Christlich Demokratische Union Deutschlands
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Veranstaltungen

30.05.2012 18.00 Uhr Nominierung Landtagskandidat und Kreisparteitag

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12. März 2012

CDU Ilsede: Kugelwasserturm nicht wichtig für die Zukunft der Gemeinde

Der Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände ist marode. Seit Jahren muss jährlich ein Gutachten zur Standsicherheit eingeholt werden, das „blätterteigartige Korrosionsschichten [von] mehreren Zentimetern“ feststellt. Zurzeit werden rund 900.000€ Sanierungskosten veranschlagt, wovon möglicherweise rund 80% durch Zuschüsse finanziert werden kann. Der Gemeinde Ilsede würden also im besten Fall Kosten von 180.000€ entstehen – wohlgemerkt alleine, denn Lahstedt hat sich schon entschieden, die Sanierung nicht mit zu tragen.

Alleine im Jahr 2012 wird Ilsede über 2 Mio. € neue Schulden machen, die sich auf insgesamt 13,2 Mio. € summieren. Das sind weit über 1.000€ pro Einwohner, vom Kleinkind bis zum Greis. Um unsere Zukunft nicht weiter zu verspielen, ist eisernes Sparen angesagt, vor allem dort, wo der Gemeinde noch Handlungsspielräume bleiben, bei den sogenannten „freiwilligen Leistungen“. Zuletzt im Januar 2012 hat der niedersächsische Landesrechnungshof festgestellt, dass die Gemeinde Ilsede hier viel zu großzügig Gelder ausgibt.
Der Kugelwasserturm im Dezember 2011Ilsede baut auf die Solidarität der Nachbargemeinden, des Landkreises und hofft auf Zuschüsse des Landes. „Wir würden uns komplett unglaubwürdig machen, wenn wir für die Sanierung des Kugelwasserturms nochmals neue Kredite aufnehmen und die Verschuldung weiter erhöhen würden“ sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Lutz Schrader, der auch betont, dass der Kugelwasserturm für die Solschener, Bültener und Klein Ilseder nicht die gleiche Symbolkraft hat wie für einige Groß Ilseder.
Die Gemeinde wird ein Gutachten für 25.000€ in Auftrag geben, das nochmal die genauen Kosten der Sanierung ermitteln soll. „Das ist Geldverschwendung“, sagt Gisela Braackmann, Mitglied im Haushaltsausschuss. „Wenn wir uns die Sanierung sowieso nicht leisten können, brauchen wir auch kein teures Gutachten.“
Auf dem Hüttengelände ist bereits die denkmalgeschützte Gebläsehalle wunderbar saniert worden; die intensive Nutzung bestätigt dieses Konzept. „Dadurch entsteht ein echter Nutzen für Ilsede und für die den Landkreis – von Catering über Bühnentechnik bis zu Übernachtungen bleibt bei jeder Veranstaltung viel Geld in der Region. Der Kugelwasserturm ist hübsch anzuschauen, mehr nicht“ ergänzt Marcus Seelis.
Ilsede hatte eine erfolgreiche Vergangenheit, dafür steht der Kugelwasserturm. Aber eine Gemeinde am Tropf fremder Geldgeber muss sich entscheiden zwischen dem Gedenken an die Vergangenheit und einer besseren Kinderbetreuung, weniger Zinsen und mehr Zukunftschancen. Für die CDU ist die Sanierung des Kugelwasserturms eine sinnlose Verschleuderung von Steuergeldern. Ilsede hat wahrlich andere Probleme.

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14. Februar 2012

Bock auf Arbeit im Ilseder Familienunternehmen

Dem Jungunternehmer Helge Schwark nimmt man ab, dass die 26 Mitarbeiter der Firma HGT „Bock auf Arbeit“ haben. Beim Besuch des Unterausschussvorsitzenden für Häfen und Schifffahrt aus dem Landtag, Tischlermeister Kai Seefried, der auf Einladung der örtlichen Landtagsabgeordneten Silke Weyberg nach Ilsede kam,  stellte er gemeinsam mit seiner Schwester Imke  und seinem Vater Hans, der das Unternehmen gründete, die Greiferproduktion vor.

„Die Greifer werden in unterschiedlichen Größen montiert und sind die Hand großer Baumaschinen oder Hafenanlagen“, erläuterte Schwark. In dem Familienunternehmen wird auf regionale Produkte und ein gutes Betriebsklima wert gelegt. So werden die Mitarbeiter durch Schulungen auf den neuesten technischen Stand gebracht, Auszubildende übernommen und die Produkte für den Zusammenbau wenn möglich aus der Region, zu 80% aber aus Deutschland geordert.
 Silke Weyberg hatte den Betrieb schon im Herbst beim Braunkohlessen der CDU in Ilsede besichtigt und war sehr beeindruckt von der Arbeitsphilosophie und den Produkten. Sie sagte damals zu, Ihren für Häfen und Schifffahrt zuständigen Stader Kollegen Kai Seefried einzuladen, um ihm dieses tolle Niedersächsische Unternehmen vorzustellen. Seefried zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihre Greifer am beim neuen Niedersächsischen Tiefseehafen Jade Weserport eingesetzt werden“ sagte er und versprach einen Kontakt zur Betreiberfirma N-Ports herzustellen.
Darüber hinaus ist für das Unternehmen, das besonders gern individuelle Aufträge für weltweit agierende Firmen umsetzt, der Bereich Forschung und Technik ein wichtiger Punkt. Hier sagte Silke Weyberg zu, Kontakt zum Zusammenschluss der Technischen Universitäten Braunschweig, Hannover und Clausthal-Zellerfeld aufzubauen.
Gisela Braackmann von der CDU Ilsede, die den Besuch organisierte  freute sich über die konkreten Punkte die beim Besuch vereinbart wurden und hob die besondere Bedeutung mittelständischer Betriebe für die innovative wirtschaftliche Entwicklung hervor.
 

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22. Dezember 2011

Weihnachtsgruß

Liebe Mitglieder im CDU Gemeindeverband Ilsede,  liebe Freundinnen und Freunde der CDU,

wir blicken auf die letzten Tage des Jahres 2011 und denken daran, was sich in den zurückliegenden Monaten so alles ereignet hat. Beruflich, in der Familie, in der Gesellschaft und in der Politik. Von  Geld war in 2011 in der Politik oft die Rede und der Blick war immer wieder auf Hunderttausende von Millionen gerichtet. In diesen Zeiten des großen Geldes und der riesigen Schuldenberge verlieren wir jedoch sehr schnell das Unscheinbare und Kleine aus unserem Blick.
Das bevorstehende  Weihnachtsfest bietet uns die Möglichlkeit, unseren Blickwinkel zu verändern und auf das Unspektakuläre zu schauen, wie auf das Kind in der Krippe, unscheinbar und klein.
Vor einigen Tagen erhielt ich diesen Weihnachtsgruß, der mir sehr hilft, meine Gedanken ein wenig  zu ordnen, sie wieder neu auf Weihnachten auszurichten. Ich möchte  diesen Text daher auch nicht für  mich allein behalten sondern gebe ihn gern weiter:
Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Grossen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.
 Die CDU Ilsede wird aber auch im neuen Jahr wieder für jeden einzelnen Bürger ein offenes Ohr haben und für Sie da sein. Und deshalb freuen wir uns, mit allen Bürgern Ilsede auch 2012 weiter voran zu bringen.
So wünschen wir Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest mit dem Blick auf das Unscheinbare und Kleine.

Für das Jahr 2012 Gesundheit, Glück und Erfolg.

Lutz Schrader    Gisela Braackmann    Marcus Seelis

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21. November 2011

„Tradition trifft auf Moderne“: CDU-Veranstaltung bei Ilseder High-Tech-Betrieb

Einen ganz besonderen und hochmodernen Veranstaltungsort hatte sich die Ilseder CDU für ihr traditionelles Braunkohlessen ausgesucht: die gerade fertig gestellte neue Produktionshalle des Ilseder Unternehmens HGT Hydraulikgreifer-Technologie GmbH im Gewerbegebiet Peiner Feld.

"Mit diesem Veranstaltungsort konnten wir unseren mehr als 60 Gästen für unser traditionelles Braunkohlessen ein Event bieten, bei dem sie Hochtechnologie zum Greifen nah erfahren konnten“, freut sich Mitorganisatorin Gisela Braackmann. Und was diese Hochtechnologie ausmacht, erklärte HGT-Geschäftsführer Helge Schwark in einem spannenden Vortrag über das Ilseder Familienunternehmen:  „Wir produzieren Zwei- und Mehrschalengreifer, Universal- und Sondergreifer sowie Greifer für verschiedenste Anwendungen und liefern an unsere Handels-partner in europäische Standorte wie Skandinavien, Benelux, Frankreich, Spanien oder auch nach Russland. Damit ist die HGT einer der größten europäischen Greiferhersteller.“

Und stolz beschreibt Helge Schwark, der nun die zweite Generation des Familienunternehmens, nach seinem Vater Hans Schwark, vertritt, auch die innovativen Besonderheiten der soeben fertig gestellten dritten Produktionshalle. Diese wird mit Erdwärme beheizt (es wurden fünf Erd-bohrungen bis auf ca. 100 m vorgenommen) und über das gesamte Dach sind Kollektoren zur Energieoptimierung verlegt. Und das konnten die Gäste spüren: trotz der Größe der Halle, in der jetzt Hydraulikgreifer in verschiedensten Ausführungen und Größen produziert werden, war es angenehm warm, bei draußen frostigen Temperaturen.

Die Redner dieses von der CDU Ilsede veranstalteten Abends, wie die Landtagsabgeordnete Silke Weyberg, der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Hans-Werner Fechner und Günter Mertins, Ilseder CDU-Ratsmitglied und stellv. Fraktionsvorsitzender, sprachen allesamt ihre Anerkennung für diese Investition am Standort Ilsede aus und zollten dem Familienunternehmen großen Respekt für seine Leistungen. „Familie wird bei uns in der CDU großgeschrieben und nicht nur deshalb gilt unser Respekt auch allen anderen Ilseder Familienbetrieben wie beispielsweise hier im Peiner Feld der Druckerei Braackmann und auch der Spedition Koberger“, so die Redner. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann in Kürze einen Beitrag im neuen Videoportal „Ilsede.tv“ sehen.

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3. November 2011

Braunkohlessen in greif-barer Nähe

CDU Ilsede veranstaltet erstmals Braunkohlessen bei HGT Greifer

Die CDU Ilsede lädt auch dieses Jahr wieder alle interessierten Bürger zum traditionellen Braunkohlessen am 17.11.2011 ein. Als Gäste werden wir dieses Mal Landtagsabgeordnete Silke Weyberg sowie dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans-Werner Fechner begrüßen dürfen.

Silke Weyberg

Es besteht die Möglichkeit mit ihnen und allen alten und neuen Mandatsträgern in die politische aber auch unpolitische Diskussion zu treten.
Das Highlight des diesjährigen Braunkohlessens ist der Veranstaltungsort und die für alle interessierten Besucher vorausgehende Besichtigung der neuen Produktionshalle der Firma HGT durch Geschäftsführer Helge Schwark im Industriegebiet in Groß Ilsede (Industriestraße, gegenüber der Druckerei Braackmann). Bekannt ist der Familienbetrieb HGT durch die hochwertige Produktion von Hydraulik-Greifern auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Die Besichtigung startet gegen 17 Uhr bei HGT, wo wir dann circa 18.30 Uhr in der neuen Produktionshalle auch essen werden. Die Bewirtung erfolgt durch das Clubhaus Union Groß Ilsede.

Ihre Anmeldung nimmt Karl-Gerhard Giffhorn (0 51 72/93 42 06, giffhorn@highland-hof.de) entgegen. Auch dieses Jahr gibt es wieder Schnitzel als Alternative zum Braunkohl. Ihre Essensauswahl geben Sie bitte bei der Anmeldung mit an. Das Braunkohlmenü kostet 10,50€ und das Schnitzelmenü 8,50€. Über ein zahlreiches Erscheinen und einen geselligen Abend würden wir uns sehr freuen!

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2. November 2011

Leserbrief: Das Ilseder Spar-Versprechen

Die erste Sitzung des neuen Ilseder Rates am 1. November 201

Marcus SeelisCDU und SPD hatten das Leitmotto "Sparen" in ihren Wahlprogrammen. Wieviel wirklich dahinter steckt, zeigt gleich die erste Sachentscheidung in der ersten Sitzung des neuen Ilseder Gemeinderates: SPD und Grüne als Mehrheit setzen einen weiteren Ausschuss durch, obwohl die bisherige Aufteilung der Ausschüsse wunderbar funktioniert hat, und die Themen zwischen "Bauen" und "Planen" sowieso zusammenhängen. Aber irgendwie müssen ja alle Gruppenmitglieder mit Ämtern versorgt werden. Damit hat man gleich die zusätzlichen Kosten für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben. Hier zeigt sich, ob ein Wahlprogramm wirklich Programm für die eigenen Handlungen ist (CDU), oder nur dazu dient, die Wahl zu überstehen (SPD). Die Kosten von heute sind die erhöhten Grundsteuern oder Kindergartenbeiträge von morgen.

Marcus Seelis

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11. September 2011

Kommunalwahl 2011

Der Gemeinderat Ilsede für die Wahlperiode 2011 bis 2016 besteht aus 28 Mitgliedern mit folgender Sitzverteilung:
  • SPD: 13 Sitze
  • CDU: 6 Sitze
  • GRÜNE: 3 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • Freie Bürger Ilsede: 3 Sitze
  • Die LINKE: 1 Sitz
  • PIRATEN: 1 Sitz
Für die CDU wurden gewählt:
  • Lutz Schrader
  • Günter Mertins
  • Andreas Leinz
  • Behrend Nottbohm
  • Gisela Braackmann
  • Melanie Olm

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29. August 2011

Die Antwort der CDU Ilsede auf Fragen der Peiner Nachrichten

Was wird Ihre Partei tun, damit es doch zu einer Fusion der Gemeinde Ilsede mit Lahstedt kommt?

Die CDU Ilsede verfolgt die Fusion mit Lahstedt bereits seit 2009. Der Lahstedter Rat und Bürgermeister wollen nicht, und die handelnden Personen in beiden Fraktionen im Lahstedter Rat werden aller Voraussicht nach der Wahl wieder das Sagen haben – warum sollte sich ihr Standpunkt also ändern? Eine Fusion mit einer oder mehreren weiteren Kommunen bleibt unser klares Ziel. Ein Zusammengehen mit der Stadt Peine bietet langfristig die besten Entwicklungsmöglichkeiten.  

Unabhängig von einer Fusion muss die Gemeinde Ilsede kräftig sparen - welche Vorschläge dazu haben Sie?

Sparen als Selbstzweck ist nicht sinnvoll. Es muss uns gelingen, sparsam mit den Steuergeldern zu haushalten und der nachfolgenden Generation keine unverhältnismäßigen Schulden aufzubürden. Die Verwaltung darf nicht weiter aufgebaut werden – die von der Mehrheit beschlossene Vergrößerung des Rates oder die zusätzliche Stelle einer Integrationsbeauftragten halten wir für falsch. Die Aufgabenwahrnehmung des Bauhofs muss auf den Prüfstand, um durch effektivere Struktur und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit Kosten zu sparen. Die Infrastruktur und damit die Attraktivität Ilsedes als lebendige Wohngemeinde gilt es zu erhalten.  

In der Gemeinde Ilsede wurden Grundschulstandorte geschlossen. Droht auch Kindergärten die Schließung?

Es wird immer genauso viele Kindertagesstätten in Ilsede geben, wie es Kinder gibt. Bei den Krippenplätzen haben wir nach dem Ausbau in Klein Ilsede erst 35% erreicht, sodass wir noch weitere Krippenplätze einrichten werden, um die Nachfrage zu decken.

Der Gebäudekomplex Eichstraße 10 in Groß Ilsede (Bereich KIK/Schlecker) ist unattraktiv; der Wochenmarkt auf dem angrenzenden Marktplatz könnte besser laufen. Welche Möglichkeiten hat die Gemeinde, um dieses Groß Ilseder Zentrum attraktiver zu machen?

Bürgermeister Brandes und der Wirtschaftförderer arbeiten bereits seit vielen Monaten daran, die Attraktivität des Zentrums zu erhöhen. Wir werden diese Aktivitäten unterstützen und geben hier nicht öffentlich „gute Ratschläge“. Leerstände sind nicht nur in Groß Ilsede ein Problem. Die Menschen in den Ilseder Ortschaften und Ortsteilen vermissen so manchen Nahversorger. Auch hier gilt, dass wir an diesem Thema mit Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung weiterhin arbeiten müssen.

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20. August 2011

Neues Plakatkonzept der CDU Ilsede zur Kommunalwahl

Lutz SchraderLutz Schrader

Neue Wege geht die Ilseder CDU mit ihren Großplakaten zur Kommunalwahl am 11. September 2011. Anstatt auf Standard-Design mit der Abbildung einzelner Spitzenpolitiker zu setzen, geht die CDU mit einem Gruppenfoto in das Rennen. Das Foto wurde auf dem ehemaligen Hüttengelände aufgenommen. „Der Ort dokumentiert wunderbar unsere Verbundenheit mit der Gemeinde Ilsede, symbolisiert aber gleichzeitig auch den Neuanfang“ stellt Vorsitzender Lutz Schrader heraus. Im Hintergrund des Fotos sind sowohl ein Kühlturm als auch der Teil eines Brückenkopfes zu sehen. 

„Wer unser Wahlprogramm liest, erkennt genau, warum wir es mit ‚Zukunft gestalten – Bewährtes erhalten‘ überschrieben haben“ ergänzt Marcus Seelis, der stellv. Vorsitzender der Ilseder CDU. „Wir gehen ungewöhnliche Wege, wir arbeiten als Team und es geht uns um eine erfolgreiche Zukunft, nicht um die Verwandlung Ilsedes in ein totes Museum“.

Marcus SeelisMarcus Seelis
16 Kandidaten für den Gemeinderat sind auf dem Plakat zu sehen – ein weiterer hat sich erst nach dem Fototermin für eine Kandidatur entschieden. Es zeigt Menschen, die direkt von der Feldarbeit kommen. Manche tragen Sakko, manche Freizeitkleidung. Eine vielfältige Mischung von Kandidaten, die gemeinsam Ilsede voranbringen wollen.

Das Plakat ist zwar in der Design-Linie der CDU gehalten, folgt aber sonst nicht dem üblichen Format: Anstatt auf Plakatwänden hängen die CDU-Plakate auf Bauzäunen. Die Parteifreunde haben jeweils ein Plakat in Klein Bülten, in Klein Ilsede und vor dem Rathaus in Groß Ilsede aufgebaut.

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15. August 2011

CDU Ilsede feiert Familienfrühschoppen

Ein buntes Familienfest hat die CDU Ilsede am vergangenen Sonntag auf dem Gelände der Druckerei Braackmann im Ilseder Industriegebiet gefeiert. Musikalisch hat die Band 1890 die Gäste mit einer Mischung aus Soul, Rock und herausfordernden Texten unterhalten.

FamilienfrühschoppenFür die kleinen Kinder gab es eine Hüpfburg sowie eine Verlosung. Franziska (4) darf als Gewinnerin ihren fünften Geburtstag in drei Wochen gemeinsam mit ihren Freunden im Meisterhaus auf dem Hüttengelände verbringen. Unter fachkundiger Anleitung sollen die Kinder Zugang zu künstlerischer Arbeit finden. „Und Spaß machen wird es auch“, verspricht Fritz Lutz, der diesen Preis gestiftet hat.

Die Wolfenbütteler Tee-Timers haben eine komplette mobile Frisbee-Golf-Ausrüstung mit vier Körben beigesteuert. Von einem festgelegten Abwurfpunkt aus (dem Tee) mussten die Ilseder versuchen, die Scheibe in einen Korb zu werfen. Auf dem Weg zum Korb befanden sich Bäume, die es zu umspielen galt.

Lebhafte Diskussionen gab es mit den anwesenden Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag über die Politik in Ilsede. Hier gab es Gelegenheit, im persönlichen Gespräch die Hintergründe besser und individueller zu erklären, als dies über die Medien möglich ist. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung den Austausch über politische Themen fördern, und dabei besonders junge Familien ansprechen“ zieht Lutz Schrader ein positives Resümee der Veranstaltung.

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6. August 2011

Infobrief August 2011

Infobrief August 2011Die August-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig - Schwerpunkt ist der Abdruck des Wahlprogramms im Wortlaut, um allen Ilsedern den Vergleich mit anderen Parteien zu ermöglichen.

Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:
  • Ilsede könnte schon weiter sein - Kommunalwahl im September
  • Ilsedes Zukunft - Stand der Fusionsdiskussion
  • Honig als Kontaktmittel - Im Gespräch mit dem Bürger
  • Das Dorf des Deutschen - Neue politische Bücher
  • Was versprechen andere Parteien? - Wahlprogramme im Vergleich
  • Stark vor Ort - Die Ortsrats-Kandidaten
  • Was – Wer – Wie – Wo?  -  FAQ zur Kommunalwahl
  • Veranstaltungskalender: Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

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10. Juli 2011

CDU Ilsede sucht den Kontakt zu Bürgern

Das Gespräch mit dem Bürger ist wichtig. Daher lädt die Ilseder CDU regelmäßig zu den „Stammtischen“, oder – wie am vergangenen Wochenende – rückte sie dem Bürger auf den Pelz. Viele der Kandidaten für die Gemeinderats- und Ortsratswahl am 11. September stellten sich hinter den Kassen des Ilseder REWE-Marktes den Fragen der Bürger. Und damit die Kontaktaufnahme nicht allzu schwer wurde, wurde jeder Kontakt mit einem kleinen Glas Honig eingeleitet. Als Zeichen der Offenheit stammte der Honig von einem Lahstedter Imker.

CDU-HonigUm die gescheiterte Fusion Ilsede/Lahstedt drehten sich dann auch die meisten Fragen. Hier konnten die Kandidaten kompetent Stellung beziehen und gleichzeitig das Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der Lahstedter Gemeinderat seinen Bürgern diese Chance vorenthält. „Auch der Weg der Ilseder CDU, jetzt auf Peine zuzugehen, wurde begrüßt“ wirbt Marcus Seelis für die Vorgehensweise in den nächsten Wochen.
Viele Fragen rankten sich um das Thema Schule – von den Schulschließungen angefangen über ganz konkrete Probleme mit Busverbindungen zu den neuen Schulstandorten. „Hier konnte ich viel erklären und vor allem um Unterstützung für die neuen gemeinsamen Schulen werben“ sagt Lutz Schrader aus Klein Ilsede.
„Den Bürgern hat es gefallen, dass wir auf sie zugegangen sind“ freuen sich Simone und Melanie Olm, die diese Aktion organisiert haben. Und auch sonst gab es sehr viele positive Rückmeldungen: Die gute Infrastruktur in Ilsede mit Supermarkt, Tankstelle, Bank, Ärzten und Apotheken, die vielen Lahstedter, die nach Ilsede zum Einkaufen kommen, und der Ausbau des Hüttengeländes, der mittlerweile eine echte Bereicherung für Ilsede und Lahstedt geworden ist.

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19. Juni 2011

Zukunft gestalten – Bewährtes erhalten

Die CDU verteilt mit dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl "Zukunft gestalten - Bewährtes erhalten" dabei nicht nur Wohltaten für alle möglichen Interessengruppen: Mit der Fusion, dem Bauhof und der primären Einbindung von privaten Initiativen anstatt zusätzlicher Aufgaben für die Gemeinde sind heiße Themen für die kommende Ratsperiode bereits jetzt besetzt worden.

Die kommenden Jahre werden uns alle vor viele Heraus­forderungen stellen, und es gilt für die Gemeinde Ilsede wichtige Weichen­stellungen zu treffen. Wir wollen unsere Zukunft gemeinsam mit den Ilseder Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Dabei wollen wir offen für Neues sein. Notwendige Veränderungen werden wir mit Nachdruck voranbringen. Wir werden uns aber auch dafür einsetzen, dass Bewährtes erhalten und nicht leichtfertig „über Bord geworfen wird“.

Ilsede braucht Zukunftsperspektiven, um Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, aktiv daran mitzuarbeiten. Dabei setzen wir verstärkt auf Eigen­verantwortung und privates Engagement der Bürger. Zugleich wollen wir die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger an den Entscheidungen unserer Gemeinde erweitern. Wir sind davon überzeugt, dass in der Bevölkerung ein feines Gespür besteht, welche Dinge in Ilsede wirklich notwendig oder überflüssig sind. Nicht alles ist bezahlbar, daher müssen die zur Verfügung stehenden Mittel besonders zielgerichtet eingesetzt werden.

Mit unserem Programm zur Kommunalwahl 2011 stellen wir unsere Ziele für die kommende Ratsperiode 2011 bis 2016 vor. Es enthält Themen wie ein familienfreundliches Ilsede, Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Verkehrsführung und Fusion. Es werden aber nicht nur Schlagworte gebracht, sondern ausgehend von einer Analyse der aktuellen Situation in klarer Sprache die CDU-Positionen benannt und Lösungen angeboten. 

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16. Mai 2011

CDU Ilsede nominiert Kandidaten für Kommunalwahl

Die CDU hat ihre Kandidaten für die Ilseder Gemeinderatswahl und die Wahlen für die Ortsräte in Klein Ilsede, Bülten und Solschen am 11. September 2011 aufgestellt. Zukünftig soll Lutz Schrader die Fraktion im Gemeinderat führen.

Mit einer weiblicheren und jüngeren Mannschaft tritt die CDU in Ilsede bei der Kommunalwahl an. „Über eine Frauenquote können wir nur lachen“ sagt Lutz Schrader und betont, dass die Hälfte der ersten sechs Listenplätze in der Mitgliederabstimmung ganz ohne Quotenzwang mit Frauen besetzt werden konnte. „Besonders freut es mich, dass wir einige junge, sehr interessierte Kandidaten gewinnen konnten, junge Eltern oder Studenten.“ so Günter Mertins, der selbst in der nächsten Ratsperiode die Führung der Fraktion an Lutz Schrader abgeben wird.

Kandidaten für den Gemeinderat

Die Mitgliederversammlung hat auch das umfangreiche Wahlprogramm – es umfasst immerhin acht Druckseiten – für die kommende Ratsperiode beschlossen. Dem Beschluss vorausgegangen ist eine intensive parteiinterne Diskussion des Vorstands und der Kandidaten mit den Mitgliedern über die Inhalte. Das Programm setzt Schwerpunkte und Ziele für die Ratsarbeit. Es enthält Themen wie ein familienfreundliches Ilsede, Bildung, Wirtschaft und Finanzen, Verkehrsführung und Fusion. Es werden aber nicht nur Schlagworte gebracht, sondern ausgehend von einer Analyse der aktuellen Situation in klarer Sprache die CDU-Positionen benannt und Lösungen angeboten. Die CDU verteilt dabei nicht nur Wohltaten für alle möglichen Interessengruppen: Mit der Fusion, dem Bauhof, Gleichberechtigung und der primären Einbindung von privaten Initiativen anstatt zusätzlicher Aufgaben für die Gemeinde sind heiße Themen für die kommende Ratsperiode bereits jetzt besetzt worden. Die Kandidaten für die Kommunalwahl können das Programm als Person und vor ihrem Hintergrund aktiv vertreten.

Die CDU-Kandidaten im Überblick

Gemeinderat Ilsede
Lutz Schrader, Klein Ilsede
Gisela Braackmann, Groß Ilsede
Günter Mertins, Solschen
Melanie Olm, Ölsburg
Marcus Seelis, Groß Ilsede
Simone Olm, Ölsburg
Behrend Nottbohm, Groß Bülten
Erwin Winkler, Klein Ilsede
Andreas Leinz, Groß Ilsede
Karl-Otto Böker, Bülten
Thomas Marx, Groß Ilsede
Nils Weber, Klein Ilsede
Joachim Raschewski, Klein Ilsede
Frank Ende, Bülten
Hendrik Hoppenworth, Solschen
Glen Plew, Klein Ilsede
Henning Lochstedt, Solschen
Ortsrat Klein Ilsede
Erwin Winkler
Nils Weber
Joachim Raschewski
Glen Plew

Ortsrat Bülten
Karl-Otto Böker
Frank Ende

Ortsrat Solschen
Günter Mertins
Steffi Neumann
Hendrik Hoppenworth
Henning Lochstedt

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13. März 2011

CDU-Mitglieder diskutieren Wahlprogramm

Intensiv bereitet sich die Ilseder CDU auf die anstehende Kommunalwahl im September vor, bei der ein neuer Gemeinderat sowie die Ortsräte in Klein Ilsede, Solschen und Bülten und der Kreistag neu gewählt werden. Bei der Mitgliederversammlung des Ilseder Gemeindeverbands am 10. März 2011 haben Mitglieder und Vorstand den Entwurf des Wahlprogramms intensiv diskutiert. Man war sich einig darin, dass die kommenden Jahre die Gemeinde vor viele Herausforderungen stellen wird, und es gilt für Ilsede wichtige Weichenstellungen zu treffen.

Wichtige Punkte aus dem Wahlprogramm sind zum Beispiel die Familienfreundlichkeit Ilsedes. Vorsitzender Lutz Schrader zitierte Bischof Hubert mit den Worten „Wir wünschen uns einen Mentalitätswandel, durch den nicht mehr die Reise in andere Kontinente als Statussymbol gilt, sondern der Kindersitz im Auto.“ Intensiv diskutiert wurden auch Richtungsentscheidungen zu Integration, Ehrenamt und anderen Themen.
„Mit Befremden habe ich gelesen, dass die Groß Ilseder SPD schon Pöstchen im Gemeinderat und den Ausschüssen verteilt“ sagt der stellvertretende Vorsitzende Marcus Seelis. „Uns geht es zuerst um Inhalte“. Die in der Diskussion herausgearbeiteten Punkte sollen in das Programm einfließen, das im Mai von den Mitgliedern beschlossen wird.

Auch die Kandidaten für die Kommunalwahl werden erst im Mai von den Mitgliedern gewählt. Es gibt viele, die sich für eine Kandidatur interessieren. „Wir möchten den möglichen Kandidaten die Chance geben, sich vorzubereiten und die Entscheidung reifen zu lassen“ so die stellvertretende Vorsitzende Gisela Braackmann. Am Ende haben die Mitglieder das Sagen, wen sie für die CDU ins Rennen um die Wählergunst schicken wollen.

neuer Vorstand
Das Foto zeigt (von links): Simone Olm (Beisitzerin), Lutz Schrader (Vorsitzender), Melanie Olm (Schriftführerin), Marcus Seelis (stellv. Vorsitzender), Karl-Gerhard Giffhorn (Schatzmeister) und Gisela Braackmann (stellv. Vorsitzende)
Kleinere Veränderung gab es im Vorstand, der ebenfalls bei der Mitgliederversammlung gewählt wurde. Für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurden Lutz Schrader (Vorsitzender), Gisela Braackmann und Marcus Seelis (stellv. Vorsitzende) und Karl-Gerhard Giffhorn (Schatzmeister). Die Mitglieder haben Melanie Olm neu als Schriftführerin gewählt. Ihr Schwerpunkt wird die Pressearbeit sein.

Als Beisitzer wurden Joachim Raschewski, Dr. Eberhard Weiß und Behrend Nottbohm bestätigt. Neu als Beisitzerin gewählt wurde Simone Olm, die sich intensiver in die politische Arbeit einbringen möchte und sich auch auf eine Kandidatur für den Gemeinderat vorbereitet. Ebenfalls als Beisitzer wurde Christoph Ehlers aus Solschen neu gewählt.

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1. März 2011

Infobrief März 2011

Infobrief März 2011Die März-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig - das Design ist mit einem frischen und sympathischen Blau neu gestaltet, aber der Inhalt bietet bewährt gute politische Informationen aus Ilsede

Lesen Sie in dieser Ausgabe:
  • Nicht meckern - mitmachen: Vorbereitung auf die Kommunalwahl im September
  • Ich will kandidieren! Simone Olm und Frank Ende stellen sich vor
  • Ilseder Hütte: Ein Unternehmen prägte die Region – blockiert sie nun die Zukunft?
  • Heiße Erbsensuppe: CDU Ilsede unterstützt Hartwig für Ölsburger Kinder
  • Fleißige Hände beim Schneeräumen: Besuch auf dem Bauwirtschaftshof
  • Ilseder Zukunfsdiskussion: Splitter
  • Asse-Märchen und KT: Neue politische Bücher
  • Atommüll-Entsorgung: CDU Ilsede diskutiert mit Greenpeace
  • Veranstaltungskalender: Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

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16. Februar 2011

Stellungnahme von Andreas Leinz (CDU) zu den Vorwürfen des Ratsherrn Streichert in der Sitzung vom 15. Februar 2011 gegen Herrn Bürgermeister Brandes

Unser Bürgermeister Wilfried Brandes leistet hervorragende Arbeit!

Andreas Leinz Mit Betroffenheit und Verärgerung erlebe ich die Vorwürfe des Ratsherren Streichert gegen unseren Bürgermeister. Ich vermag nicht zu erkennen, daß der Bürgermeister bei der Vorbereitung der Verträge zur Auflösung des Planungsverbandes Fehler gemacht hat. Wir hatten im letzten Jahr monatelang Zeit, uns zu beraten und mit dem Hüttenvertrag zu beschäftigen, bevor die Vorlage im Dezember zur Abstimmung dem Gemeinderat vorgelegt wurde. Für mich ist und bleibt es nach wie vor unverständlich, warum die SPD Mehrheitsfraktion im Dezember das Vertragswerk vertagte und dem ganzen jetzt ohne Änderung zugestimmt hat. Das Problem ist offensichtlich die Zerrissenheit zwischen den Koalitionspartnern SPD und Grünen: Die SPD stimmt für, die Grünen gegen die Vorlage. Es ist ein starkes Stück von Herrn Streichert, davon abzulenken und den Bürgermeister anzugreifen.

Ich – und da spreche ich im Namen aller CDU Ratsmitglieder – bin sehr zufrieden mit der Arbeit unseres Bürgermeister Wilfried Brandes. Herr Brandes übt sein Amt mit hoher Fachkompetenz überparteilich und sachorientiert aus. Er hat klare Zielvorstellungen und Perspektiven bei der Entwicklung und Gestaltung der Gemeinde und vertritt konsequent seine Standpunkte auch gegen populistische Angriffe. So hat Herr Brandes beispielsweise die Zusammelegung der Grundschulstandorte auf den Weg gebracht und verteidigt und bleibt gradlinig beim Ziel einer Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt.

Trotz oder besser wegen dieser eindeutigen Haltungen -auch gegen Widerstände- genießt Herr Brandes ein hohes Ansehen in der Ilseder Bevölkerung über die Parteigrenzen hinweg. Ich empfinde es als unerträglich, wie sich der Grünen-Ratsherr Jürgen Streichert augenscheinlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit negativ über den Bürgermeister äußert. Und ich nehme befremdlich zur Kenntnis, daß einige SPD Mitglieder offensichtlich mit Rücksicht auf den Koalitionspartner Grüne dem Bürgermeister ebenfalls in den Rücken fallen und ihm nicht beistehen.

Die Gemeinden Ilsede und Lahstedt befinden sich aufgrund der Belastungen aus der Revitalisierung des Hüttengeländes in einer schwierigen Lage. Beide Gemeinden benötigen erhebliche finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen. Diese wird es sicherlich nur bei einer Fusion und damit einer positiven Entwicklungsprognose beider Gemeinden geben. Wir sollten alles tun, um unseren Bürgermeister Brandes auf diesem Weg zu unterstützen. Meinen bzw. den Rückhalt der CDU Ratsfraktion hat er. Wir wünschen uns, daß unser Bürgermeister darüber hinaus auch die breite Unterstützung durch den gesamten Ilseder Rat erhält.

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23. Januar 2011

Fleißige Hände beim Schneeräumen

Der Bauwirtschaftshof des Zweckverbandes Wirtschaftsbetriebe Lahstet-Ilsede mäht den Rasen, flickt die Straßen und räumt im Winter ab vier Uhr morgens den Schnee. Die Ilseder CDU findet, das ist ein «Dankeschön» wert. Den fleißigen Kollegen haben wir ein Frühstück spendiert, und dies gleich mit einem Besuch im Bauhof verbunden, um uns über die Aufgaben und die Arbeit dort zu informieren.

Das Team des Bauhofs um Carsten Möller zusammen mit Gisela Braackmann, Lutz Schrader, Günter Mertins und Marcus Seelis von der CDU
Für uns ist es positiv, wenn jemand von „seinem Unimog“ oder „seiner Maschine“ spricht. Dann weiss man, dass er die Verantwortung übernommen hat und sich seiner Aufgabe bewusst ist.  Beim Winterdienst wird morgens um vier Uhr entschieden, ob ausgerückt werden muss oder nicht, erläutert Carsten Möller, der das Tagesgeschäft leitet. Und wenn es notwendig ist, wird bis in die Abendstunden hinein gearbeitet.

Von den Mitarbeitern haben wir den Eindruck gewonnen, dass sie absolut motiviert und verantwortungsbewusst sind. Da scheint jeder zu wissen, was er zu tun hat.

Harald und Uwe Rau kommen zu spät zum Foto-Termin, weil sie noch bei einer Beerdigung beschäftigt waren. Obwohl es weit nach Feierabend ist, bekommen wir noch die „große Führung“ über den Betriebshof und dürfen im Unimog probesitzen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im nächsten CDU Infobrief März 2011.

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21. Januar 2011

SPD in Ilsede und Lahstedt favorisiert Eigenentschuldung anstatt Fusion - Stellungnahmen

Am vorigen Wochenende hat sich die Ilseder und Lahstedter SPD für eine Eigenentschuldung der Gemeinden ausgesprochen. Damit wird eine historische Chance vertan, die Gemeinde Ilsede wieder in die Handlungsfähigkeit zurückzubringen.

*  *  *
von Nils Weber, Vorstandsmitglied CDU Ilsede

Zunächst ist es erfreulich, dass unter Mitwirkung von „bürgermeisterlichen“ Streitschlichtern ein sachlicher Dialog zwischen den SPD Spitzen von Lahstedt und Ilsede begonnen wurde.

Es wird nun zuerst eine Eigenentschuldung der jeweiligen Gemeinden angestrebt. Hierzu stellt sich die Frage, wie Gemeinden eine Rückzahlung von Schulden gewährleisten wollen, wenn auch ohne die Sonderbelastung Hüttengelände immer wieder  neue Schulden aufgenommen werden müssen.

Daher handelt es sich hier um eine völlig unrealistische Forderung, die von der eigentlichen Problematik ablenken soll. Wer gibt insbesondere innerhalb der Gemeinde Ilsede den politischen Weg vor? Wohin steuert die Gemeinde?

Die Möglichkeit einer Fusion, verbunden mit erheblichen finanziellen Vorteilen, liegt auf dem Tisch. Es braucht nun eine klare politische Entscheidung. Ein Wegducken und Aussitzen der Thematik hilft vielleicht einer orientierungslosen Mehrheitsfraktion im Ilseder Gemeinderat, für Ilsede würden die Folgen jedoch fatal sein und die zukünftige Handlungsfähigkeit der Gemeinde nachhaltig gefährden.

*  *  *
von Marcus Seelis, Vorstandsmitglied CDU Ilsede

Sehnsucht nach Stillstand

Die Lahstedter und Ilseder SPD haben gemeinsam einer Fusion der beiden Gemeinden eine Absage erteilt und wollen lieber an einer „Selbstentschuldung“ arbeiten. Glauben Ilsede und Lahstedt wirklich, jeweils als 10.000-Seelen-Gemeinde bestehen zu können? Welche Handlungsmöglichkeiten werden Mini-Verwaltungseinheiten in Zukunft haben? Erst recht wenn es vom „Verwalten“ zum „Gestalten“ geht, ist eine Mindestgröße schlicht unumgänglich.

Ilsede hat eine Lücke von mehr als 20% im aktuellen Haushalt. Damit ist klar, dass man diese Größenordnung nicht einfach ersparen kann, sondern tiefe strukturelle Veränderungen herbeiführen muss. Vor 40 Jahren war die Gründung der Gemeinde Ilsede sicherlich die richtige Antwort auf die Herausforderung der damaligen Zeit. Jetzt ist es wieder an der Zeit, über neue Strukturen zu sprechen. Werden unsere Straßen schlechter oder die Schulen weniger, wenn das Rathaus in Gadenstedt oder Peine steht? Oder können wir gar profitieren, wenn ein Profi-Team eine Aufgabe übernimmt, anstatt dass ein einzelner Mitarbeiter sich um mehrere verschiedene Themenbereiche kümmern muss?

In der Zukunftsdiskussion der Gemeinde Ilsede kommt sehr häufig die Sehnsucht nach Stillstand zum Vorschein – alles ist gut, wenn es bleibt wie es ist. Der Ilseder Gemeinderat hat es in dieser Wahlperiode nicht geschafft, der Gemeinde eine entscheidende Zukunftsausrichtung zu geben, sondern verharrt in überlieferten Strukturen. Die SPD hat sogar beschlossen, die Anzahl der Gemeinderats-Posten noch zu vergrößern. Siegen hier vielleicht eher die Beständigkeit, das Kleben an den Stühlen vor dem Wohl der Gemeinde? Die Bürger haben im September die Wahl.

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28. Dezember 2010

Frauen Union erlebte hitzige Debatte um Hartz-IV-Gesetz in Berlin

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Ewa Klamt besuchte die Peiner Frauen Union Berlin und konnte dort der hitzigen Debatte um das Hartz IV Gesetz in der Plenarsitzung im Bundestag beiwohnen.

Klamt begrüßte die Gruppe im Bundestag, erläuterte ihre Arbeit und gab Hintergrund-
informationen zu der gerade besuchten Plenarsitzung.

von links: B. Nowak-Röttger, C. Heuer, M. Övermöhle-Mühlbach, R. Rehnelt, M. Olm
Zwei Tage verbrachte die Besuchergruppe in der Hauptstadt. Neben dem Bundestag und der Plenarsitzung stand das Kanzleramt auf dem Programm. Hier empfing ein wissenschaftlicher Mitarbeiter die Peiner und führte sie fachkundig durchs Kanzleramt. Es wurde die Architektur des Gebäudes erklärt und auf die speziellen räumlichen und technischen Anforderungen der Sitzungsräume eingegangen. In der Gemäldegalerie der Altkanzler wurde besonders der künstlerische Hintergrund der einzelnen Gemälde erläutert.

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23. Dezember 2010

Heiße Erbsensuppe zugunsten Ölsburger Kinder

An den vier Advents-Samstagen konnten sich die Ilseder mit heißer Erbsensuppe, Glühwein und Kakao stärken. Michael Hartwig von CPS Catering, der auch das Bistro Currywurst & Coffee in Ilsede betreibt, hat leckere Erbsensuppe gekocht und die gesamten Einnahmen werden für zwei soziale Projekte in Ölsburg gespendet. Die CDU Ilsede hat ihn am 4. Advents-Samstag tatkräftig unterstützt.

Erbsensuppe-Verkauf
Die Erbsensuppe war lecker – und sehr heiß
Bei der Aktion „Frühstück für jedes Kind“ an der Ölsburger Grundschule kümmern sich mehrere Frauen zweimal in der Woche um ein gesundes Frühstück für alle Schulkinder. Es werden Brote belegt und Gemüse und Obst geschnippelt. Das Frühstück kosten nur 50 Cent, und bedürftige Kinder zahlen gar nichts. Als zweites Projekt soll der Spielplatz Schillerpark in Ölsburg von dem Erbsensuppen-Verkauf profitieren.

Insgesamt sind in den vier Wochen über 500 Euro zusammen gekommen. Die gesamten Einnahmen gehen an die beiden Projekte. Sämtliche Kosten, also sowohl für die Zutaten als auch für den Lohn der Mitarbeiter, trägt Hartwig. Am 4. Advents-Samstag haben ihn die beiden Vorstandsmitglieder der CDU Ilsede, Gisela Braackmann und Melanie Olm, tatkräftig unterstützt. „Ich freue mich, dass Gisela und Melanie den Verkauf in die Hand genommen haben“, so Hartwig.

Beide würden auf jeden Fall für weitere Aktionen zur Verfügung stehen. „Es hat richtig Spaß gemacht“ sagte Braackmann. Und Olm fügte hinzu „Und geschmeckt hat es auch allen!“

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11. Dezember 2010

Was nun, Frau Heuer? Was tun, Herr Streichert? 

"Wie soll es weitergehen?" Die Gruppe aus SPD/Grüne/Dr. Rohne hat Bürgermeister Brandes, der sich in Gesprächen mit Bürgermeister Grimm, dem Landkreis Peine und dem Land Niedersachsen in sondierenden Fusionsgesprächen (die Zeitungen berichteten) befindet, einen "Bärendienst" erwiesen. Die Gruppe SPD/Grüne/Dr. Rohne (die Mehrheit im Rat der Gemeinde Ilsede) änderte die Tagesordnung der Dezembersitzung und vertagte die Diskussion und die Abstimmung über den Auseinandersetzungsvertrag, der für die Auflösung des Planungsverbandes Ilseder Hütte (beschlossen zum Ablauf des Jahres 2011) erforderlich ist.

Ergebnis: Verbitterung und Enttäuschung in Lahstedt. Die PAZ titelte: "Die Fusion ist für Lahstedt vorerst erledigt" und zitiert Aussagen der Fraktionsvorsitzenden und des Lahstedter Bürgermeisters.

Diese Vorgehensweise war eine Steilvorlage für alle Gegner einer möglichen Fusion von Lahstedt und Ilsede. Die Erklärungen einzelner Ratsmitglieder der Gruppe, keine Blockierer zu sein und auch zweifelsohne für eine Fusion zu sein, wurden öffentlich  mehr oder weniger als nur Lippenbekenntnisse wahrgenommen. Nein, liebe Ratsmehrheit, so schafft man kein Vertrauen in Richtung Lahstedt!

Nun wird den Bürgern in der PAZ vom 10.12.2010 erklärt, dass Vertrag von vertragen kommt (Zitat: Marita Heuer). Doch derartige Erklärungen und völlig unnötige öffentliche  Belehrungen in Richtung Lahstedt reichen nun wirklich nicht aus. Für Vertragverhandlungen und Verträge sind Zuverlässigkeit, Vertrauen und ein guter Ruf unverzichtbar, und die Mehrheit im Ilseder Rat scheint dieses einfach nicht zu beachten und noch schlimmer, auch nicht danach zu handeln.  

Was nun,  Frau Heuer? Was tun, Herr Streichert?

In einem offenen Brief an Landrat Franz Einhaus fordert Andreas Leinz (CDU, Mitglied im Kreistag und im Ilseder Gemeinderat), die Themen Fusion und Revitalisierung des Hüttengeländes zur Chefsache zu machen.

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26. November 2010

CDU Ilsede diskutiert mit Greenpeace über Atommüll-Entsorgung

Demokratie lebt davon, dass es verschiedene Meinungen gibt, und es ist demokratische Kultur, beiden Seiten ein Forum zu geben. Greenpeace hat in den letzten 30 Jahren viel erreicht. Das wir die Atomkraft heute überhaupt als "Brückentechnologie" betrachten, ist sicherlich zu einem großen Teil Greenpeace zu verdanken. Angesichts der Tatsache, dass mit Asse, Morsleben, Konrad und Gorleben alle vier Atommüller-"Lager" im Umkreis von 150km um Ilsede liegen, ist dies gerade für unsere Gemeinde ein hochaktuelles Thema.

Das Foto zeigt von links: Marcus Seelis (CDU), Jens Voltmer und Matthias Preissner von Greenpeace, Lutz Schrader (CDU)
Im August letzten Jahres hatte die CDU Ilsede mit interessierten Peinern das Erkundungsbergwerk in Gorleben und das Zwischenlager besucht. Wir haben - vor allem durch die Offenheit der Betreiber - einen positiven Eindruck mitgenommen (Bericht siehe Infobrief Oktober 2010).

Wir haben Jens Voltmer und Matthias Preissner von Greenpeace eingeladen, mit uns über das Thema Atommüll-Endlagerung zu diskutieren. Herr Preissner – selbst ehrenamtlich für Greenpeace tätig – referierte ausführlich über alternative Energien, den Beginn der Asse-Nutzung, das Spannungsfeld zwischen „Forschung“ und „Bundessammelstelle“ und die Entstehung der Gorlebener Anlagen.

Die Diskussion zwischen den etwa 40 Teilnehmern untereinander – und dies wahrlich nicht nur CDU-Anhänger – und den Referenten konnte nur schwer in Bahnen gehalten werden. Die Positionen waren hart, die Argumente im Ton nicht immer sachlich.

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18. Oktober 2010

Infobrief Oktober 2010

Infobrief Oktober 2010Die Oktober-Ausgabe des Ilseder CDU Infobriefs ist fertig, und wir möchten Sie wieder über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden halten. In der aktuellen Ausgabe zeigen wir anhand unserer Taten auf, was wir unter verlässlicher Politik verstehen. Außerdem berichten wir über den Preis, den wir mit dem Infobrief errungen haben sowie über viele andere interessante Themen. Die gedruckte Ausgabe wird in dieser Woche an alle Ilseder Haushalte mit Tagespost verteilt.

Im Zusammenhang mit dem Besuch des Erkundungsbergwerks Gorleben im August möchten wir auf die Diskussionsveranstaltung mit Greenpeace am 26.11.2010 hinweisen (siehe Veranstaltungskalender).

Lesen Sie in dieser Ausgabe:
  • Verlässlichkeit - Ein Vergleich zwischen Wahlprogramm und Wirklichkeit
  • Gruppenbild mit Castoren - Besuch im Erkundungsbergwerk Gorleben
  • Beste Parteizeitung - Ilseder Infobrief gewinnt 1. Preis
  • Unsere Kindertagesstätten - Viel Leistung für wenig Geld
  • Ewa Klamt MdB besucht Ilsede - Interview zur Zukunft unserer Kinder und Familienpolitik
  • Flotte Bienen - Radtour zum Lehrbienenstand
  • EXIT - Neue politische Bücher
  • Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

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7. Oktober 2010

Der Ast auf dem wir sitzen ...

Auf Einladung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder,  besuchte das Ilseder CDU-Mitglied Dr. Eberhard Weiß in seiner Eigenschaft als Mitglied des „Bundesfachausschusses Klima, Umwelt und Energie“ den Kongress „Der Ast auf dem wir sitzen… Entscheidung für biologische Vielfalt und Klima“ im Berliner Reichstag.

Das Foto zeigt von links: Dr. Christian Ruck, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Martin Meister, Hideki Minamikawa, Dr. Norbert Röttgen, Dirk Niebel, Dr. Everton Vieira Vargas
Die Veranstaltung diente dazu, vor den Gipfeln der Vereinten Nationen in Nogaya (Japan) und Cancun (Mexiko) über den Stand der Diskussion hinsichtlich des Klimaschutzes und damit verbunden der Erhaltung der biologischen Vielfalt auf unserer Erde zu informieren. Ziel der beiden UN-Gipfel wird es sein, die Weltgemeinschaften nach den enttäuschenden Ergebnissen des Kopenhagener Gipfels dazu zu bewegen, sich endlich zu wirkungsvollen Maßnahmen durchzuringen, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und so den Weg in eine Nachhaltige Entwicklung weisen.

Nach einer Einführung in die Thematik durch den stellvertretenden Fraktionssitzenden Dr. Christian Ruck, der ein klares Bekenntnis zur Bewahrung der Schöpfung forderte, wurde der Kongress von Volker Kauder eröffnet, der die Bewahrung der biologischen Vielfalt als ein zentrales Thema der CDU und als ein existentielles Problem der Menschheit bezeichnete. Umwelt und Klima stellen kein nationales Problem mehr dar, wobei deren Schutz ohne das Zutun der aufstrebenden Länder wie China, Indien und Brasilien nicht möglich sein wird. Er schloss mit dem Satz: „Der Ast auf dem wir sitzen hält nicht mehr viel aus“.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete zweifellos die Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, in der sie an die Verantwortung der Weltgemeinschaft für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und damit die Verantwortung für Klima und Umwelt, die eng verbunden sind mit Fragen der Energieversorgung, erinnerte.

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16. September 2010

Frauen-Union besucht Ilseder Druckerei Braackmann

Am Donnerstag, den 16.09.2010 traf sich die FU Peine, um die Druckerei Burkhard Braackmann in Ilsede zu besichtigen. Unter fachkundiger Leitung der Familie Braackmann konnten sich die Teilnehmer ein Bild vom täglichen Ablauf innerhalb des Betriebes machen.

Die Druckerei ist ein Familienunternehmen, welches 1930 gegründet wurde und mittlerweile in der 4. Generation geführt wird. Nach einem herzlichen Empfang durch Gisela und Burkhard Braackmann gegen 18 Uhr, startete die Führung durch die Firma in der Druckvorstufe. Dort erzählte der Junior-Chef Jan Braackmann, Leiter der Vorstufe, etwas über die Vorzüge des Digitaldrucks und erklärte die Plattenbelichtung.

Weiter ging es in der Produktionshalle. Hier angekommen, erklärte das fachkundige Stammpersonal die Funktionsweisen der beeindruckenden Maschinen – von der HEIDELBERGER Offset-Druckmaschine bis zur Falzmaschine.

Danach gab es eine kleine Verschnaufpause in der Vorstufe, wo den Besuchern Getränke und köstliche Canapés gereicht wurden. Nach dieser Stärkung war noch einmal Eigeninitiative gefordert: Unter professioneller Anleitung wurden dann von den Teilnehmern eigenhändig gedrehte Notizblöcke gefertigt

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6. September 2010

Drei Peiner in die Bundesfachausschüsse der CDU Deutschlands berufen

Mit Melanie Olm und Dr. Eberhard Weiss beraten zwei Ilseder den Bundesvorstand

Für die 17. Legislaturperiode wurden über den CDU Landesverband Braunschweig  Melanie Olm und Dr. Eberhard Weiß, beide aus dem Gemeindeverband Ilsede, sowie aus Hohenhameln Silke Weyberg in das Gremium der Bundesfachausschüsse berufen. Melanie Olm belegt den Ausschuss für Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte, Dr. Eberhard Weiß den Ausschuss für Klima-, Umwelt und Energiepolitik sowie Silke Weyberg den Ausschuss Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Der Kreisverband Peine stellt damit im Landesverband Braunschweig überdurchschnittlich viele Mitglieder der Bundesfachausschüsse. „Die Besetzungen werden unsere fachliche Arbeit im CDU-Kreisvorstand sicher bereichern“, freut sich Kreisvorsitzende Silke Weyberg.

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28. August 2010

Ilseder Infobrief ist "beste Parteizeitung"

Die Ilseder CDU hat mit ihrem "Infobrief für Ilsede" den 1. Preis als beste Parteizeitung in Niedersachsen gewonnen. Auf dem Landesparteitag in Lingen wurden die Sieger des vom CDU-Landesvorstand ausgeschriebenen Wettbewerbs geehrt.

An dem Wettbewerb um die beste Parteizeitung konnten als Kreis-, Stadt-, Samtgemeinde-, Gemeinde- und Ortsverbände der CDU in Niedersachsen teilnehmen. Prämiert wurden Publikationen, die ihren Lesern politische Inhalte und Botschaften auf interessante Weise näher bringen.

Melanie Olm, Marcus Seelis, Gisela Braackmann und Lutz Schrader freuen sich über den Preis
Es wurden Preise in drei Kategorien ausgeschrieben, wobei die Ilseder CDU den Preis in der Kategorie für Publikationen gewonnen hat, die Botschaften der CDU nach außen transportieren. Zielgruppe sind die Bürger, Wähler und Multiplikatoren, nicht nur die eigenen Parteimitglieder. Außerdem wurden Preise in der Kategorie für die beste Mitgliederzeitung und den besten Newsletter vergeben.

Die CDU in Ilsede konnte sich in der Königsklasse Zeitung-Bürgerinformation als Sieger durchsetzen. Unter 31 Einsendungen stach die Zeitung der Ilseder durch gute Aufmachung, hervorragende Druckqualität und interessante Inhalte hervor, wie Juryvorsitzender und medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Wittich Schobert hervorhob.

Dr. Eberhard Weiß nahm in Vertretung des Redaktionsteams die Auszeichnung entgegen. "So etwas kann man nur in hervorragender Teamarbeit erstellen", sagte er und hob gleichzeitig die besondere Rolle der Redaktionsmitglieder Lutz Schrader, Gisela Braackmann, Nils Weber, Melanie Olm und Marcus Seelis für die Erstellung der Zeitung hervor.

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27. August 2010

Ewa Klamt erneut in den Landesvorstand gewählt

Landesparteitag Niedersachsen August 2010
Das Foto zeigt den Delegierten aus Ilsede, Dr. Eberhard Weiß (ganz rechts) im Beisein von Kreisvorsitzender Silke Weyberg (links) und Ewa Klamt MdB (Mitte)

Der Landesparteitag der CDU in Niedersachsen hat am vergangenen Wochenende in Lingen einen neuen Vorstand gewählt.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt wurde mit einem hervorragenden Ergebnis als Beisitzerin im Landesvorstand der CDU in Niedersachsen bestätigt. Diesen Vorstand gehört sie bereits seit 1998 an.

Der Landesparteitag wurde genutzt, um mit vielen Entscheidungsträgern Themen zu besprechen, die den Landkreis Peine betreffen. Im Mittelpunkt stand dabei die Schulpolitik, die intensiv mit Kultusminister Dr. Bernd Althusmann diskutiert wurde.

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13. August 2010

Erkundungsbergwerk Gorleben

Mitte August fährt die CDU Ilsede in das Erkundungsbergwerk Gorleben und ins Atommüll-Zwischenlager. Die Teilnehmer haben interessante Einblicke in den Stand der Endlager-Suche bekommen und durch den direkten Kontakt mit den Fachleuten die Zusammenhänge besser verstehen gelernt.




Einblicke in das Erkundungsbergwerk Gorleben
oben: Erläuterung der Geologie
mitte: Sprengverfahren
unten: Erkundungssohle


Zwischenlager: "Gruppenbild mit Castoren"

Die erste Station des Tages war das Erkundungsbergwerk Gorleben. Der Salzstock Gorleben – im Gegensatz zur Asse wurde er zuvor nicht kommerziell genutzt – wird auf seine Eignung als Atommüll-Endlager für hochradioaktive Abfälle untersucht. Nach dem 10jährigen Moratorium, das am 1. Oktober 2010 abläuft, wird die Erkundung wieder aufgenommen.

Im Erkundungsbergwerk wurde erst ein Teil der Erkundungssohle in 840 m Tiefe aufgefahren. Die Erkundung selbst ist erst zu einem kleinen Teil durchgeführt worden, und selbstredend existiert noch kein Endlagerbereich. Zurzeit finden keine Erkundungsarbeiten statt, sondern die Mannschaft beschäftigt sich ausschließlich mit dem Offenhalten des Bergwerks.

Die Führung durch das Erkundungsbergwerk erfolgt nicht durch Öffentlichkeitsarbeiter mit Hochglanz-Folien, sondern durch Ingenieure, die direkt an den (zurzeit ruhenden) Erkundungsarbeiten beteiligt sind. Ausgiebig wurde die Geologie des Gorlebener Salzstocks erläutert sowie die Maßnahmen unter Tage direkt besichtigt.

Der Nachmittag war für das Brennelementelager, also dem Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle, reserviert. In diesem von der Energiewirtschaft betriebenen Zwischenlager sind die Sicherheitsmaßnahmen ungleich intensiver als im Bergwerk, denn hier stehen die 91 Castor-Behälter, die medienwirksam und unter großem Polizeiaufgebot mit Bahn und Tieflader dort hintransportiert wurden.

Besuchern ist es möglich, die Lagerhalle mit den Castor-Behältern zu betreten und von einer Empore direkt auf die Castoren zu blicken. Ein langer Arm genügt nicht, um die Behälter zu berühren, aber weniger als 100m Luftlinie trennen uns, ohne dass etwas anderes als Luft zwischen uns und den Behältern wäre.

Dieser Tag hat intensive Einblicke in die betriebene aufwändige Sicherheit gewährt, aber auch in die Notwendigkeit, den schon bestehenden Atommüll irgendwann einmal endzulagern. Die 1 Mill. Jahre, die der Atommüll gelagert werden muss, mögen uns unüberschaubar erscheinen. Die geologischen Zeiträume von 250 Mill. Jahren, die das Gorleben-Salz bereits alt ist, lässt aber erahnen, warum die Geologen mit so viel Zuversicht und Selbstbewusstsein bei ihrer Arbeit sind.

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29. Juli 2010

Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt besucht Gemeinde Ilsede

Die Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt hat im Rahmen ihrer Sommertour im Juli die Gemeinde Ilsede besucht. Sie wurde im Rathaus von Bürgermeister Wilfried Brandes und seinem Stellvertreter Otto-Heinz Fründt empfangen. 


v.l.n.r.: Elisabeth Seelis, Melanie Olm, Lutz Schrader, Günter Mertins, Christel Stöter-Behme, Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes, Ewa Klamt MdB
Bürgermeister Brandes ging auf die Entwicklung der Gemeinde Ilsede ein und erläuterte insbesondere die strukturellen Probleme im Zusammenhang mit der Schließung des Hochofenwerkes. Zentrales Thema ist insbesondere die Vermarktung des Hüttengeländes, nachdem die Sanierung abgeschlossen ist. Auch wurde das Thema „Fusion“ in Zusammenhang mit dem Zukunftsvertrag des Landes Niedersachsen diskutiert.  

Bei dem anschließenden Besuch des Hüttengeländes wurde von Bürgermeister Brandes auch die Situation des Kugelwasserturmes angesprochen. Dieser Turm steht unter Denkmalschutz und bedarf nach 150 Jahren dringend der Sanierung. Ewa Klamt, die von den Ratsherren Günter Mertins und Lutz Schrader sowie der Geschäftsführerin Imke Jeske-Werner begleitet wurde, sagte Bürgermeister Brandes zu, sich mit der Bundesumweltstiftung in Verbindung zu setzen, um. Fördermöglichkeiten für den Kugelwasserturm zu erfragen.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch des neuen Puppencafés von Frau Christel Stöter-Behme. Im Beisein von Frau Melanie Olm und der Elternvertreterin Elisabeth Seelis wurde hier die Krippensituation der Gemeinde Ilsede besprochen. Bürgermeister Brandes berichtete, dass es immer schwieriger wird, qualifiziertes Personal für die Krippen und Kindertagesstätten zu bekommen. Des weiteren mahnte Bürgermeister Brandes an, dass der Bund und das Land Niedersachsen ihre finanziellen Zusagen erfüllen müssen, damit der Rechtsanspruch zur Umsetzung des Krippenplatzangebotes auch vollständig erfüllt werden könne. Von den Kommunen sei dieses auf Dauer allein nicht zu schaffen.

Klein Ilsedes Ortsbürgermeister Lutz Schrader fragte nach dem Sachstand des Ausbaus der Bundesstraße 444. Ihm liegen bereits jetzt schriftliche Beschwerden vor. Ewa Klamt sicherte zu, beim Straßenbauamt Wolfenbüttel nach dem Sachstand des Planfeststellungsverfahrens zu fragen.

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3. Juni 2010

Politische Diskussion um Freiheit und Sicherheit in Kobergers Werkstatt

Einen sehr reizvolle Veranstaltungsort hatten sich Manfred Unruh und die Ilseder CDU für eine Lesung politischer Bücher ausgesucht: Die Werkstatt der Spedition Koberger in Ilsede. Vier Bücher hatte Manfred Unruh ausgesucht: Zwei Bücher zum Islamismus – oder eher zum Kampf der westlichen Welt gegen des Islamismus - und zwei Bücher, die sich mit dem Verlust von Bürgerrechten im Zuge des „Kriegs gegen den Terror“ beschäftigen. Eine sehr gelungene Auswahl, denn hier wird klar, wie viele Dimensionen unser Konflikt mit der islamischen Welt hat, der sich nicht nur auf Taliban, Abu Ghraib, Burka und Öl reduzieren lässt.

Manfred Unruh liest in der Spedition Koberger
Manfred Unruh liest in der Spedition Koberger
Zwanzig interessierte Zuhörer folgten den von Manfred Unruh gelesenen Ausschnitten aus den Büchern. Während die ersten beiden Bücher noch aufmerksam zur Kenntnis genommen wurden, entwickelte sich bei Ilija Trojanows and Juli Zehs Buch „Angriff auf die Freiheit“ eine lebhafte Diskussion um Überwachung, Kontrollen, Bürokratie – und Verschwörung. Mehrere Zuhörer konnten positive Beispiele für Überwachung anführen, beispielsweise die Aufklärung von Verbrechung durch Videoüberwachung. Aber vielen war auch mulmig angesichts der Vielzahl von Überwachungseinrichtungen.

Das Buch beginnt als Prolog mit einer alltäglichen Szene am Morgen, aber nicht aus der Perspektive des Ich-Erzählers wiedergegeben, sondern aus der eines externen allwissenden Beobachters. In Zeiten, in denen wir freiwillig (Kundenkarten, Facebook) und unfreiwillig (biometrische Merkmale im Personalausweis) massenhaft persönliche Daten preisgeben, verschwimmt die Grenze zwischen Fiktion und Realität.

Die zwanzig anwesenden Gäste waren so interessiert, dass nicht nur die vor der Lesung geplante „kurze“ Unternehmensführung dann noch eine ¾ Stunde dauerte, sondern auch die Diskussion länger ausfiel als die eigentliche Lesung.

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2. Juni 2010

CDU Ilsede nimmt Kurs auf Peine

Fusionsgespräche von Christdemokraten aus Stadt und Gemeinde auf dem Hüttengelände

Die Ilseder Christdemokraten haben sich für ihren Wunschpartner bei einer Fusion festgelegt: Gestern trafen sie sich mit der Peiner CDU.

Lesen Sie den vollständigen PAZ-Artikel hier.

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30. Mai 2010

Auf Tuchfühlung mit den Bienen

Am Sonnabend bot sich für Bürger der Gemeinde Ilsede die Möglichkeit der Sache mit den Bienen und den Blümchen einmal auf den Grund zu gehen. Der CDU Gemeindeverband Ilsede veranstaltete eine Radtour vom Ilseder Hüttengelände zum Lehrbienenstand des Imkervereins Peine im Ökogarten der IGS Vöhrum.


Imker Hannes Beims
Hier angekommen gab es zunächst eine kurze Einführung in das durchorganisierte Leben im Bienenstaat ehe die Teilnehmer auf Tuchfühlung mit den geringelten Insekten gehen konnten.  Der Lahstedter Imker Hannes Beims erklärte den Interessierten, wie nun aus Naktar der Honig produziert wird, wie Waben gebaut werden und wie die fleißigen Insekten es schaffen über 90% der Bestäubungsleistung weltweit zu übernehmen.

Komplett ohne Schutzanzüge gingen die Teilnehmer auf Tuchfühlung, hielten Bienenbesetzte Waben in der Hand oder kosteten den frischen Honig direkt aus der Wabe – und das alles ohne, dass einer der Beteiligten gestochen wurde. Krönender Abschluss der Bienendemonstration war das Suchen und Kennzeichnen einer frisch geschlüpften, unbegatteten Königin, die mit einem farbigen Punkt gekrönt wurde.

Abschließend fand eine Führung durch den Ökogarten unter der Leitung von Frau Gube statt.

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12. Mai 2009

Infobrief Mai 2010

Der aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte in Ilsede verteilt. Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem: Infobrief Mai 2010
  • Hähnchenmastanlage Solschen - Eine Stellungnahme der CDU
  • CDU – wer ist das? - Melanie Olm neu im Vorstand
  • Ortsdurchfahrt Groß Bülten - Vorschlag von CDU und FDP
  • Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps
  • Wo spielt die Musik? - Die aktuelle Fusionsdebatte
  • von Weizsäcker: Ein deutsches Leben - Neue politische Bücher
  • Der erste Rausch mit 13 - Der schmale Grat zum Missbrauch
  • Gschmäckle: Gutachten-Vergabe und SPD beschließt Erhöhung der Ratssitze

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7. Mai 2010

Hähnchenmastanlage Solschen - eine Stellungnahme

Landwirt Christoph Ehlers plant den Bau eines Hähnchenmaststalls südlich von Klein Solschen. Knapp 40.000 Küken werden dort pro Durchgang gemästet. Wird es zu Geruchsbelästigungen für die Anwohner kommen? Ist die Hähnchenmast „barbarische Tierhaltung“, oder eher der Spiegel unserer Gesellschaft, die fettarmes, gesundes und preiswertes Fleisch möchte?


Sind wir wirklich so naiv zu glauben, unser Hähnchen-
brustfilet hätte vorher so gelebt?
Der geplante Hähnchenmaststall von Christoph Ehlers soll etwas 1.000 m südlichen von Klein Solschen entstehen. Etwa sieben Mal im Jahr werden knapp 40.000 Küken angeliefert, sechs Wochen lang gemästet und dann zum Schlachthof abtransportiert. Danach wird der Stall gesäubert und der Mist auf die Felder verteilt. Hähnchenmist ist ein begehrter Dünger und alles andere als „Abfall“. Für die Abfuhr des Mists sowie die Tiertransporte und Futterlieferungen rechnet Ehlers mit etwa fünf bis sieben Lkw im Monat.

„Privilegierte Vorhaben“ ohne Entscheidung der Gemeinde
Der Bauantrag liegt derzeit beim Landkreis. Bei solchen landwirtschaftlichen Betrieben handelt es sich um sogenannte "privilegierte Vorhaben", die von der Behörde genehmigt werden müssen, sofern alle Auflagen erfüllt sind. Sowohl die Gemeinde als auch der Landkreis hat hier keinen eigenen Entscheidungsspielraum.

Soll mit dem Baurecht der Tierschutz verbessert werden?
Bei einer Hähnchenmastanlage gibt es verschiedene Interessen. Für den Landwirt ist es eine Einkommensquelle, um sinkende Einnahmen aus anderen Bereichen (zum Beispiel aus dem Ackerbau) zu kompensieren. Der Anwohner fürchtet um die Geruchsbelästigung. Verbraucher möchten gerne gesundes, preiswertes Fleisch. Und wir alle wollen glückliche Hühner. Passen diese Forderungen zusammen? Sind wir naiv wenn wir glauben, der Landwirt würde jedem Tier einzeln gute Nacht sagen? Die Entwicklung macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. Kleinbetriebe sind heute leider nur noch in Nischenmärkten überlebensfähig.

Wie viel hat eine Hähnchenmastanlage mit 40.000 Tieren gemein mit unserer Vorstellung von einem respektvollen Umgang mit Tieren? Vermutlich nicht allzu viel. Wir dürfen aber nicht von unseren einheimischen Landwirten verlangen, dass sie Vorreiter im Tierschutz sind und die gesetzlichen Vorgaben übererfüllen – und damit die knappen Erträge aus der Landwirtschaft weiter verringern. Das aktuelle Tierschutzgesetz, das bis zu 25 Tiere pro Quadratmeter erlaubt, geht übrigens auf die Grüne Ministerin Renate Künast zurück.

Wir sollten nicht versuchen, über den Protest gegen Baugenehmigungen, auf die die Betreiber einen gesetzlichen Anspruch haben, den Tierschutz zu verbessern. Damit erreichen wir im Zweifel genau das Gegenteil.

Was wir tun können
Vom Verbraucher gekauftes Fleisch muss irgendwo produziert werden. Es ist besser, wir produzieren das Fleisch hier in Ilsede, als wenn es von weit her transportiert werden muss und außerhalb der hiesigen Standards produziert wird. Damit helfen wir
dem Tierschutz, und wir stärken unsere einheimischen Landwirte.

Ilsede ist eine ländlich geprägte Gemeinde. Wir haben nur wenig Industrie und keine Bodenschätze. Daher sollten wir unseren Landwirten den Rücken stärken, anstatt sie an den Pranger zu stellen.

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21. April 2010

CDU Ilsede schaut nach Peine

Mitglieder diskutieren auf der Jahreshauptversammlung am 15. April 2010 über mögliche Fusionspartner +++ Erster Kreisrat Henning Heiß zu Gast +++ Melanie Olm neu in der Vorstand gewählt 

Noch bevor der Zukunftsvertrag Niedersachsen, bei denen fusionierte Gemeinden eine 75%ige Schuldenhilfe durch das Land Niedersachsen bekommen, in Kraft war, hat sich die CDU Ilsede nach einem möglichen Partner umgesehen. Lahstedt schien nicht nur die naheliegendste Lösung, sondern auch die einzig denkbare zu sein. Jetzt hat sich eine zweite Alternative aufgetan, die auf der Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbands Ilsede am 15. April 2010 eifrig diskutiert wurde: Eine Fusion der Gemeinde Ilsede mit der Stadt Peine. Das Votum der anwesenden Mitglieder war eindeutig: Die Stadt Peine als Partner ist sehr attraktiv, und zusammen können Ilsede und Peine viel erreichen. Angst vor eine Übermacht der größeren Stadt haben die Ilseder nicht - bei einem Zusammengehen hätte Ilsede rund ein Viertel der Ratssitze und würde sich damit als starken Partner einbringen. Nicht nur räumlich ergänzen sich Ilsede und Peine ideal, sondern beide Gebietskörperschaften rüsten sich damit für die Zukunft, die nach handlungs­fähigen Verwaltungseinheiten verlangt.

Melanie Olm
Melanie Olm
Als Gast hatten die Ilseder den Ersten Kreisrat Henning Heiß eingeladen, um gemeinsam über die Chancen des Zukunftsvertrags für die Region zu diskutieren. Auch der Landkreis Peine sieht den dringenden Handlungsbedarf, insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzsituation der Gemeinden Ilsede und Lahstedt, die kommunalen Einheiten zukunftsfähig aufzustellen und begrüßt die Aktivitäten der Ilseder CDU. Dass dabei kein Stein auf dem anderen bleiben und bei einer Fusion Ilsede/Peine auch die Struktur des Landkreises auf dem Prüfstand stehen wird, ist Teil dieser Chance - und Risiko zugleich - die der Zukunftsvertrag bietet.

Die Mitglieder haben die Ölsburgerin Melanie Olm neu in den Vorstand der Ilseder CDU gewählt. Die 20jährige Studentin der evangelischen Theologie wird das CDU-Team aktiv verstärken und besonders die Belange jüngerer Menschen in die politische Arbeit einbringen.

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29. März 2010

"Hochzeitsglocken läuten für Peine und Ilsede"

„Hochzeitsglocken läuten für Peine und Ilsede“, so titelte die Peiner Allgemeine Zeitung vom 24. März 2010 und eventuell rieben Sie sich auch die Augen und schauten auf den Kalender. Doch für einen vorgezogenen Aprilscherz war es nun wirklich noch zu früh.

Die Lokalredakteure Thomas Kröger für die Stadt Peine und  Thorsten Pifan für Ilsede hatten einen Wortbeitrag von Karl-Heinrich Belte (Peiner Bürger) bei der letzten Kreistagssitzung zum Anlass genommen, den Blick bei der aktuellen Fusions-Debatte auf Peine und Ilsede zu lenken. Nun  erleben wir gerade diese ausgesprochen lebhafte, interessante und zugegeben reizvolle Diskussion, die im Übrigen auch überregional Interesse findet.

Wir wären jetzt unredlich, wenn wir behaupten würden, dass wir in CDU/FDP-Fraktion und im CDU-Gemeindeverbandsvorstand nicht auch über eine mögliche  Konstellation Ilsede - Peine nachgedacht hätten. Aber es verbot sich für uns, darüber öffentlich zu sprechen. Gerade die gute Zusammenarbeit zwischen der Ilseder CDU/FDP-Fraktion (in der Person von Günter Mertins) mit  den Vertretern aus Lahstedt im Planungsverband „Ilseder Hütte“ sowie im Zweckverband machte es uns unmöglich,  öffentlich über eine mögliche andere Ausrichtung Ilsedes laut nachzudenken. Ilsede und Lahstedt, das sind (oder vielleicht besser: waren?) die Partner für eine Fusion. Wir hatten nun lange Zeit  die Hoffnung, dass sich die Kommunalpolitik Lahstedts zumindest auf einen ergebnisoffenen Diskussionsprozess einlassen könnte. Doch was geschah: Lahstedt zeigte uns in Ilsede von Anfang an fraktionsübergreifend und einträchtig strikte Ablehnung und nur die „kalte Schulter“.

Ilsede hat über 12 Millionen Euro Schulden! Diese Generation lebt auf Pump und wir haben nicht das Recht, die Freiheit unserer Kinder immer stärker einzuschränken. Das ist unanständig! Das Land Niedersachsen kann uns als Gemeinde Ilsede helfen. Wir können einen Zukunftsvertrag mit dem Land schließen, ein Teil der Schulden könnte uns abgenommen werden. Sollen wir diese Chance wirklich ungenutzt vorbeiziehen lassen?  Unser Fraktonsvorsitzender Günter Mertins bringt es auf den Punkt: „Ilsede muss etwas tun und Ilsede wird etwas tun!“  Ilsede und Peine ist also eine weitere Option, über die wir zu diskutieren haben.

Wir bitten Sie daher: Bringen Sie sich mit Ihrer Meinung in die öffentliche und parteiinterne Diskussion ein.

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29. März 2010

Einladung zur Mitgliederversammlung

Zur Mitgliederversammlung laden wir alle Mitglieder des CDU Gemeindeverbands Ilsede herzlich ein. Die Mitgliederversammlung findet statt am

Donnerstag, 15. April 2010 um 19.00 Uhr
in der Gaststätte Groß Bültener Hof,
31241 Ilsede, Triftweg 2

Als Gast begrüßen wir den Erster Kreisrat Herr Henning Heiß zum Thema "Zukunftsvertrag - eine Chance für unsere Region?"

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24. Februar 2010

Arbeitskreis Schule spricht mit Staatssekretär Althusmann 

In einem Gespräch mit dem Staatssekretär im Kultusministerium Dr. Bernd Althusmann wurde konstruktiv über mögliche Veränderungen durch die demografische Entwicklung, den Fortbestand der Hauptschulen und das Abitur nach 12 Schuljahren diskutiert. 


Das Bild zeigt von links: Arbeitskreissprecher Michael Künzler, Gemeindeverbandsvorsitzender Ilsede Lutz Schrader, Kreisvorsitzende Silke Weyberg, Staatssekretär Dr. Bernd Althusmann, Ursula Kalkreuth und Roland Schönaich.
Der Arbeitskreis Schule des CDU Kreisverbandes Peine wurde aufgrund eines Beschlusses des letzten Kreisparteitages, mit dem Ziel sich für eine zukunftsweisende Schulstruktur und den Erhalt aller Schulstandorte im Landkreis Peine einzusetzen, ins Leben gerufen. Im Gespräch mit Althusmann erzielte man Einigkeit über eine wohnortnahe Beschulung. Der Staatssekretär wies insbesondere auf die Möglichkeit der Kooperationen zwischen Haupt- und Realschulen hin. Man war sich einig, dass in der Diskussion um das Abitur nach 12 viel mehr über die Möglichkeiten des Abiturs nach 13 Jahren an beruflichen Gymnasien informiert werden muss. Das bestehende Schulsystem hat viele Möglichkeiten, die leider oft nicht bekannt sind. Der Arbeitskreis bat den Staatssekretär die Experimentiermöglichkeiten der Schulen vor Ort zu erweitern und unterschiedliche Formen gemeinsamer Beschulung z.B. in Sekundarschulen zu prüfen.

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21. Januar 2010

Der erste Rausch mit 13 

Alkohol hilft, sich zu entspannen. Alkohol fördert die Geselligkeit. Alkohol ist immer und überall zu haben. Weil Alkohol so „gut“ ist, ist er so gefährlich, gerade für Kinder und Jugendliche. Die Referentinnen Angelika Kahl vom Lukas-Werk und Heike Kubow vom Jugendschutz des Landkreises Peine haben auf einer Veranstaltung der Ilseder CDU aufgezeigt, wie man als Eltern den sehr schmalen Grat zwischen verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol und Missbrauch gemeinsam mit seinen Kindern meistern kann.

Angelika Kahl beim Vortrag zu Alkoholprävention
Angelika Kahl gibt Eltern Tipps zum Schutz ihrer Kinder
Den ersten Kontakt mit Alkohol haben Kinder durchschnittlich mit 13 Jahren, den ersten Rausch mit nicht mal 14. Dabei entwickelt knapp jeder zehnte Jugendliche einen riskanten Alkoholkonsum. Etwa 23.000 Krankenhausaufenthalte jährlich von Jugendlichen bis 20 Jahren wegen Alkoholvergiftung sind die Folge, davon knapp 4.000 Kinder bis 15 Jahren. Das ist eine bedrohliche Zunahme seit dem Jahr 2000 um 143%. Die weiteren körperlichen und sozialen Schäden sind offensichtlich.

Warum trinken Kinder? Gruppenstatus, Naivität, Langeweile und Probleme sind die häufigsten Motive. Hier gilt es, seitens der Eltern frühzeitig entgegen zu wirken. Den Kontakt zum Kind niemals abbrechen zu lassen ist die wichtigste Regel. Feste Regel vereinbaren, an den Jugendschutzgesetzen orientieren, die Eigenverantwortung fördern, und Hinschauen, was das Kind macht sind weitere Tipps, die Angelika Kahl Eltern geben kann. Vor allem aber weist die Präventions-Expertin auf die Vorbildfunktion der Eltern hin. Selbst einen verantwortungsvollen Umfang mit Alkohol vorzuleben sei der beste Schutz: "Wir können unsere Kinder nicht erziehen - sie machen uns eh alles nach" (Karl Valentin)

HaLT – Hart am Limit ist ein bundesweites Projekt mit dem Ziel, exzessivem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen früh und präventiv zu begegnen sowie der Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol auf kommunaler Ebene. Dazu gehören Einzel- und Gruppenangebote für betroffene Jugendliche, die Elternberatung aber auch die konsequente Umsetzung des Jugendschutzes sowie Sensibilisierung von Eltern, Lehrern und Verkaufspersonal.

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8. Januar 2010

Infobrief Januar 2010

Der aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte mit Tagespost in Ilsede verteilt. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit den Chancen, die uns der "Zukunftsvertrag Niedersachsen" bringt. Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem: Infobrief Januar 2010
  • Den Handwerker von der Steuer absetzen - Hubert Pflaum erklärt wie
  • Gleich nebenan: Lahstedt - Adenstedt, Gadenstedt, Groß Lafferde, Münstedt und Oberg
  • Zukunftsvertrag - Chance für Ilsede! 
  • Warum ich mich nicht für Politik interessiere - Das neue Buch von Beatrice von Weizsäcker, vorgestellt von Manfred Unruh
  • Strukturen in der Politik (Teil 1) - Gemeinde und kommunale Selbstverwaltung
  • CDU – wer ist das? - Die Menschen hinter der Politik im Profil. Diesmal stellen wir Gisela Braackmann, Nils Weber und Marcus Seelis vor
  • Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder CDU sowie weitere Tipps

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26. November 2009

Braunkohlessen 

Arbeitskreis Ortschronik der Solschener AG Kultur präsentiert virtuellen Ortsrundgang durch die Geschichte. CDU-Kreisvorstand zu Gast.

Beim Braunkohlessen der Ilseder CDU im Groß Solschener Gasthaus "Zur Kastanie" stellten Otto-Heinz Böker und Karsten Hülsing die Geschichte Solschens in vielen Bildern und Anekdoten vor. Alte Aufnahmen wurden aktuellen Fotos gegenübergestellt und zeugten vom steten Wandel des Ortsbildes. Eine wechselvolle Geschichte in den 850 Jahren, die es 2011 zu feiern gibt. Wachstum der beiden Ortsteile, der große Brand in Groß Solschen, Gasthäuser, Höfe und das Pfarrwitwenhaus - das Leben dreht sich immer rund um den Kirchturm.

Vor dem Braunkohlessen tagte der Kreisvorstand der Peiner CDU in Solschen und war anschließend bei der Ilseder Veranstaltung zu Gast.

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12. November 2009

Was bleibt ist ein Gschmäckle 

Der Abriss der Dampfzentrale soll jetzt anstatt der anvisierten über 800.000 EUR nur noch 200.000 bis 300.000 EUR kosten. Dabei wurden mit den hohen Abrisskosten in der Vergangenheit immer wieder Alternativlösungen wie Umbau zu Büros oder die Schaffung eines Museums gerechtfertigt.

Auf ca. 300.000 Euro schätzt der Vorsitzende des Planungsverbandes Ilseder Hütte, Werner Kirschner (SPD), die Abrisskosten für die Dampfzentrale (PAZ vom 11.11.2009). Diese Summe bleibt weit unter der stets von Werner Kirschner genannten Abrisssumme von über 800.00 Euro. Mit dieser Summe, die auch für eine Sanierung und den Ausbau der Dampfzentrale hätte genutzt werden können, jonglierten die Akteure und machten Stimmung.

Nie wurden Werner Kirschner und die Gruppe im Ilseder Rat aus SPD, Dr. Rohne und den Grünen müde, für ihr Projekt eines Museums Dampfzentrale zu werben. Gleichzeitig standen Ratsmitglieder, die einfach nur anderer Meinung waren und die dieses auch öffentlich sagten, unter heftiger Kritik. Auch aus Reihen des Vereins Ilseder Hütte.

Erstaunt kann der Leser der Peiner Allgemeinen Zeitung vom 11.11.2009 lesen, dass die Höhe der ersten kalkulierten Abrisskosten in Höhe von 800.00 Euro dadurch entstanden sind, dass Teile des Gebäudes noch vor wenigen Monaten hätten als Sondermüll entsorgt werden müssen. Eine Notwendigkeit, die nun nicht mehr gegeben ist.

Es bleibt die Frage, warum hören wir erst im November 2009 davon, dass Teile des Gebäudes offensichtlich vor Monaten noch als so stark belastet eingestuft worden sind, dass diese Gebäudeteile als Sondermüll hätten entsorgt werden müssen. Nicht auszudenken, wären in einem mit Schadstoffen belasteten Gebäude Konferenzräume und Ausstellungsflächen gebaut worden! Warum hat man das verschwiegen?

Der Planungsverbandsvorsitzende, Herr Werner Kirschner hat vollkommen Recht:
Was bleibt ist ein "Gschmäckle". Und wer genau wissen möchte, was ein "Gschmäckle" ist, der schlage doch einfach mal nach. Wir empfehlen Wikipedia!

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7. September 2009

Infobrief September 2009 

Der aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte in Ilsede verteilt. Unter dem Motto "Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme" ist das Thema der aktuellen Ausgabe die Ilseder Wirtschaft. Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem: Infobrief September 2009
  • Ilseder Wirtschaft - Das Bekenntnis zur Zukunft
  • Neue politische Bücher - "Die verlogene Gesellschaft" von Oswald Metzger und "Der Weg in den neuen Kalten Krieg" von Peter Scholl-Latour
  • Ilseder Firmenhopping - Ewa Klamt besucht Familienunternehmen in Ilsede
  • Im Schatten und in der Sonne der Solschener Kirche - Ewa Klamt spricht mit Ilseder Unternehmern
  • Frau macht Politik - Frauen Union ist das Netzwerk der Frauen in der CDU
  • Veranstaltungskalender - Alle Veranstaltungen der Ilseder
    CDU sowie weitere Tipps
  • Die Wasserscheide zwischen Klein und Groß Ilsede ... - Informationstag rund ums Wasser

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1. September 2009

Dampfzentrale kann abgerissen werden

Abwägung zwischen finanzieller Belastbarkeit der Gemeinden Ilsede und Lahstedt und Denkmalschutz

Die Ilseder CDU hat sich klar und deutlich für den Abriss der Dampfzentrale ausgesprochen. Wir müssen das unterstützen, was wächst, gedeiht und lebt und uns als Gemeinde nach vorne bringt. Der schönste Umbau der Dampfzentrale in ein Museum hilft uns hier keinen Schritt weiter. Wir begrüßen daher, dass das Niedersächsiche Ministerium für Wissenschaft und Kultur mitgeteilt hat, dass ein Abriss der Dampfzentrale möglich ist. Dabei wurde die finanzielle Belastungsgrenze der Gemeinden Ilsede und Lahstedt gegen den Denkmalschutz aufgewogen. Der Landkreis hat am heutigen Tage die Abrissgenehmigung erteilt. Wir hoffen, dass dann im Gemeinderat wieder Platz ist für Diskussionen, die Ilsede weiter bringen.

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19. August 2009

Presseerklärung zur Schaffung einer Integrationsbeauftragten-Stelle: Ilsede ist kein sozialer Brennpunkt!

Eine klare Absage erteilten die Fraktionen CDU/FDP und FBI dem Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Dr. Rohne, eine Stelle für eine Integrationsbeauftragte bzw. einen Integrationsbeauftragten in Ilsede zu schaffen. „Eine Integrationsproblematik, die die Einrichtung einer solchen Stelle rechtfertigen würde, ist uns in unserer Gemeinde nicht bekannt“, sagen die Fraktionsvorsitzenden Günter Mertins und Ilse Schulz übereinstimmend. Auch der Anteil von 4,46% ausländischer Bürger in Ilsede sei kein Indiz für eine Problematik.


Nach Meinung von Schulz „entsteht Integration aus gegenseitiger Akzeptanz und muss in konkreten Situationen gelebt werden“. Das Bewusstsein für Integration sei in vielen
Bereichen des Gemeindelebens vorhanden (Kindergarten, Schule, Vereine und Organisationen, Jugendpflege etc.) und werde ausreichend berücksichtigt. Besonders im Bereich des Sports bestehen hervorragende Möglichkeiten zu gemeinsamen Aktivitäten. Auch die Begrüßungsaktion für Neugeborene sei eine gute Möglichkeit, frühzeitig mit ausländischen Mitbürgern in Kontakt zu treten.

Günter Mertins: „Die Sprachförderprogramme sind aktive Integrationspolitik und schaffen die Grundlage für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“. Für Schulz stehen „das gemeinsame Erleben und Lernen sowie die Stärkung der Persönlichkeit von jüngster Kindheit an im Mittelpunkt aller Bemühungen“. Beide Ratsmitglieder weisen darauf hin, dass die brisante finanzielle Lage der Gemeinde aus Sicht der CDU/FDP und FBI diese freiwillige Aufgabe nicht rechtfertige: „Wir setzen andere
Prioritäten. Wir haben gerade die „ehrenamtliche“ Stelle für die Gleichstellungsbeauftragte besetzt und sollten dabei helfen, die Stelle mit Leben zu füllen“. Dabei werde das Thema „Integration“ mit Sicherheit eine Rolle spielen.

Nach der Diskussion dieses Antrages im zuständigen Ausschuss hat der Verwaltungsausschuss in nicht öffentlicher Sitzung dem Antrag von SPD/Grüne/Dr. Rohne gegen die Stimmen von CDU/FDP und FBI zugestimmt. Das heißt konkret: Für die Dauer eines halben Jahres muss die Stelle einer (oder eines) Integrationsbeauftragten auf 400€-Basis ausgeschrieben werden. Danach solle die Stelle im Stellenplan für 2010 ausgewiesen werden. Die Diskussion darüber wird im Zuge der Haushaltsberatungen stattfinden.

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8. August 2009

Die Wasserscheide zwischen Klein Ilsede und Groß Ilsede ...

... ist kein Gebirgszug, sondern ein simpler Schieber, der das Netz in einen nördlichen und einen mittleren Teil trennt. Klein Ilsede wird aus den Wasserwerken Wehnsen und Burgdorfer Holz versorgt, während der restliche Teil der Gemeinde Ilsede (noch) Wasser aus Brunnen der Salzgitter Flachstahl geliefert bekommt. Interessante Einblicke in die Thematik der Wasserver- und –entsorgung gewährte der Wasserverband Peine einer Gruppe der Ilseder CDU.

Trink-Wasser
Trink-Wasser 
„Trinkwasser ist das bestüberwachte Lebensmittel“ betont Sandra Ramdohr, beim Wasserverband Peine zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Tatsächlich werden regelmäßig Proben gezogen und analysiert. Die Grenzwerte sind dabei sogar teilweise strenger als für Mineralwasser. Was liegt also näher, als die Führung mit einer Verkostung des in Wehnsen erzeugten Wassers zu beginnen.

Grund- und Oberflächenwasser
Im Wasserwerk Wehnsen wird Grundwasser aus sechs Brunnen kontinuierlich gefördert – einer dient dem Bewässerungsverband, fünf der Trinkwassergewinnung. Das Rohwasser wird zweistufig gefiltert und dabei Mangan und Eisen sowie Kohlensäure abgesondert – dann ist die gute Qualität erreicht.
Trinkwasser aus Grundwasserförderung ist mineralienreicher als Oberflächenwasser wie beispielsweise das „Harzwasser“, welches sukzessive im Südkreis eingespeist werden wird. Dafür enthält Harzwasser weniger Kalk und ist daher „weicher“. Allerdings muss Oberflächenwasser in der Regel aufwändiger gereinigt werden.

Investitionen
Während der Preis für Trinkwasser im Bereich Peine für alle Gemeinden identisch ist, variieren die Abwasserpreise stark. Der Wasserverband hat seit 1996 die Abwasserentsorgung von einigen Gemeinden übernommen, wobei die Netze in verschieden guten Zuständen waren. Außerdem sind die gesetzlichen Anforderungen, gerade im Abwasserbereich, extrem gestiegen – Investitionen damit zwingend notwendig. „Ca. 80 Prozent der Kosten des Wasserverbandes sind Fixkosten. Ein wesentlicher Kostenfaktor resultiert aus Abschreibungen, also aus den Bau-Investitionen in das Netz“ betont Wittemann. Mit einer Angleichung der Preise in mehreren Gemeinden, dem Aufbau eines Solidarbereichs für den Abwasserpreis ähnlich wie beim Trinkwasser, sei aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen daher auch im nächsten Jahrzehnt nicht zu rechnen.

Kein fließendes Wasser in Sicht
Aus hygienischen und Sicherheitsgründen verläuft das Wasser auch im Wasserwerk in geschlossenen Rohrsystemen. Wir haben uns einen Vormittag lang intensiv mit Wasser beschäftigt, aber etwas haben wir abseits von Probenhähnen gar nicht gesehen: Wasser!

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8. Juli 2009

„Im Schatten und in der Sonne der Solschener Kirche“

Ewa Klamt spricht mit Ilseder Unternehmern – Stippvisite auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Groß Bülten – Information über mögliche Lösungen für eine neue Kinderkrippe und den Spielkreis in Solschen

Lunch mit Wirtschaftsvertretern
Ewa Klamt und die CDU Ilsede luden im Juli Vertreter aus Wirtschaft und sozialem Leben der Gemeinde Ilsede zum Lunch in den Groß Bültener Hof ein. In ihrem kurzen Eingangsstatement betonte Frau Klamt erneut die Bedeutung der Betriebe vor Ort, die trotz Wirtschaftskrise für Beschäftigung und damit soziale Absicherung sorgen. Im weiteren bot sich den 30 Besuchern die Möglichkeit, in geselliger Runde mit Ewa Klamt ins Gespräch zu kommen. Sie nahm sich ausführlich Zeit, um von Tisch zu Tisch zu gehen und konnte so Wünsche und Anregungen aus den persönlichen Gesprächen mit auf den Weg in den nächsten Bundestag nehmen.

Aber auch Frau Klamt hatte Gelegenheit, sich selbst, ihren Werdegang und ihre Ziele vorzustellen. Einen Lebenslauf, der sie mit ihrer elterlichen Familie in die USA führte, bei der aber ihr Vater dafür sorgte, dass die Familie wieder nach Deutschland zurückkehrt – bevor das erste Kind 18 Jahre alt wird und sich womöglich entscheidet, für immer dort zu bleiben.

Besuch auf einem Betrieb des Agroteam Ilsede-Lahstedt

Ewa Klamt im Gespräch mit Landwirt Behrend Nottbohm 
Der Groß Bültener Betrieb des Agroteam Ilsede-Lahstedt, der Hof von Behrend Nottbohm, war die zweite Station dieses Tages. Herr Nottbohm berichtete von den Wettbewerbsnachteilen der deutschen Landwirte gegenüber europäischen Mitbewerbern – beginnend bei Genehmigungszeiten für Bauvorhaben bis hin zu weitreichenden Prüfungs- und Nachweispflichten. Frau Klamt als erfahrene Europa-Politikerin konnte hier teilweise Aufklärung anbringen, nahm aber auch dringende Wünsche für die Arbeit in Berlin auf.

Ein Teilnehmer merkte positiv an, dass die meisten Politiker auf den Veranstaltungen eine vorbereitete Rede halten und dann flugs entschwinden, während Frau Klamt sich den Fragen der Teilnehmer stellte.

Kinderkrippe und Spielkreis in Solschen
 Zum Abschluss machte sich Bundestagskandidatin Ewa Klamt ein Bild über die aktuelle Diskussion zur Krippenplanung in der Ilseder Ortschaft Solschen. Sie ließ sich vor Ort von Mitgliedern aus der CDU-Ratsfraktion den aktuellen Stand der Krippengesamtplanung für Ilsede erläutern und sprach mit Mitgliedern des Kirchenvorstandes.

In Solschen sollen 15 Krippenplätze geschaffen werden, und es wird darüber diskutiert, in welchem Gebäuden diese Räume entstehen sollen. Ob ein kirchliches Gebäude ausgebaut oder die ab 2011 zur Verfügung stehende Grundschule umgebaut werden soll.

Beide Lösungen, nämlich Umbau des Schulgebäudes oder Ausbau des Kirchengebäudes haben jeweils Vor- und Nachteile, die wir bereits im letzten Infobrief (Juni 2009) ausführlich dargestellt haben.

Ewa Klamt war beeindruckt von der Atmosphäre des Ensembles der St. Pancratii-Kirche mit dem Spielkreisgebäude und dem zu erweiternden Gebäude für die Krippe – „im Schatten und in der Sonne der Kirche“. Ewa Klamt, die mit ihrer politischen Laufbahn in der Kommunalpolitik begann, erkundigte sich nach den Kosten beider Modelle. Die Kosten für den Umbau des bestehenden alten Gebäudes in dem Ensemble Kirche "Spielkreis" sind laut den Architektenplänen nicht höher als die für den Umbau der Schule veranschlagten Kosten. Der Knackpunkt könnten die

v.l.n.r.: CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Mertins, Bundestagskandidatin Ewa Klamt, Kirchenvorstandsmitglieder Stefanie Neumann und Karl-Gerhard Giffhorn
Folgekosten sein, die für das Schulgebäude auf Grund der Gebäudegröße höher eingeschätzt werden.

Frau Neumann vom Kirchenvorstand befürchtet, dass das gewachsene ehrenamtliche Engagement für den Spielkreis einen herben Einbruch erleben könnte, sollte der Umzug aller Kinder in das Schulgebäude erfolgen. Ewa Klamt dazu: „Es ist immer schade, wenn ehrenamtlichen Engagement zerstört wird.“ Sie machte der Kirchengemeinde, den Eltern und Befürwortern Mut und forderte dazu auf, sich für ihre Lösung stark zu machen. Letztendlich sollte sich das durchsetzen, das im wirklichen Interesse der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger eines Dorfes ist.

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22. Juni 2009

Ilseder Firmenhopping mit Ewa Klamt

Ewa Klamt besucht vier familiengeführte Unternehmen im Ilseder Industriegebiet 'Peiner Feld' und auf dem Hüttengelände

Station 1: Druckerei Braackmann
In der Druckerei Braackmann steht mittlerweile die vierte Generation in den Startlöchern – mit Jan Braackmann im Prepress-Bereich und Sabrina Braackmann in der Kundenbetreuung.

Aufträge können im Offsetdruck oder im Digitaldruck umgesetzt und anschließend in der Buchbinderei im eigenen Haus verarbeitet werden. Von der Visitenkarte bis zum mehrfach personalisierten Mailing einschließlich Postauflieferung reicht das Angebotsspektrum.

80jährige Tradition heißt auch stetige Weiterentwicklung: Firmenchef Burkhard Braackmann stellte die neueste Drucktechnik (Druckplattenbelichter) vor. Es handelt sich um eine CTP-Anlage, die ohne Chemie arbeitet. Firma Braackmann hat somit die richtige Richtung eingeschlagen, um umweltfreundlich zu arbeiten.

Station 2: Koberger Spedition GmbH
Seit über 60 Jahren ist die Spedition Koberger ein mittelständiges, familiengeführtes Unternehmen, das sich in den vergangenen Jahren von einem Nah- und Fernverkehrsunternehmen zum umfassenden Kontraktlogistikdienstleister entwickelt hat.
Mittlerweile sind vier Enkelkinder im Betrieb – die  Familie Kicinski hat mit der Einrichtung eines eigenen „Firmenkindergartens“ die Betreuung der Kleinen in der Nachmittagszeit gesichert.
 
Die Spedition fährt täglich 42 dm-Drogeriemärkte an. Die Waren dazu werden ebenfalls bei Koberger kommissioniert. Weitere große Auftraggeber kommen aus der Verlagsbranche. Das Betriebsgelände umfasst eine Fläche von 16.000 m² mit insgesamt 3.000 m² Lager- und Umschlagflächen. Tag und Nacht herrscht hier Betrieb – nicht umsonst ist die Spedition zu einem der größten Arbeitgeber in Ilsede gewachsen.

Station 3: HGT Hydraulikgreifer-Technologie GmbH und KINTEC Maschinen GmbH
 Es gibt deutschlandweit nur zwei Unternehmen, die Hydraulikgreifer herstellen, und eines davon ist die Firma HGT in Ilsede mit über 40jähriger Erfahrung. Im Unternehmen sind 22 Mitarbeiter tätig. Das Hauptgeschäft ist die Konstruktion und Weiterentwicklung der Greifer, die kraftvoll zubeißen – nein: zugreifen – müssen, ohne dabei ihre Wendigkeit und Genauigkeit zu verlieren.
 
Allein fünf Beschäftigte sind mit der steten Weiterentwicklung befasst. Dazu kommt ein europaweites Vertriebs- und Servicenetz über Partner.

Unser Foto zeigt Familie Schwark zusammen mit Ewa Klamt beim Abschied. Ganz rechts Geschäftsführer Helge Schwark.


Station 4: Christmann Informationstechnik und Medien
Das Jungunternehmen ist ansässig im Starterhof auf dem ehemaligen Hüttengelände der Gemeinde Ilsede. Der Juniorchef David Christmann stellt der Besuchergruppe den Rechner TEO-X (Würfel) vor. Schon ab 300€ ist dieser kleine Rechner erhältlich. Geringer Raumbedarf, minimaler Energieverbrauch, wenig Wartungsaufwand. Für diese Entwicklung in Richtung Ressourceneffizienz hat die Firma Christmann mehrere Innovationspreise erhalten. 

Unser Bild zeigt David Christmann und Ewa Klamt zusammen mit einem Stapel farbiger TEO-X.

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12. Juni 2009

Infobrief Juni 2009 wird in Ilsede verteilt

Der aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird an alle Haushalte mit Tagespost in Ilsede verteilt. In dieser Ausgabe lesen Sie unter anderem:
  • Ausbau der Kinderkrippen in Ilsede: Mehrere Alternativen für Solschen
  • Die Junge Union Ilsede: Lieber handeln als behandelt werden
  • Neue Mehrheiten im Ilseder Gemeinderat: Gruppe aus CDU, FBI, Bündnis 90/Grünen und FDP zerbricht
  • Menschen können gemeinsam etwas bewegen: Ewa Klamt zu Gast in Ilsede - sie hat sich selbst, ihr Programm und ihre Wahlkampfziele vorgestellt
  • Damptzentrale: Ein Faß ohne Boden!
  • Neuer Vorstand gewählt: Lutz Schrader zum Vorsitzenden gewählt und Generations­wechsel weiter vorangetrieben
  • Veranstaltungskalender Juni bis September 2009
  • Ist Ihnen CDU-Parteiarbeit etwas wert? Steuerliche Förderung von Parteispenden besonders interessant
Schauen Sie mal rein!

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23. April 2009

Presseerklärung: Dampfzentrale als Fass ohne Boden

Vehement lehnen die Lahstedt Ratsfraktionen von CDU und SPD und die Ilseder Ratsfraktionen von CDU/FDP und FBI die plötzliche Absicht des Landesamtes für Denkmalschutz ab, zwei Maschinen aus der Gebläsehalle unter Denkmalschutz zu stellen.

Nachdem es das Landesamt trotz intensiver Bemühungen interessierter Kreise jahrelang abgelehnt hatte, Gebäude und Maschinen unter Denkmalschutz zu stellen, wurde in zähem Ringen der Abriss der Bauruine auf dem Hüttengelände durchgesetzt. Das jetzt im laufenden Ausschreibungsverfahren eine Kehrtwende des Amtes alles auf den Kopf stellt, stößt bei den genannten Fraktionen auf Unverständnis.

Nicht nur das Bemühen, die Sanierung der Industriebrache Hüttengelände zum Abschluss zu bringen, wird torpediert, es werden dem Planungsverband und damit den Gemeinden Ilsede und Lahstedt zusätzliche Lasten aufgebürdet. Die Folgekosten der Unterdenkmalstellung sind noch unabsehbar. Gleichzeitig wird den Gemeinden von der Kommunalaufsicht ein strengerer Maßstab bei der Haushaltsgenehmigung 2010 angedroht. Damit würden diese noch weiter in die Handlungsunfähigkeit getrieben und an notwendigen Zukunftsinvestitionen gehindert.

Schon jetzt entstehen durch ein notwendiges Gutachten zur Abschätzung des erforderlichen Aufwandes zusätzliche Kosten, Geld, das für den Bau von Krippenplätzen und ähnlichem viel dringender benötigt würde. Außerdem besteht die Gefahr des Verlustes von Städtebaufördermitteln, wenn der Abriss der Dampfzentrale nicht bis Ende dieses Jahres abgerechnet wird.

Die unterzeichnenden Fraktionen setzen sich unverändert für Zukunftsinvestitionen, gegen die Zementierung abgängiger Industrieruinen und für die geordnete Abwicklung der Aufgaben des Planungsverbandes ein. Zwei alte Maschinen unter Denkmalschutz zu stellen würde die Entwicklung der beiden Gemeinden weiter behindern.

Das Bemühen der Bürgermeister von Ilsede und Lahstedt, das Landesamt von der wirtschaftlichen Unmöglichkeit des Erhalts der Maschinen zu überzeugen, wird unterstützt.

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16. April 2009

Nach vorne schauen, nicht nach hinten!

In der PAZ vom 16. April 2009 (Link) wurde berichtet, dass die ehemalige Dampfzentrale auf dem Ilseder Hüttengelände nach Ansicht des Fördervereins Haus der Geschichte nicht abgerissen werden kann, weil die darin stehenden Maschinen denkmalwürdig seien. Ein Transport an einen anderen Ort sei zu teuer. Dazu hat Marcus Seelis folgenden Leserbrief an die PAZ verfasst:

"Viele Ilseder haben große Teile ihres Berufslebens in der Ilseder Hütte oder in den Werken Peine und Salzgitter verbracht. Bei Stahl spürt man die Hitze und die Erschütterung des Bodens. Der Gewerbepark Ilseder Hütte übt eine große Anziehungskraft aus, weil er genau diese Empfindungen verkörpert: Die Gebläsehalle, die Dampfzentrale, die Umformerstation und der Kugelwasserturm sind faszinierende Gebäude von sehr spezifischer Schönheit. Die Beständigkeit, die solche Gebäude ausstrahlen, die Liebe zum Detail, die Freiheit, auch mal etwas nicht Zweckmäßiges zu machen, die Verbundenheit mit der Umgebung, all das lassen moderne Industriebauten heute vermissen.

Ich habe in den Gebäuden der Ilseder Hütte, auch in der inzwischen abgerissenen Kokerei, mehrfach fotografiert. Ich liebe den Charme des Verfallenen, Vergangenen, der heute noch so reizvoll aussieht wie vor 40 oder 100 Jahren. Als ob jemand die Zeit angehalten hätte.

Aber niemand hält die Zeit an; sie ist vergangen. Die Aufgabe der heutigen Generation ist es nicht, Museen einzurichten und Altes zu konservieren, sondern auf der gelegten Basis in die Zukunft zu investieren: Ein Starterhof in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude, eine Werbeagentur im Kugelwasserturm, ein Veranstaltungsforum in der Gebläsehalle, und vielleicht ein Bürger-Solarkraftwerk auf der Freifläche. Wir sollten das unterstützen, was wächst, gedeiht und lebt und uns als Gemeinde nach vorne bringt. Eine Halle mit Maschinen gehört nicht dazu. Auch wenn es schade um sie ist.

Marcus Seelis"

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26. März 2009

CDU/FDP-Fraktion möchte Solarkraftwerk bauen

Die CDU/FDP-Fraktion beantragt im Ilseder Gemeinderat, auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei eine große Solaranlage als ‚Leuchtturmprojekt’ zu errichten.

Eine derartige Solaranlage könnte z.B. als Fond finanzierte Anlage oder als Bürgersolaranlage evtl. auf dem Hochofenplateau für potenzielle private Investoren in Ilsede genutzt werden.

Das Solarkraftwerk würde nicht nur sichtbare Kontakte verschiedenster Akteure nach sich ziehen und wichtige Impulse setzen, es würde auch helfen, Schritte zur Beteiligung möglichst vieler Menschen an einer öffentlichen Photovoltaik-Anlage so einfach wie möglich zu gestalten.

Die Errichtung und der Betrieb eines derart großen Solarkraftwerkes auf dem Kokereigelände könnte des Weiteren als ein ‚Leuchtturmprojekt’ genutzt werden, um auf den verfügbaren Gewerbe- und Industrieflächen ein "Solares Cluster" zu erzeugen und der Fläche ein besonderes Attribut als "Alleinstellungsmerkmal" verleihen.

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12. März 2009

Lutz Schrader neuer Vorsitzender der CDU Ilsede

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der CDU Ilsede wurde Lutz Schrader einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Mit den ebenfalls neu gewählten Stellvertretern Marcus Seelis und Gisela Braackmann wurde der Generationswechsel innerhalb des Gemeindeverbandes weiter vorangetrieben.

Ebenfalls neu gewählt wurden Nils Weber als Schriftführer sowie die Beisitzer Philip Müller von der Jungen Union Ilsede, Behrend Nottbohm und Dr. Eberhard Weiß, der die CDU Ilsede auch im Landesfachausschuss Nachhaltige Entwicklung und im Arbeitskreis Energie der CDU Niedersachsen vertritt.

Lutz Schrader unterstrich in seiner Antrittsrede die Aufbruchstimmung, die durch die Mischung von neuen und erfahrenen Vorstandsmitgliedern bereits jetzt zu spüren ist.
Ganz besonders dankte er zusammen mit den anwesenden Parteimitgliedern dem scheidenden Vorsitzenden Günther Mertins für seine geleistete Arbeit. Dieser führte in seinen Worten aus, dass er die Führung der CDU gerne in jüngere Hände weiter gibt, um sich fortan ganz auf seine Aufgabe als Fraktionsvorsitzender zu konzentrieren. In seinem Bericht zum abgelaufenen Jahr ging Günther Mertins auf die vielen erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen, aber auch auf die Auflösung der gemeinsamen Gruppe mit FDP, Grünen und FBI im Ilseder Rat ein. Gerade deshalb wird er auch weiterhin die Interessen der CDU in Gemeinderat und Planungsverband offensiv vertreten.

Zum Abschluss ehrte der neue Vorsitzende Lutz Schrader Gisela und Burkhard Braackmann für ihre 25jährige engagierte Mitgliedschaft und blickte auf die anstehenden Veranstaltungen wie z.B. den Besuch des Wasserverbandes im August 2009 voraus.

Neuer Vorstand
v.l.n.r.: Günter Mertins (scheidender Vorsitzender), Gisela Braackmann (stellv. Vorsitzende), Behrend Nottbohm (Beisitzer), Lutz Schrader (Vorsitzender), Nils Weber (Schriftführer), Marcus Seelis (stellv. Vorsitzender), Karl-Gerhard Giffhorn (Kassenwart), Dr. Eberhard Weiß (Beisitzer), Joachim Raschewski (Beisitzer), Philip Müller (Beisitzer)

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9. März 2009

GRUPPE im Ilseder Rat löst sich auf

Nach den Grünen verläßt auch die FBI die GRUPPE im Ilseder Gemeinderat. Eine Weiterführung der Koalition in der Opposition erscheint wenig sinnvoll.

Am 9.März erklärt die FBI den Austritt aus der GRUPPE im Ilseder Rat. Nach der Gemeinderatswahl 2006 waren FBI, Grüne, FDP und CDU gemeinsam angetreten, um die jahrelange SPD-Mehrheit abzulösen. Mit dem Austritt der Grünen im Februar hat die GRUPPE die Mehrheit verloren, und es macht wenig Sinn, eine Koalition in der Opposition weiterzuführen. Es gab und gibt weiterhin eine große inhaltliche Übereinstimmung, jedoch erscheint eine formelle Abstimmung wie bisher nicht mehr notwendig. CDU und FDP bilden jetzt eine gemeinsame Fraktion mit dem Namen "Fraktion CDU/FDP".

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11. Februar 2009

Austritt von Bündnis 90/GRÜNE aus der GRUPPE im Ilseder Gemeinderat

Am 6. Februar sind Bündnis 90/GRÜNE aus der Gruppe (Koalition von CDU, FBI, FDP und Grünen) im Ilseder Gemeinderat ausgetreten.

Nach dem Beschluss des Ortsverbandes der Grünen in Ilsede, die Gruppe zu verlassen, trafen sich Mitglieder der Gruppe und die Fraktion der Grünen zu einem Gespräch, um die Hintergründe dieses Beschlusses zu erhellen. Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP drückten ihr Bedauern über den Schritt der Grünen aus und verwiesen mit ihnen auf die in Zusammenarbeit entwickelten und auf die Fortentwicklung der Gemeinde ausgerichteten Beschlüsse in den Ausschüssen und im Rat der Gemeinde. Dazu zählen z.B. die Veränderung der Ratsstrukturen, die Neuordnung des Grundschulwesens, die Sanierung der Sporthäuser, die Familienfreundlichkeit bei den Baulandpreisen und dem Begrüßungspaket für Neugeborene sowie bei Maßnahmen zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung. Abweichende Meinungen bei Einzelprojekten (z.B. Dampfzentrale) wurden durch die von allen Fraktionen akzeptierten Gruppenregeln geduldet.

Die Diskussion über den Standort einer möglichen IGS sowie über deren inhaltlich-pädagogisches Profil bei Neugründung hat zwar in der Presse für Irritationen gesorgt, aber in der Gruppe bisher nicht stattgefunden. Allen Beteiligten ist bewusst, dass eine Entscheidung darüber erst nach Bekanntgabe der Prüfergebnisse im Kreistag getroffen wird. Als nachvollziehbar schwierig zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass ein bisheriges Gruppenmitglied der Grünen im Kreistag eine gemeinsame Fraktion mit der SPD bildet. Das war bei Gruppenbildung bekannt und hat bisher keine entscheidende Rolle gespielt.

Zum Abschluss des sehr sachlich geführten Gespräches wurde der gemeinsame Wille –wenn auch in veränderten Konstellationen - zur Fortführung einer am Wohl der Gemeinde Ilsede orientierten Kommunalpolitik zum Ausdruck gebracht. Unberührt von den veränderten Mehrheitsverhältnissen im Ilseder Rat bleibt die Arbeit im Planungsverband „Gewerbepark Ilseder Hütte“. Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP setzen weiter auf eine enge Abstimmung mit der Gemeinde Lahstedt zur Bewältigung der Restaufgaben.

Die Mitglieder von CDU, FBI und FDP setzen ihre bisherige Zusammenarbeit fort und treffen sich am Montag (16.02.) zu einer Sitzung mit Vertretern Ilseder Kindertagesstätten.

Über die Fortführung einer gemeinsamen Gruppe wird bis zur nächsten Ratssitzung entschieden.

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10. Februar 2009

Pressemitteilung

Stellungnahme zum Artikel „Grüne: Misstrauen ist gestiegen, Bruch der "bunten" Ratsgruppe in Ilsede – Christdemokraten kritisieren Grüne“ in den Peiner Nachrichten (PN) vom 10. Februar 2009

In der vergangenen Woche haben Bündnis 90/GRÜNE die GRUPPE im Ilseder Gemeinderat verlassen. Außerdem ist Dr. Peter Rohne aus persönlichen Gründen aus der CDU-Fraktion ausgetreten. Damit verfügt die GRUPPE – gegebenenfalls gemeinsam mit dem Bürgermeister – nicht mehr über die Mehrheit im Ilseder Rat.
 
In der seit Herbst 2006 bestehenden Koalition aus CDU, FBI, FDP und Grünen haben wir Ilsede weit vorangebracht. Die verkrusteten Strukturen aus jahrzehntelanger sicherer SPD-Mehrheit wurden aufgebrochen. Viele Entscheidungen beispielsweise die Schullandschaft und das Hüttengelände betreffend waren lange überfällig. Diese Entscheidungen waren nicht immer populär, sind aber ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Gemeinde. In einer veränderten Welt können wir nicht an Strukturen aus den 1960ern festhalten.

Das Grundschulkonzept mit zwei Standorten war eine langfristige Entscheidung. Nach langer Diskussion und unter Beteiligung aller relevanten gesellschaftlichen Gruppen wurde das Grundschulkonzept 2007 von einer großen Ratsmehrheit beschlossen. Auch die SPD hat seinerzeit zugestimmt. Es ist sehr verwunderlich, wenn die Fraktionsvorsitzende der SPD das Thema nach den geänderten Machtverhältnissen jetzt wieder auf die Agenda setzen möchte. Gerade in einem so sensiblen Bereich wie Schule sollte verantwortungsvolle Politik nicht „heute hü und morgen hott“ sagen.

Die CDU-Fraktion wird weiter für eine sachorientierte und zukunftsorientierte Politik in Ilsede stehen.

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5. Februar 2009

Infobrief Februar 2009 wird in Ilsede verteilt

Infobrief Februar 2009Der aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte mit Tagespost in Ilsede verteilt. In dieser Ausgabe lesen Sie unter anderem:
  • 2009: Konsolidieren – Sparen – und Zukunft gestalten: Leitlinien unserer Politik in Ilsede für dieses Jahr
  • Tag der Sicherheit: Besichtigung der Polizeistation Ilsede und Informationen zum Schutz vor ungebetenen Gästen
  • Ewa Klamt für den Bundestag nominiert: Vorstellung unserer Kandidatin für die Bundestagswahl im September
Schauen Sie mal rein!

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4. Februar 2009

2009: Konsolidieren - Sparen - und Zukunft gestalten

Leitlinien der CDU-Politik für dieses Jahr

Alle Gedanken, alle Planungen für das neue Jahr 2009 können nur unter dieser Überschrift zusammengefasst werden. Die Vergangenheitsbewältigung und die Revitalisierung der Industriebrache Ilseder Hütte hat die beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt in ein langfristiges finanzielles Handlungstief versetzt. Die öffentliche und politische Diskussion war bisher stark von Entscheidungen rund um das Hüttengelände geprägt; Ilsede ist jedoch nicht nur Ilseder Hütte. Und bei einem Spaziergang wird sichtbar (nutzen Sie doch einmal die Gelegenheit, falls Sie es noch nicht getan haben sollten!), dass diese Arbeit auf ein wirklich gutes Ende zugeht. Eine zügige Abwicklung der letzten Sanierungsaufgaben haben Vorrang, die letzten finanziellen Fördermittel hierfür müssen gezielt und kontrolliert eingesetzt werden. Die Region kann nun beginnen, sich mit der Ilseder Hütte und ihrer Hinterlassenschaft auszusöhnen.

Es gibt auch das andere Ilsede: Einen gut strukturierten Kernort mit einem Gesundheitszentrum, den Seniorenheimen, dem Jugendzentrum Badehaus und dem Einzelhandel mit seinen Einkaufsmöglichkeiten. Und gerade hier gilt es die Initiativen der Ilseder Gewerbebetriebe und des Vereins Ilsede.nett weiterhin zu unterstützen. Bürgermeister Brandes und Wirtschaftsförderer Gnädig setzen hier (wie im übrigen auch in den Ortschaften) einen wichtigen Schwerpunkt und haben unsere ganze Unterstützung.

Welche Chancen haben unsere Kinder in Ilsede?
Auch im Jahr 2009 wollen wir als CDU weiter ein Hauptaugenmerk auf ein „familienfreundliches Ilsede“ legen. Unsere Mitarbeiterinnen an den Kindertagesstätten, die einen so wichtigen Beitrag hier leisten, brauchen künftig noch stärker unsere Unterstützung. Ihnen gilt unsere Anerkennung.

[...] Unsere Grundschulen und Groß Ilsede sind gut aufgestellt. Die GHS Groß Ilsede ist eine Ganztagsschule. Das Schulzentrum Ilsede bietet - so wie es ist - mit all seinen Schulformen, mit seinen motivierten Lehrerinnen, Lehrern und Mitarbeitern ein gutes und vielfältiges Bildungsangebot und hat mit seiner Mensa alle Voraussetzungen für den Ganztagsschulbetrieb, der im Schulzentrum inzwischen schon zur Normalität gehört.

Für dieses Schulzentrum stehen wir als CDU Ilsede ein. Wir verkennen jedoch nicht, dass zahlreiche Eltern im Landkreis Peine ihre Kinder an einer integrierten Gesamtschule unterrichten lassen möchten. Falls der Landkreis Peine als Schulträger das Schulzentrum Ilsede als Standort für eine IGS vorschlägt, sollte sie von allen Betroffenen (Eltern, Schülern und Lehrern) aber auch wirklich gewünscht werden.
Letztlich dürfen wir nicht unterschätzen, dass sich Schule und Gesellschaft verändern. Auf einer kommunalen Ebene wie in Ilsede sollten wir keine dogmatischen Diskussionen führen, sondern sehen, was für die Kinder und Ilsede das Beste ist. Hier ist Mit-Gestaltung gefragt, keine Ja/Nein-Entscheidung. [...]
 
Zusammenarbeit mit Lahstedt
Den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Gemeinden Lahstedt und Ilsede, praktiziert durch die gemeinsamen Verbände „Planungsverband Gewerbepark Ilseder Hütte“ und „Zweckverband Wirtschaftsbetriebe Lahstedt/ Ilsede“, gilt es unbedingt im Interesse beider Gemeinden zu festigen. Auch wenn beide Verbände ihrerseits Probleme haben, das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden ist gut und richtig. Wir möchten die Gemeinsamkeiten weiter ausbauen.

Gruppe aus CDU, FBI, Grünen und FDP ermöglichte Neuanfang
Nach der Wahl 2006 ist die CDU Ilsede gemeinsam mit ihren Partnern in der Gruppe aus FBI, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in die Lage versetzt worden, die Schwerpunkte in der Ilseder Kommunalpolitik politisch zu gestalten und neu auszurichten. Wir haben stets an der Sache orientiert und konstruktiv gearbeitet, wir haben aber auch mit der nötigen Beharrlichkeit unsere Vorstellungen und Ziele verfolgt. Angesichts leerer Kassen waren unpopuläre Entscheidungen zu treffen, um Ilsede fit für die Zukunft zu machen.

Ilsede hat an Profil gewonnen; die CDU-Fraktion wird weiter an dieser positiven Entwicklung mitwirken. Garantiert!

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22. Januar 2009

Tag der Sicherheit

Besichtigung der Polizeistation Ilsede/Lahstedt, ein informativer Vortrag über Einbruchprävention – und jeder konnte das Aufbrechen eines Fensters praktisch „üben“

In der Polizeistation Ilsede/Lahstedt geht es ruhig zu an diesem Abend – abgesehen von den dreißig Besuchern, die am 22. Januar die Chance wahrgenommen haben, einen Einblick in die Arbeit der Polizei zu bekommen.

Zur Enttäuschung vieler Besucher gibt es keine Zellen in Ilsede, und bis auf die Funkstation unterscheidet sich wenig von einem gewöhnlichen Büro. Ab 22 Uhr wird der Dienst im Wechsel mit Vechelde versehen, sodass das Dienstgebiet die fünf Gemeinden Ilsede, Lahstedt, Vechelde, Lengede und Hohenhameln umfasst; das sind 25 km von Nord bis Süd und von Ost nach West. Wir interpretieren das mal so, dass wir in einem sehr ruhigen Bereich wohnen.

Was die wenigsten wissen: Entgegen dem Klischee vom "nächtlichen Besucher" werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber begangen. Die meisten "Tageswohnungseinbrüche" ereignen sich in Großstädten und in Mehrfamilienhäusern, aber auch in Ilsede sind wir nicht sicher. Die Mehrzahl der Einbrüche wird nicht von Profis mit schwerem Werkzeug verübt; zumeist sind es Gelegenheitstäter, die mit Schraubendrehern schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen.

„Die Versicherung zahlt ja den Schaden – warum soll ich vorsorgen?“ ist ein häufiges Argument gegen eigene Vorsorge. Dabei steht nach einem Einbruch gar nicht der materielle Schaden im Vordergrund, sondern viele Menschen leiden unter den psychologischen Folgen. Fremde Menschen im Haus, die privatesten Sachen durchwühlt. Und einem direkten Aufeinandertreffen ist man häufig nur knapp entgangen.

Der Polizeiberater brachte ein Standardfenster mit, wie es in 70% der Häuser verwendet wird. Mit nur einem Schraubenzieher bewaffnet gelang es einer Dame aus dem Publikum mühelos, das Fenster zu öffen – von außen, versteht sich.

Einbrecher kommen ungebeten ins Haus. Die Polizei kommt auch, aber man muss selbst aktiv werden. Es wird eine kostenlose, herstellerneutrale und äußerst kompetente Beratung zuhause angeboten. Nur am konkreten Objekt können sinnvolle Maßnahmenbündel besprochen werden. Ein nicht durchdachtes Aufrüsten mit Baumarktartikeln ist häufig teuer und wenig wirksam.

Kontakt für Ilsede:
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
Herr Bernd Neidhart
Tel.: 05341/1897-109
email: bneidhart(at)polizei.niedersachsen.de

Viele weitere Tipps und Ratschläge auch über die Einbruchprävention hinaus bietet die Website der Polizei unter
www.polizei-beratung.de

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18. Januar 2009

Neue politische Bücher

- gelesen von Manfred Unruh, Kulturverein Ilsede -

Barack Obama: Ein amerikanischer Traum.  Die Geschichte meiner Familie.

Wer den einfluß­reichsten Mann Amerika, einmal persönlich kennen lerne möchte, braucht nur seine frühe Biographie zur Hand zu nehmen, die er schon 1995 veröffentlichte, also noch bevor seine großartige politische Karriere begonnen hatte. Darum dürfen wir auch annehmen, dass dieser Lebensbericht, der sich wie ein Familienroman liest, sehr authentisch und noch frei von politischen Tendenzen und propa­gandistischen Elemente ist.

Barack Obama: Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie.Barack Obama, in Honolulu ge­boren,  erzählt von seiner Kind­heit in Indonesien, von seiner Schulzeit auf Hawaii, vom College in Los Angeles und vom Studium in New York. Ausführlich berichtet er dann von seiner Stadtteilarbeit in Chicago, wo er sozusagen als Sozial­arbeiter für eine gemeinnützige Organisation in den schwarzen Armenvierteln wirken konnte. Da ist es besonders interessant zu erfahren, wie man hoffnungslose und frustrierte Menschen mobili­sieren und entscheidende Ver­besserungen erreichen kann.

Seine Lebens­geschicht eende  zu einer Zeit, als er wohl selbst noch nichts wusste von seinem anschließenden Jura­studium an der Harvard Law School und seinem politischen Aufstieg bis zum höchsten Amt – der Verwirk­lichung des amerikanischen Traums.

Ein lesenswertes Buch, in dem man viel über die Menschen und ihre Lebensverhältnisse in Amerika erfährt.

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Alles Merkel? Schwarze Risiken. Bunte Revolutionen.Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Keßler, Wolfgang Storz

Alles Merkel? Schwarze Risiken. Bunte Revolutionen.

Die Analyse der allgemeinen gesell­schaftlichen Situation, die Be­schreib­ung der einzelnen Parteien und ihrer speziellen Probleme und Defizite, die Charakterisierung der führenden Politiker­persönlich­keiten – insbesondere die Charakteri­sierung von Angela Merkel – all das ist höchst interessant und aufschlussreich.  Dabei kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass nirgendwo erfolg­ver­sprechende Perspektiven für eine zukünftige Gesellschaft erkennbar sind.

Darum versuchen sie, eine Antwort zu geben auf die Frage: Gibt es eine Politik, die grundlegend anders ist als die herrschende und trotzdem machbar? Dazu stellen die Autoren am Ende ihres Buches zwei neue politische Projekte vor, mit denen sie links, liberal und grün neu zu addieren versuchen und von denen sie zudem behaupten, dass sie auch (wert)konservativ seien: Grund­ein­kommen und Ökobonus. Wie das zum Wohle der Menschen in einer zukünftigen Gesellschaftsordnung funktionieren soll? Man sollte es sich wenigstens ansehen; es klingt interessant und schlüssig. Zur Diskussion wird ausdrücklich auf­ge­rufen.


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PAZ vom 29. November 2008

„Die CDU hat mich immer gepflegt“

Politik, Familie und natürlich Fußball: Wenn man Günter Mertins nach seinen Hobbys fragt, muss er nicht lange nachdenken. Weit gebracht hat es der Solschener auf allen drei Gebieten – und auch im Berufsleben. Heute feiert der Ilseder CDU-Chef seinen 65. Geburtstag.


Günter Mertins in seinem Arbeitszimmer. An der Wand hängt eine Zeichnung, die Dr. Joachim Schmidt zeigt. (Foto: Jörg Arndt)
Ilsede-Solschen (ja). „Riesenglück habe ich in meinem Leben gehabt“, sagt Mertins, wenn er zurückblickt, „vor allem beruflich.“ Dabei waren die ersten Jahre alles andere als einfach. Mertins stammt aus Ostpreußen. In der Nähe von Tilsit wurde er am 29. November 1943 geboren – mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkriegs.

„Wir mussten bei Null anfangen“, sagt Mertins. Als Flüchtling sei es schwer gewesen, sich durchzusetzen. „Aber ich konnte gut Fußball spielen, alle wollten mich in ihrer Mannschaft haben.“ Mit 18 Jahren spielte Mertins in der Bezirksklasse. Beruflich entschied er sich für eine Kaufmannslehre. Aber Solschen blieb der verheiratete, dreifache Vater immer treu.

[...] 2001 ging Mertins in den Vorruhestand, der Dr. Joachim Schmidt Konzern hatte seinen Sitz mittlerweile nach Berlin verlegt. Und so blieb mehr Zeit für die Politik. Seit 1996 war er Mitglied des Ortsrates, zunächst noch parteilos. „Aber die CDU hat mich immer gepflegt.“ 2001 trat Mertins in die Partei ein und stieg rasch auf. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Ilseder CDU-Gemeindeverbands und Fraktionvorsitzender im Gemeinderat. An der Entstehung der Ratsgruppe aus CDU, FDP, FBI und Grünen hatte Mertins maßgeblichen Anteil. „Früher im Beruf musste ich oft verschiedene Meinungen unter einen Hut bringen, heute mache ich das auch wieder“, sagt er mit einem Schmunzeln. Entspannung findet er bei seiner Familie – und beim Fußball. Doch das Spiel ums runde Leder verfolgt der Jubilar jetzt meist auf dem Fernsehschirm.

Quelle: Peiner Allgemeine Zeitung vom 29. November 2008

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20. November 2008

Politisches Braunkohlessen mit Eva Möllring

Eva Möllring berichtet aus der parlamentarischen Arbeit 

Dr. Eva Mölling und Günter Mertins

Beim diesjährigen Braunkohlessen der CDU Ilsede am Donnerstag, 20. November, war die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Eva Möllring zu Gast und berichtete aus ihrer parlamentarischen Arbeit. Vorstand und Mandatsträger aus dem Rat und den Ortsräten der Gemeinde Ilsede sowie aus dem Kreistag Peine begrüßten Mitglieder und Gäste.

Das Bild zeigt Dr. Eva Möllring im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ilseder CDU Gemeindeverbandes, Günter Mertins.

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27. September 2008

Auf den Spuren des Eisenerzes

Radwanderfahrt der CDU Ilsede ein großer Erfolg

Radtour "Auf den Spuren des Eisenerzes"
Manfred Vorberg (4.v.r.) mit Teilnehmern
Die Radwanderfahrt der CDU Ilsede unter dem Motto „Auf den Spuren der Eisenerzes“ fand am Samstag, 27.09.08, statt. Etwa 20 Ilseder fanden sich bei herrlichem Sonnenschein auf dem Hüttengelände ein, um von dort die verschiedenen Stationen des Erzabbaus und dessen Transport in und um Ilsede zu erkunden. Die Spur der Vergangenheit konnte an vielen Orten aufgenommen und damit eine längst vergangene Epoche wieder zum Leben erweckt werden. 13 verschiede Stationen wie z.B. die ehemaligen Schachtanlagen und Abbaufelder sowie das ehemalige Hochofenwerk wurden aufgesucht. Unser besonderer Dank gilt Herrn Manfred Vorberg vom Haus der Geschichte e.V., der uns sehr anschaulich den Zugang zu einem Stück deutscher Industriegeschichte ermöglichte. Alle Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass diese gelungene Veranstaltung Lust auf noch mehr Ilseder Geschichte geweckt hat.

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Dampfzentrale

CDU Ilsede befürwortet den Rückbau der Dampfzentrale, um weitere Belastungen des Gemeindehaushalts zu vermeiden

Die Dampfzentrale auf dem Ilseder Hüttengelände wurde 1898 gebaut und erzeugte den ersten industriell nutzbaren elektrischen Strom. Der heutige Zustand des Gebäudes lässt eine Nutzung – gleich welcher Art – nicht zu. Es werden weder die aktuellen gesetzlichen Baustandards eingehalten  noch ist eine Beheizung möglich.

Es steht aus Mitteln der Städtebauförderung eine Summe von 795.000 EUR zur Verfügung, an der sich der Planungsverband Ilseder Hütte (und damit die Gemeinden Ilsede und Lahstedt zu je 50%) mit einem Drittel beteiligen muss. Das Geld kann sowohl für den Rückbau als auch für eine Sanierung genutzt werden.

Die Stiftung Industriekultur möchte dieses Gebäude nach einer Sanierung gerne übernehmen. Die CDU Ilsede hat sich eingehend mit den Plänen und Kalkulationen befasst. Wir begrüßen das persönliche Engagement, das die Stifter und die Mitglieder des Fördervereins „Haus der Geschichte der Ilseder Hütte e.V.“ erbringen, um dieses Gebäude zu erhalten. Für uns stellt sich die Frage – können wir als Gemeinde dieses Unterfangen wagen oder nicht?
Für die Sanierung wird eine Summe von etwa 800.000 EUR veranschlagt. Bauherr wäre der Planungsverband. Erst nach erfolgter Sanierung kann die Dampfzentrale der Stiftung übergeben werden. Etwaige Mehrkosten – und hier sei uns die Geschichte des Peiner Allwetterbads eine eindringliche Mahnung – gingen zu Lasten des Planungsverbandes, und damit voll zu Lasten der Gemeinde.

DampfzentraleWir halten das vorgelegte Bewirtschaftungskonzept für nicht tragfähig; die Erträge der geplanten Nutzung können die Kosten eines solchen riesigen Gebäudes langfristig nicht finanzieren. Zudem muss der Planungsverband mit erheblichen Summen in Vorleistung treten. So gerne wir auch den Förderverein und die Stiftung darin unterstützen möchten, dass ihr Anliegen Realität wird, aber ein solches Risiko können wir dem Gemeindehaushalt nicht aufbürden. 
Wir können die Zukunft nicht berechnen und die Ereignisse nicht vorhersehen, aber wir müssen jetzt eine Entscheidung treffen. Aus Verantwortung für die Gemeinde und die Belastungen der nachfolgenden Generation muss die Entscheidung der CDU Ilsede daher schweren Herzens auf einen Rückbau der Dampfzentrale lauten.

Der Planungsverband hat in den letzten Jahren unter Einsatz erheblicher Fördermittel eine Revitalisierung des Hüttengeländes geschafft. Viele Gebäude konnten erhalten werden; sie sind jetzt eine Symbiose aus Erinnerung an Vergangenes und Aufbruch in die Zukunft. Leider gibt es auch Problemfälle wie zum Beispiel die Gebläsehalle, die zwar schön anzusehen ist, aber noch nicht wie geplant wirtschaftlich genutzt werden kann. Wir möchten die Solidarität mit den anderen Gemeinden im Landkreis Peine nicht dadurch gefährden, dass wir, die im erheblichen Umfang Kreisgelder erhalten, Haushaltsrisiken für ein weiteres Gebäude ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit eingehen.

Die CDU Ilsede unterstützt weiterhin das Anliegen der Stiftung und des Fördervereins, geeignete Räumlichkeiten für eine Industrieausstellung zu finden. Beispielsweise könnte diese im bisher fast ungenutzten Erdgeschoss der Gebläsehalle eingerichtet werden.

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15. September 2008

Halbzeitbilanz

Die Gruppe aus CDU, FBI, Grünen und FDP unter Führung der CDU besteht jetzt zwei Jahre. Turnusgemäß wird die Führung im September 2008 an die FBI übergeben - Zeit für die CDU, Bilanz zu ziehen.

Kommunalwahlen 2006  – in Ilsede geschieht etwas, was noch nie geschehen ist, die SPD verliert ihre absolute Mehrheit im Rat der Gemeinde Ilsede. CDU, FBI, Die Grünen und FDP traten in ein Bündnis ein und besitzen damit als GRUPPE die Mehrheit der Mandate.

Schulen
Über zwei Legislaturperioden beherrschte dieses Thema Ilsede wie kaum ein anderes. Gutachten wurde erstellt, Arbeitsgruppen eingerichtet. Allen Verantwortlichen in Rat und Verwaltung war seit Jahren klar, dass diese Frage gelöst und eine Entscheidung fallen musste. Die Entscheidungen wurden immer wieder vertagt und nichts wurde entschieden. Für die GRUPPE die erste „Nagelprobe“!  Stets haben wir hier als CDU klar, deutlich und fest in der Sache diskutiert. Und die Entscheidung war dann auch in der Sache begründet. Die Entscheidung der Schulschließungen fiel niemandem leicht, und sie entsprach auch nicht unseren Wunschvorstellungen. Letztlich war sie aber für eine Neuorientierung unumgänglich. Mit den beiden Grundschulstandorten Ölsburg und Groß Ilsede haben wir eine in die Zukunft gerichtete Entscheidung für Ilsede getroffen (übrigens einvernehmlich mit allen politischen Kräften im Rat), die eine stabile Schullandschaft für die nächsten zehn bis 20 Jahre ermöglicht.

Ilsede blüht auf!

Kindertagesstätten
Als CDU legen wir ein Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und Schule und fördern und fordern diese Entwicklung. Die Neuausrichtung in Form eines gemeinsamen Ausschusses  im Ilseder Rat für Kindertagesstätten und Schule macht dies deutlich.

Familien sind uns wichtig. Unterschiedliche Schwerpunkte in Ausrichtungen und Konzept unserer Kindertagesstätten sind von der CDU gewünscht, werden gestützt und gefördert und gehören für uns zu unserem familienfreundlichen Ilsede.  Wir unterstützen Bürgermeister und Verwaltung konstruktiv und nachhaltig in diesem Bereich, wie so z.B. bei der Verlängerung der Öffnungszeiten, um berufstätigen Eltern eine zeitgemäße Unterstützung zu bieten.

Wirtschaft und Finanzen
Unser Ilsede erhält Bedarfszuweisungen des Landes Niedersachsen, und es verbietet sich, auf Kosten unserer Kinder und Enkel diese Entwicklung weiter zuzulassen. Als CDU stehen wir konsequent für eine sparsame Haushaltspolitik.

Die Haushaltssituation der Gemeinde Ilsede ist sehr angespannt, wir haben über 11 Mio. Schulden (ohne die Kredite des Planungsverbandes Ilseder Hütte) und die jährlichen Einnahmen decken nicht die Ausgaben. Zur Konsolidierung der Finanzen haben wir zum Beispiel die Ausgaben des Planungsverbandes begrenzt und ein Konzept beschlossen zur Vermarktung von Bauland und zum Verkauf von Wohnimmobilien im Eigentum der Gemeinde. Die Reduzierung der Schulstandorte gehörte zu den unpopulären Entscheidungen. Das Land Niedersachsen hat diese Bemühungen honoriert und uns Bedarfszuweisungen in Millionenhöhe zur Verfügung gestellt, auch als Unterstützung bei der Sanierung des Hüttengeländes.

Wichtig ist uns die Wirtschaftsförderung. So haben wir einen neuen Wirtschaftsförderer eingestellt, der die vorhandenen Gewerbebebetriebe unterstützen, Neuansiedlungen erwirken und die Öffentlichkeitsarbeit verbessern soll.
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Zwei Jahre konnte die CDU Ilsede gemeinsam mit den Mandatsträgern von FBI, GRÜNE und FDP erfolgreich Kommunalpolitik für Ilsede gestalten. „Es hat sich seit der letzten Wahl einiges positiv  verändert“, so ein Ilseder Bürger in einem Gespräch vor einigen Tagen. Dies ist sicherlich ein Verdienst vieler Kräfte. Ein Verdienst des Bürgermeisters und den engagierten Mitarbeitern in unserer Verwaltung, in den Kindertagesstätten und Schulen, bei den Wirtschaftsbetrieben. Wir als CDU-Mandatsträger - als CDU Ilsede -  haben mitgewirkt und haben unseren Beitrag innerhalb der GRUPPE geleistet. Gemeinsam mit unseren politischen Partnerinnen und Partnern konnte der Rahmen gesetzt werden, der diese positive Veränderung in Ilsede möglich machte.

Wir werden weitermachen – für unser gemeinsames Ilsede.

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15. September 2008

Infobrief September 2008 wird in der Gemeinde Ilsede verteilt

InfobriefDer aktuelle Infobrief der CDU Ilsede wird in dieser Woche an alle Haushalte in Ilsede verteilt. Themen sind die Dampfzentrale, die Halbzeitbilanz der Ratsarbeit (siehe vorstehende Artikel) sowie die Einladung zur Radtour "Rund ums Eisenerz" mit anschließendem Hoffest sowie zur Ratssitzung.

Die CDU Ilsede freut sich, möglichst viele Gäste auf den Veranstaltungen begrüßen zu können!

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14. September 2008

CDU Ilsede möchte Transparenz ihrer Leistungen verbessern

Während der Gemeindeverbandsversammlung im März 2008 bildete sich spontan eine Arbeitsgruppe bestehend aus den Mitgliedern Carsten Hoffmann, Nils Weber, Ursula Kalkreuth, Burkhard Braackmann und Marcus Seelis mit dem Ziel,  konkret Vorschläge auszuarbeiten,  die zu einer besseren Kommunikation und damit zu einer größeren Transparenz der politischen Arbeit der CDU-Ratsfraktion / der CDU Ilsede führen soll.

Die Arbeit der Fraktion ist intensiv und erfolgreich, der Arbeitseinsatz von der Fraktionsmitglieder hoch und die des Fraktionsvorsitzenden Günter Mertins doch enorm. Unsere Zwischenbilanz nach zwei Jahren Arbeit in der Gruppe hat gezeigt: Wir haben viel für Ilsede erreicht! Wird das wirklich nicht wahrgenommen?  

Die CDU Ilsede hat es interessierten Bürgern in der Tat nicht leicht gemacht, ihre Position zu verstehen. Zukünftig wollen wir mehr Gewicht darauf legen, unsere Ziele und Errungenschaften darzulegen. Konkret haben wir mit folgenden Maßnahmen begonnen:
  • Aufbau der Internet-Präsenz www.cdu-ilsede.de und Launch am heutigen Tage
  • Veranstaltung „Ratssitzung plus anschließende Diskussion mit der Ratsfraktion“ am 30. September 2008, um interessierten Bürgern einen persönlichen Zugang zu den Themen und Personen zu ermöglichen.
  • Verbesserung der Pressearbeit, um Veranstaltungen angemessen anzukündigen und über die Arbeit der CDU zu berichten. Dazu wird ein Presseverantwortlicher benannt.
  • Die CDU möchte zukünftig ihre Position zu aktuellen Themen klarer darlegen und zum Beispiel als Flugblatt regelmäßig in Ilsede verteilen.

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25. Oktober 2006 

Gruppenbildung im Ilseder Rat

Der von den 4 Fraktionen CDU, FBI, Grüne und FDP angestrebte Politikwechsel in der Gemeinde Ilsede kann durch die veränderten Mehrheitsverhältnisse in der beginnenden
Gruppenbildung im Ilsede Rat
von links: Holger Flöge (FDP), Ilse Schulz (FBI), Günter Mertins (CDU), Jürgen Streichert (Grüne)
Wahlperiode vollzogen werden. Die Fraktionen von CDU, FBI, Grüne und FDP schließen sich im Rat der Gemeinde Ilsede zu einer Gruppe zusammen.

Die Gruppe hat vereinbart, zur Straffung der Arbeit in den Ausschüssen deren Anzahl auf 4 zu reduzieren. Da die Ratsarbeit zukünftig von 5 Fraktionen getragen wird und um alle Ratsmitglieder in die Ausschussarbeit einbinden zu können, wird die Zahl der Ratsmitglieder in den Ausschüssen auf 7 festgesetzt.

Die Gruppe benennt einen Gruppensprecher, der im Wesentlichen organisatorische Aufgaben wahrnimmt und für die Gruppe als Ganzes spricht. Für die ersten beiden Jahre der Wahlperiode wird Günter Mertins (CDU) diese Funktion übernehmen, anschließend wechselt die Aufgabe jährlich zu FBI, Grüne und FDP.

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01. Juli 2006 

Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2006

Die CDU Ilsede hat das Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 10.09.2006 vorgelegt. Schwerpunkte sind:
  • Seniorenfreundliche Gemeinde
  • Unterstützung junger Familien, reizvolles Ilsede für Kinder und Jugendliche
  • Wirtschaftsfreundliche Kommune
  • Leistungsfähige Kommune
seelis
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Deutschland-Ticker
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