfgang Storz
Alles Merkel?
Schwarze Risiken. Bunte Revolutionen.
Die
Analyse der allgemeinen gesellschaftlichen Situation, die
Beschreibung
der einzelnen Parteien und ihrer speziellen Probleme und Defizite, die
Charakterisierung der führenden
Politikerpersönlichkeiten –
insbesondere die
Charakterisierung von Angela Merkel – all das ist
höchst interessant und
aufschlussreich.
Dabei kommen die
Autoren zu dem Ergebnis, dass nirgendwo
erfolgversprechende Perspektiven für
eine zukünftige Gesellschaft erkennbar sind.
Darum versuchen sie,
eine Antwort zu geben auf die Frage: Gibt es eine Politik, die
grundlegend
anders ist als die herrschende und trotzdem machbar? Dazu stellen die
Autoren
am Ende ihres Buches zwei neue politische Projekte vor, mit denen sie
links,
liberal und grün neu zu addieren versuchen und von denen sie
zudem behaupten,
dass sie auch (wert)konservativ seien: Grundeinkommen
und Ökobonus. Wie das
zum Wohle der Menschen in einer zukünftigen
Gesellschaftsordnung funktionieren
soll? Man sollte es sich wenigstens ansehen; es klingt interessant und
schlüssig. Zur Diskussion wird ausdrücklich
aufgerufen.

PAZ vom 29. November 2008
„Die CDU hat mich immer
gepflegt“
Politik,
Familie und natürlich Fußball: Wenn man
Günter Mertins nach seinen
Hobbys fragt, muss er nicht lange nachdenken. Weit gebracht hat es der
Solschener auf allen drei Gebieten – und auch im Berufsleben.
Heute
feiert der Ilseder CDU-Chef seinen 65. Geburtstag.


|
Günter
Mertins in seinem Arbeitszimmer. An der Wand hängt eine
Zeichnung,
die Dr. Joachim Schmidt zeigt. (Foto: Jörg Arndt)
 |
Ilsede-Solschen
(ja). „Riesenglück habe ich in meinem Leben
gehabt“, sagt Mertins, wenn
er zurückblickt, „vor allem beruflich.“
Dabei waren die ersten Jahre
alles andere als einfach. Mertins stammt aus Ostpreußen. In
der Nähe
von Tilsit wurde er am 29. November 1943 geboren – mitten
hinein in die
Wirren des Zweiten Weltkriegs.
„Wir mussten bei Null
anfangen“, sagt Mertins. Als Flüchtling sei es
schwer gewesen, sich durchzusetzen. „Aber ich konnte gut
Fußball
spielen, alle wollten mich in ihrer Mannschaft haben.“ Mit 18
Jahren
spielte Mertins in der Bezirksklasse. Beruflich entschied er sich
für
eine Kaufmannslehre. Aber Solschen blieb der verheiratete,
dreifache
Vater immer treu.
[...] 2001
ging Mertins in den Vorruhestand, der Dr. Joachim Schmidt Konzern hatte
seinen Sitz
mittlerweile nach Berlin verlegt. Und so blieb mehr Zeit für
die
Politik. Seit 1996 war er Mitglied des Ortsrates, zunächst
noch
parteilos. „Aber die CDU hat mich immer gepflegt.“
2001 trat Mertins in
die Partei ein und stieg rasch auf. Seit 2005 ist er Vorsitzender des
Ilseder CDU-Gemeindeverbands und Fraktionvorsitzender im Gemeinderat.
An der Entstehung der Ratsgruppe aus CDU, FDP, FBI und Grünen
hatte
Mertins maßgeblichen Anteil. „Früher im
Beruf musste ich oft
verschiedene Meinungen unter einen Hut bringen, heute mache ich das
auch wieder“, sagt er mit einem Schmunzeln. Entspannung
findet er bei
seiner Familie – und beim Fußball. Doch das Spiel
ums runde Leder
verfolgt der Jubilar jetzt meist auf dem Fernsehschirm.
Quelle: Peiner
Allgemeine Zeitung vom 29. November 2008
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20. November 2008
Politisches
Braunkohlessen mit Eva Möllring
Eva Möllring berichtet aus der
parlamentarischen Arbeit

Beim
diesjährigen
Braunkohlessen der CDU Ilsede am Donnerstag, 20. November,
war die Bundestagsabgeordnete Frau Dr.
Eva Möllring
zu Gast und berichtete aus ihrer parlamentarischen
Arbeit.
Vorstand und Mandatsträger aus dem Rat und den
Ortsräten der
Gemeinde Ilsede sowie aus dem Kreistag Peine
begrüßten
Mitglieder und Gäste.
Das Bild zeigt Dr. Eva Möllring im
Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ilseder CDU
Gemeindeverbandes,
Günter Mertins.

27. September 2008
Auf
den Spuren des Eisenerzes
Radwanderfahrt der CDU Ilsede ein
großer Erfolg

|
| Manfred
Vorberg (4.v.r.) mit Teilnehmern |
Die Radwanderfahrt der CDU Ilsede unter dem Motto „Auf den
Spuren
der Eisenerzes“ fand am Samstag, 27.09.08, statt. Etwa 20
Ilseder
fanden sich bei herrlichem Sonnenschein auf dem
Hüttengelände
ein, um von dort die verschiedenen Stationen des Erzabbaus und dessen
Transport in
und um Ilsede zu
erkunden. Die Spur der Vergangenheit konnte an vielen Orten
aufgenommen und damit eine längst vergangene Epoche wieder zum
Leben erweckt werden. 13 verschiede Stationen wie z.B. die ehemaligen
Schachtanlagen und Abbaufelder sowie das ehemalige Hochofenwerk wurden
aufgesucht. Unser besonderer Dank gilt Herrn Manfred Vorberg
vom Haus der Geschichte e.V.,
der uns sehr anschaulich den Zugang zu einem Stück deutscher
Industriegeschichte ermöglichte. Alle Teilnehmer waren sich am
Ende einig, dass diese gelungene Veranstaltung Lust auf noch mehr
Ilseder Geschichte geweckt hat.

15. September
2008
Dampfzentrale
CDU Ilsede befürwortet den
Rückbau der Dampfzentrale, um weitere Belastungen des
Gemeindehaushalts zu vermeiden
Die Dampfzentrale auf dem Ilseder
Hüttengelände wurde 1898 gebaut und erzeugte den
ersten
industriell nutzbaren elektrischen Strom. Der heutige Zustand
des
Gebäudes lässt eine Nutzung – gleich
welcher Art
– nicht zu. Es werden weder die aktuellen gesetzlichen
Baustandards
eingehalten noch ist eine Beheizung möglich.
Es steht aus Mitteln der Städtebauförderung
eine Summe von 795.000 EUR zur Verfügung, an der sich der
Planungsverband Ilseder Hütte (und damit die Gemeinden Ilsede
und
Lahstedt zu je 50%) mit einem Drittel beteiligen muss. Das Geld kann
sowohl für den Rückbau als auch für eine
Sanierung
genutzt werden.
Die Stiftung Industriekultur möchte dieses
Gebäude nach einer Sanierung gerne übernehmen. Die
CDU Ilsede
hat sich eingehend mit den Plänen und Kalkulationen befasst.
Wir
begrüßen das persönliche Engagement, das
die Stifter
und die Mitglieder des Fördervereins „Haus der
Geschichte
der Ilseder Hütte e.V.“ erbringen, um dieses
Gebäude zu
erhalten. Für uns stellt sich die Frage –
können wir
als Gemeinde dieses Unterfangen wagen oder nicht?
Für die Sanierung wird eine Summe von etwa 800.000
EUR veranschlagt. Bauherr wäre der Planungsverband. Erst nach
erfolgter Sanierung kann die Dampfzentrale der Stiftung
übergeben
werden. Etwaige Mehrkosten – und hier sei uns die Geschichte
des
Peiner Allwetterbads eine eindringliche Mahnung – gingen zu
Lasten des Planungsverbandes, und damit voll zu Lasten der
Gemeinde.
Wir halten das
vorgelegte Bewirtschaftungskonzept
für nicht tragfähig; die Erträge der
geplanten Nutzung
können die Kosten eines solchen riesigen Gebäudes
langfristig
nicht finanzieren. Zudem muss der Planungsverband mit erheblichen
Summen in Vorleistung treten. So gerne wir auch den
Förderverein
und die Stiftung darin unterstützen möchten, dass ihr
Anliegen Realität wird, aber ein solches Risiko
können wir
dem Gemeindehaushalt nicht aufbürden.
Wir können die Zukunft nicht berechnen und die
Ereignisse nicht vorhersehen, aber wir müssen jetzt eine
Entscheidung treffen. Aus Verantwortung für die Gemeinde und
die
Belastungen der nachfolgenden Generation muss die Entscheidung der CDU
Ilsede daher schweren Herzens auf einen Rückbau der
Dampfzentrale
lauten.
Der Planungsverband hat in den letzten Jahren unter
Einsatz erheblicher Fördermittel eine Revitalisierung des
Hüttengeländes geschafft. Viele Gebäude
konnten erhalten
werden; sie sind jetzt eine Symbiose aus Erinnerung an Vergangenes und
Aufbruch in die Zukunft. Leider gibt es auch Problemfälle wie
zum
Beispiel die Gebläsehalle, die zwar schön anzusehen
ist, aber
noch nicht wie geplant wirtschaftlich genutzt werden kann. Wir
möchten die Solidarität mit den anderen Gemeinden im
Landkreis Peine nicht dadurch gefährden, dass wir, die im
erheblichen Umfang Kreisgelder erhalten, Haushaltsrisiken für
ein
weiteres Gebäude ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit
eingehen.
Die CDU Ilsede unterstützt weiterhin das Anliegen
der Stiftung und des Fördervereins, geeignete
Räumlichkeiten
für eine Industrieausstellung zu finden. Beispielsweise
könnte diese im bisher fast ungenutzten Erdgeschoss der
Gebläsehalle eingerichtet werden.

15.
September 2008
Halbzeitbilanz
Die
Gruppe aus CDU, FBI, Grünen und FDP unter Führung der
CDU
besteht jetzt zwei Jahre. Turnusgemäß wird die
Führung
im September 2008 an die FBI übergeben - Zeit für die
CDU,
Bilanz zu ziehen.
Kommunalwahlen 2006 – in Ilsede geschieht etwas,
was noch
nie geschehen ist, die SPD verliert ihre absolute Mehrheit im Rat der
Gemeinde Ilsede. CDU, FBI, Die Grünen und
FDP traten in
ein Bündnis ein und besitzen damit als GRUPPE die Mehrheit der
Mandate.
Schulen
Über zwei Legislaturperioden beherrschte dieses Thema Ilsede
wie
kaum ein anderes. Gutachten wurde erstellt, Arbeitsgruppen
eingerichtet. Allen Verantwortlichen in Rat und Verwaltung war seit
Jahren klar, dass diese Frage gelöst und eine Entscheidung
fallen
musste. Die Entscheidungen wurden immer wieder vertagt und nichts wurde
entschieden. Für die GRUPPE die erste
„Nagelprobe“! Stets haben wir hier als
CDU klar,
deutlich und fest in der Sache diskutiert. Und die Entscheidung war
dann auch in der Sache begründet. Die Entscheidung der
Schulschließungen fiel niemandem leicht, und sie entsprach
auch
nicht unseren Wunschvorstellungen. Letztlich war sie aber für
eine
Neuorientierung unumgänglich. Mit den beiden
Grundschulstandorten Ölsburg und Groß Ilsede haben
wir eine
in die Zukunft gerichtete Entscheidung für Ilsede getroffen
(übrigens einvernehmlich mit allen politischen
Kräften im
Rat), die eine stabile Schullandschaft für die
nächsten zehn
bis 20 Jahre ermöglicht.

|
| Ilsede
blüht auf! |
Kindertagesstätten
Als CDU legen wir ein Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit von
Kindertagesstätte und Schule und fördern und fordern
diese
Entwicklung. Die Neuausrichtung in Form eines gemeinsamen
Ausschusses im Ilseder Rat für
Kindertagesstätten und
Schule macht dies deutlich.
Familien sind uns wichtig. Unterschiedliche Schwerpunkte in
Ausrichtungen und Konzept unserer Kindertagesstätten sind von
der
CDU gewünscht, werden gestützt und gefördert
und
gehören für uns zu unserem familienfreundlichen
Ilsede.
Wir unterstützen Bürgermeister und Verwaltung
konstruktiv und
nachhaltig in diesem Bereich, wie so z.B. bei der Verlängerung
der
Öffnungszeiten, um berufstätigen Eltern eine
zeitgemäße Unterstützung zu bieten.
Wirtschaft
und Finanzen
Unser Ilsede erhält Bedarfszuweisungen des Landes
Niedersachsen,
und es verbietet sich, auf Kosten unserer Kinder und Enkel diese
Entwicklung weiter zuzulassen. Als CDU stehen wir konsequent
für eine sparsame Haushaltspolitik.
Die Haushaltssituation der Gemeinde Ilsede ist sehr angespannt, wir
haben über 11 Mio. Schulden (ohne die Kredite des
Planungsverbandes Ilseder Hütte) und die jährlichen
Einnahmen
decken nicht die Ausgaben. Zur Konsolidierung der Finanzen haben wir
zum Beispiel die Ausgaben des Planungsverbandes begrenzt und ein
Konzept beschlossen zur Vermarktung von Bauland und zum Verkauf von
Wohnimmobilien im Eigentum der Gemeinde. Die Reduzierung der
Schulstandorte gehörte zu den unpopulären
Entscheidungen. Das
Land Niedersachsen hat diese Bemühungen honoriert und uns
Bedarfszuweisungen in Millionenhöhe zur Verfügung
gestellt,
auch als Unterstützung bei der Sanierung des
Hüttengeländes.
Wichtig ist uns die Wirtschaftsförderung. So haben wir einen
neuen
Wirtschaftsförderer eingestellt, der die vorhandenen
Gewerbebebetriebe unterstützen, Neuansiedlungen erwirken und
die
Öffentlichkeitsarbeit verbessern soll.
- - -
Zwei Jahre konnte die CDU Ilsede gemeinsam mit den
Mandatsträgern
von FBI, GRÜNE und FDP erfolgreich Kommunalpolitik
für Ilsede
gestalten. „Es hat sich seit der letzten Wahl einiges
positiv verändert“, so ein Ilseder
Bürger in
einem Gespräch vor einigen Tagen. Dies ist sicherlich ein
Verdienst vieler Kräfte. Ein Verdienst des
Bürgermeisters und
den engagierten Mitarbeitern in unserer Verwaltung, in den
Kindertagesstätten und Schulen, bei den Wirtschaftsbetrieben.
Wir
als CDU-Mandatsträger - als CDU Ilsede - haben
mitgewirkt
und haben unseren Beitrag innerhalb der GRUPPE geleistet. Gemeinsam
mit unseren politischen Partnerinnen und Partnern konnte der Rahmen
gesetzt werden, der diese positive Veränderung in Ilsede
möglich machte.
Wir werden weitermachen – für unser gemeinsames
Ilsede.

15.
September 2008
Infobrief
September 2008 wird in der Gemeinde Ilsede verteilt
Der aktuelle
Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte in
Ilsede verteilt. Themen sind die Dampfzentrale, die Halbzeitbilanz der
Ratsarbeit (siehe vorstehende Artikel) sowie
die Einladung zur Radtour "Rund ums Eisenerz" mit
anschließendem
Hoffest sowie zur Ratssitzung.
Die CDU Ilsede freut sich, möglichst viele Gäste auf
den Veranstaltungen begrüßen zu können!

14.
September 2008
CDU
Ilsede möchte Transparenz ihrer Leistungen verbessern
Während der Gemeindeverbandsversammlung im März 2008
bildete
sich spontan eine Arbeitsgruppe bestehend aus den Mitgliedern Carsten
Hoffmann, Nils Weber, Ursula Kalkreuth, Burkhard Braackmann und Marcus
Seelis mit dem Ziel, konkret Vorschläge
auszuarbeiten,
die zu einer besseren Kommunikation und damit zu einer
größeren Transparenz der politischen Arbeit der
CDU-Ratsfraktion / der CDU Ilsede führen soll.
Die Arbeit der Fraktion ist intensiv und erfolgreich, der
Arbeitseinsatz von der Fraktionsmitglieder hoch und die des
Fraktionsvorsitzenden Günter Mertins doch enorm. Unsere
Zwischenbilanz nach zwei Jahren Arbeit in der Gruppe hat gezeigt: Wir
haben viel für Ilsede erreicht! Wird das wirklich nicht
wahrgenommen?
Die CDU Ilsede hat es interessierten Bürgern in der Tat nicht
leicht gemacht, ihre Position zu verstehen. Zukünftig wollen
wir
mehr Gewicht darauf legen, unsere Ziele und Errungenschaften
darzulegen. Konkret haben wir mit folgenden Maßnahmen
begonnen:
- Aufbau der
Internet-Präsenz www.cdu-ilsede.de und Launch am heutigen Tage
- Veranstaltung
„Ratssitzung
plus anschließende Diskussion mit der Ratsfraktion“
am 30.
September 2008, um interessierten Bürgern einen
persönlichen
Zugang zu den Themen und Personen zu ermöglichen.
- Verbesserung
der
Pressearbeit, um Veranstaltungen angemessen anzukündigen und
über die Arbeit der CDU zu berichten. Dazu wird ein
Presseverantwortlicher benannt.
- Die CDU
möchte
zukünftig ihre Position zu aktuellen Themen klarer darlegen
und
zum Beispiel als Flugblatt regelmäßig in Ilsede
verteilen.

25.
Oktober 2006
Gruppenbildung
im Ilseder Rat
Der
von den 4
Fraktionen CDU, FBI, Grüne und FDP angestrebte Politikwechsel
in
der Gemeinde Ilsede kann durch die veränderten
Mehrheitsverhältnisse in der beginnenden

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| von links:
Holger Flöge (FDP), Ilse Schulz (FBI), Günter Mertins
(CDU), Jürgen Streichert (Grüne) |
Wahlperiode vollzogen
werden. Die Fraktionen von CDU, FBI, Grüne und FDP
schließen sich im Rat der Gemeinde Ilsede zu einer Gruppe
zusammen.
Die Gruppe hat vereinbart, zur Straffung der Arbeit in den
Ausschüssen deren Anzahl auf 4 zu reduzieren. Da die
Ratsarbeit zukünftig von 5 Fraktionen getragen wird und
um
alle Ratsmitglieder in die Ausschussarbeit einbinden zu
können,
wird die Zahl der Ratsmitglieder in den Ausschüssen auf 7
festgesetzt.
Die Gruppe benennt einen Gruppensprecher, der im Wesentlichen
organisatorische Aufgaben wahrnimmt und für die Gruppe als
Ganzes
spricht. Für die ersten beiden Jahre der Wahlperiode wird
Günter Mertins (CDU) diese Funktion übernehmen,
anschließend wechselt die Aufgabe jährlich zu FBI,
Grüne und FDP.
Presseerklärung (PDF)...

01.
Juli 2006
Wahlprogramm
zur Kommunalwahl 2006
Die
CDU Ilsede hat das Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 10.09.2006
vorgelegt. Schwerpunkte sind:
- Seniorenfreundliche
Gemeinde
- Unterstützung
junger Familien, reizvolles Ilsede für Kinder und Jugendliche
- Wirtschaftsfreundliche
Kommune
- Leistungsfähige
Kommune
Wahlprogramm 2006 (PDF)...
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